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Senzig lässt sich über drei unterschiedliche Anknüpfungspunkte erschließen: die Seebrücke mit Blick auf den Krüpelsee, einzelne Uferziele am Zeesener See und einen 12 km langen Rundwanderweg. Dazu kommen ein geschütztes Landschaftsgebiet und Spuren der Ortsentwicklung. Für die Wahl Ihres Aufenthalts können Sie zunächst abwägen, ob Wasser, Wandern oder Ortsgeschichte den Schwerpunkt bilden soll.

Seebrücke, Uferzugänge und See

Von der Seebrücke Senzig bietet sich ein weiter Blick auf den Krüpelsee und das gegenüberliegende Ufer. Die Seebrücke ist ein Industriedenkmal. Die Ortsgeschichte hat weitere Linien: Landwirtschaft, Ziegelei und Schifffahrt beeinflussten die Entwicklung von Senzig.

Am Ende der Akazienallee gibt es einen kleinen Uferzugang; an der Bergstraße liegt ein Zugang zum Zeesener See. Die Liegewiese am Ende des Nixenwegs bietet sonnige und schattige Plätze. Saisonale Bedingungen können variieren. Prüfen Sie vor einem geplanten Besuch die aktuelle Situation.

Naturgebiet und Rundwanderung

Zum FFH-Gebiet Tiergarten gehören das Senziger Luch und der Krebssee. Das Senziger Luch ist ein Komplex aus Frisch- und Feuchtwiesen, die früher unterschiedlich intensiv genutzt wurden. Im FFH-Gebiet Tiergarten sind Bitterling, Fischotter und Großer Abendsegler als geschützte Arten ausgewiesen.

Der 12 km lange Rundwanderweg um den Zeesener See kann in Senzig begonnen werden. Er ist mit einem gelben Punkt auf weißem Grund markiert, führt am Naturschutzgebiet Senziger Luch vorbei und bietet an mehreren Stellen Bademöglichkeiten. Für die Planung stehen damit unterschiedliche Formen nebeneinander: einzelne Uferziele im Ort und eine markierte Rundstrecke von 12 km.

Anreise und Orientierung

Senzig ist über den Bahnhof KW mit dem Berliner öffentlichen Nahverkehr per S-Bahn und Regionalbahn verbunden. Prüfen Sie die Verbindungen vor der Fahrt.

Kultur und Natur im übergeordneten Reiseziel Königs Wusterhausen

Im übergeordneten Reiseziel Königs Wusterhausen finden sich weitere kulturhistorische Themen. Schloss Königs Wusterhausen diente Friedrich Wilhelm I. als Regierungssitz und war Treffpunkt des legendären Tabakskollegiums. Das Dahmelandmuseum zeigt eine ständige Ausstellung zur Geschichte des Dahmelandes und der Stadt Königs Wusterhausen, ergänzt durch wechselnde Sonderausstellungen. Drei Museen in Königs Wusterhausen liegen in fußläufiger Entfernung vom Bahnhof und erzählen die Stadtgeschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Der Tiergarten in Königs Wusterhausen ist heute ein vielfältiger Laubmischwald und Naturschutzgebiet. 1725 entstand er als Wildgehege des Soldatenkönigs. Der Rundweg Tiergarten ist 7,5 km lang und beginnt beziehungsweise endet am Bahnhof Königs Wusterhausen oder an den Wanderparkplätzen am Tiergarten. Zehn Holzskulpturen machen Aspekte der Heimatgeschichte sichtbar. An der Streuobstwiese umfasst der Weg den Steinkreis „Die zwölf Weisen“ mit Barfußpfad, Balancierbalken und Rastplatz. Stille Uferbereiche an Staabe und Krimnicksee säumen ebenfalls den Rundweg; zu seinen Sehenswürdigkeiten zählen außerdem Husareneck und Spukbrücke.

Weitere Reiseziele entdecken: Zeesen, Ziegenhals.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Königs Wusterhausen.

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