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Ziegenhals bietet für Ihre Planung drei unterschiedliche Blickwinkel: Die Naturbadestelle „Am Großen Zug“ steht für Erholung am Wasser, eine Kanutour führt am Ort vorbei, und im „Sporthaus Ziegenhals“ erinnern Reste an die ehemalige Ernst-Thälmann-Gedenkstätte. So können Sie entscheiden, ob der Schwerpunkt Ihres Aufenthalts auf Seezeit, einer Bootstour oder Geschichte liegen soll. Das übergeordnete Reiseziel Königs Wusterhausen ergänzt diese Themen um eigene Kultur- und Naturangebote.

Am Großen Zug: Badestelle und Bootsfahrt

Der Große Zug ist ein See zwischen Ziegenhals und Niederlehme. Im Norden mündet er in den Krossinsee, im Süden in die Dahme. Die nahe gelegene Naturbadestelle „Am Großen Zug“ bietet eine von Bäumen gesäumte Liegewiese, einen sandigen, flachen Seezugang und ein Beachvolleyballfeld. Sie bietet Besuchern Erfrischung und Erholung.

Direkt neben der Badestelle befindet sich ein Restaurant mit kroatischer Küche und einer Terrasse unmittelbar an der Wasserkante. Da sich Restaurantdetails ändern können, prüfen Sie diese vor Ihrem Besuch.

Die Gastliegeplätze am Nicos Hafen liegen direkt am Großen Zug und bieten sich als Zwischenstopp während einer Bootsfahrt an. Prüfen Sie vor einer Fahrt den aktuellen Stand des Angebots. Eine benannte Routenoption ist die Kanutour „Kleine Umfahrt Zeuthen – Rundfahrt um die Halbinsel Rauchfangswerder“: Sie führt an Ziegenhals vorbei und weiter zum Krossinsee.

Anreise und historische Spuren

Bei der Einführung der PlusBus-Linie 428 im Jahr 2024 wurde eine durchgehende Direktverbindung zwischen Erkner und Königs Wusterhausen eingerichtet; damals bediente die Linie auch Ziegenhals. Prüfen Sie vor Ihrer Reise den aktuellen Fahrplan.

Ein Denkmallisten-Eintrag vom 1. Januar 2025 nennt als Reste der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte im „Sporthaus Ziegenhals“ das Motorboot „Charlotte“ und deponiertes Inventar der ehemaligen Gedenkstätte. Die historische Spur lässt sich damit klar von den Wasserangeboten des Ortes unterscheiden.

Im übergeordneten Reiseziel Königs Wusterhausen

Schloss Königs Wusterhausen diente Friedrich Wilhelm I. als Regierungssitz und war Treffpunkt des legendären Tabakskollegiums. Das Dahmelandmuseum zeigt eine ständige Ausstellung zur Geschichte des Dahmelandes und der Stadt Königs Wusterhausen, ergänzt durch wechselnde Sonderausstellungen. In Königs Wusterhausen erzählen drei Museen in fußläufiger Entfernung vom Bahnhof die Stadtgeschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Auch der Tiergarten bietet dort einen eigenen Natur- und Geschichtsschwerpunkt: Heute ist er ein vielfältiger Laubmischwald und Naturschutzgebiet; 1725 entstand er als Wildgehege des Soldatenkönigs. Der Rundweg Tiergarten ist 7,5 Kilometer lang und beginnt beziehungsweise endet am Bahnhof Königs Wusterhausen oder an den Wanderparkplätzen am Tiergarten. Zehn Holzskulpturen machen Aspekte der Heimatgeschichte sichtbar. An der Streuobstwiese umfasst der Weg den Steinkreis „Die zwölf Weisen“ mit Barfußpfad, Balancierbalken und Rastplatz. Außerdem führt der Rundweg an stillen Uferbereichen der Staabe und des Krimnicksees entlang.

Weitere Reiseziele entdecken: Zeesen, Senzig.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Königs Wusterhausen.

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