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Klosterruinen am Wutzsee, eine barocke Stadtkirche und drei Seen geben Lindow (Mark) mehrere klare Schwerpunkte für einen Aufenthalt. Bau- und Literaturgeschichte stehen hier neben Badeplätzen und ausgeschilderten Laufstrecken.

Kloster Lindow: Ruinen, Kirche und Literatur

Die Ruinen des Konvents und der Klosterkirche von Kloster Lindow liegen auf einer kleinen Halbinsel im Wutzsee. Die 2011 restaurierte Ruine des Konventgebäudes gilt als Wahrzeichen des Klosters und der Stadt Lindow. Auch das alte Klostergelände mit seinem efeuberankten Park wurde in den vergangenen Jahren restauriert. Ein Weg am Wutzsee führt durch ein Naturschutzgebiet zum Klostergelände mit der dortigen Klosterruine.

Die im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Klosterkirche wird heute als Kirche unter freiem Himmel für Andachten und Gottesdienste genutzt. Für die Klosteranlage ist freier Zugang angegeben; die Ruine des Konventgebäudes kann von Ostern bis Ende Oktober tagsüber betreten werden. Prüfen Sie vor dem Besuch, ob diese Zugangsbedingungen noch gelten.

Auch in der Literaturgeschichte hat Kloster Lindow einen festen Platz: Theodor Fontane setzte es in seinem Roman „Der Stechlin“ als Kloster Wutz ein und widmete ihm ein Gedicht. So lässt sich der Klosterbesuch mit einem Blick auf die literarische Darstellung des Ortes verbinden.

Stadtkirche und Sommermusiken

Die heutige evangelische Stadtkirche entstand ab 1751 unter Georg Christoph Berger als barocker Saalbau; 1755 wurde sie geweiht. Zu ihrer Ausstattung gehört die berühmte Sauer-Orgel. Jedes Jahr finden in der Kirche die Lindower Sommermusiken statt. Wenn Sie dafür anreisen, prüfen Sie die aktuellen Veranstaltungstermine.

Wasser, Wege und aktive Zeit

Der Gudelacksee ist mit 438 Hektar der größte der drei Seen bei Lindow (Mark). Im Ort gibt es eine Badeanstalt; außerdem werden Badestellen am Nord- und Ostufer des Gudelacksees genannt. Badebetrieb kann saisonal sein. Die Badeanstalt und die Uferbadestellen sind dabei zwei getrennt benannte Möglichkeiten für Zeit am Wasser.

Lindow liegt mitten im Laufpark Stechlin und bietet ausgeschilderte Strecken für Läuferinnen und Läufer. Für einen anderen Schwerpunkt führt der Weg am Wutzsee durch ein Naturschutzgebiet zum Klostergelände. Diese Angaben helfen bei der Wahl des Tagesprogramms: Laufstrecken, ein Weg zum Kloster und Badeplätze stehen für unterschiedliche Aktivitäten, ohne dass daraus eine bestimmte Besuchsdauer folgt.

Museum, Besuchsplanung und regionaler Rahmen

Im Dachbodenmuseum „Schau mal rein“ lassen sich historische Alltagsgegenstände bestaunen, anfassen und ausprobieren. Für Besuche sind Sonntagvormittage oder Termine nach Vereinbarung vorgesehen. Prüfen Sie vorab, ob diese Besuchszeiten aktuell gelten, und planen Sie einen vereinbarten Besuch entsprechend.

Im übergeordneten Reiseziel Ostprignitz-Ruppin ist der Blick weiter gefasst: Die Region ist ländlich geprägt und umfasst Buchen- und Kiefernwälder, Wiesen, schattenspendende Alleen sowie zahlreiche Seen und Flüsse. Der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land liegt teilweise auf dem Gebiet des Landkreises und lädt zum Wandern und Radfahren ein. Das Ruppiner Seenland ist eines der Reisegebiete von Ostprignitz-Ruppin.

Weitere Reiseziele entdecken: Neuruppin, Märkisch Linden, Langen, Vielitzsee, Heiligengrabe, Breddin, Rüthnick, Wusterhausen/Dosse

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostprignitz-Ruppin.

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