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Templin lässt sich an seinen mittelalterlichen Mauern und Toren entdecken: Die Feldsteinmauer umschließt den mittelalterlichen Stadtkern, und ein archäologischer Rundgang führt zu Plätzen und Funden. Eine kleine Badestelle am Stadtsee und ein ganzjähriges Kulturprogramm setzen weitere Akzente. So können Sie Ihren Aufenthalt nach Stadtgeschichte, Spaziergängen oder Kultur ausrichten.

Mauer, Tore und Baugeschichte

Die mittelalterliche Feldsteinmauer Templins ist 1.735 Meter lang und bis zu sieben Meter hoch. Sie umschließt den Stadtkern. Zu der Wehranlage gehören drei gotische Backsteintore, zwei Türme und 47 Wiekhäuser. Das Prenzlauer Tor ist Templins jüngstes und vollendetstes Backsteintor. Im historischen Tor vermittelt ein Museum Templins mehr als 750-jährige Stadtgeschichte.

Auch an einzelnen Bauwerken werden verschiedene Epochen sichtbar. Die kleine St.-Georgen-Kapelle stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist in backsteingotischer Bauweise errichtet. Ihre Holzplastik aus dem 16. Jahrhundert zeigt den Schutzpatron Georg zu Pferd, in voller Rüstung und im Kampf mit dem Drachen. In der Rühlstraße stehen liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser aus der Zeit um 1740 in geschlossener Blockrandbebauung. Die St. Maria-Magdalenen-Kirche wiederum wurde nach dem Brand von 1735 im Barockstil auf den Fundamenten ihres gotischen Vorgängerbaus neu errichtet. Zusammen erzählen diese Bauformen von unterschiedlichen Abschnitten der Templiner Stadtgeschichte.

Rundgänge und Zeit am Wasser

Entlang der sanierten Templiner Wehranlage lässt es sich spazieren. Einen anderen Zugang bietet der Archäologische Stadtrundgang: Er führt durch die historische Altstadt, unter anderem am Marktplatz und Kirchplatz vorbei sowie zur Stadtmauer. Zehn Informationstafeln vermitteln Hintergrundwissen zu den jeweiligen Funden. So steht beim Rundgang die archäologische Spurensuche im Vordergrund, beim Spaziergang an der Wehranlage dagegen das Erleben des historischen Mauerrings.

Wer Wissenswertes und Anekdotisches über die Stadt hören möchte, kann einen der dienstags und samstags angebotenen Stadtspaziergänge in Betracht ziehen. Prüfen Sie vor der Reise die Termine. Für eine Pause am Wasser gibt es am Templiner Stadtsee eine kleine Badestelle direkt am Uferweg unterhalb des Weinbergs.

Kulturprogramm und regionale Perspektive

Das Multikulturelle Centrum bietet ganzjährig Kino, Theater, Kabarett, Lesungen, Ausstellungen und Konzerte. Damit lässt sich ein Aufenthalt auch um eine Veranstaltung herum planen. Wenn Sie ein bestimmtes Angebot besuchen möchten, prüfen Sie die Termine für den gewünschten Zeitraum.

Im übergeordneten Reiseziel Uckermark eröffnet der Naturpark Uckermärkische Seen eine eigene regionale Perspektive. Er umfasst Klarwasserseen, Sölle und Moore und bietet mehr als 150 Kilometer Wasserwanderwege sowie über 600 Kilometer ausgeschilderte Wanderwege. In der Uckermark stehen diese Landschafts- und Wegeangebote im thematischen Fokus, während Templins historische Bauwerke und Stadtrundgänge den örtlichen Schwerpunkt bilden.

Den Aufenthalt planen

Wenn Sie die Stadtspaziergänge einplanen möchten, beziehen Sie deren angebotene Wochentage in Ihre Datumswahl ein und prüfen Sie die Termine vor der Reise. Für einzelne Veranstaltungen lohnt sich ein Blick auf das Programm für den gewünschten Zeitraum. So richten Sie Ihre Planung an den Themen aus, die Sie in Templin erleben möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: Bebersee, Storkow, Flieth-Stegelitz, Zichow, Oder-Welse, Mark Landin, Casekow, Nordwestuckermark.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Uckermark.

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