Lüblow verbindet Einblicke in die Dorfgeschichte mit wiederkehrenden Festen und einer Kirche, deren Fachwerkbau und Frühlingsumfeld eigene Akzente setzen. Für die Planung sind vor allem die traditionellen Öffnungsanlässe der Heimatstube, die Veranstaltungstermine und der aktuelle Zugfahrplan hilfreich. So können Sie die kulturellen Schwerpunkte danach auswählen, was Sie während Ihres Aufenthalts besonders interessiert.
Dorfgeschichte in der Heimatstube
In der Heimatstube Lüblow sind 2026 mehr als 2.500 Gegenstände ausgestellt; die Sammlung kann im Laufe der Zeit weiter wachsen. Zu ihr gehören Handwerkszeug, Küchenutensilien und Einrichtungsgegenstände. Hinzu kommen zahlreiche Objekte des Sportvereins „Wanderlust“ Lüblow. Damit stehen Alltagsgegenstände, Arbeitsgeräte und Vereinsobjekte nebeneinander. Wer sich für die Geschichte eines Dorfes über seine Dinge interessiert, findet hier verschiedene Themenfelder innerhalb einer Sammlung.
Die Heimatstube öffnet traditionell am 1. Mai zum Aufstellen des Maibaums und zum Erntefest im September. Wenn Sie einen Besuch einplanen, prüfen Sie die konkreten Termine vor Ihrer Anreise.
Fachwerkkirche und saisonale Details
Die Kirche Lüblow ist eine kleine, turmlose Fachwerkkirche auf einer Anhöhe. In den Frühlingsmonaten wird sie von einer üppig blühenden Fliederhecke eingerahmt. Dieses saisonale Detail ergänzt die Beschreibung des Bauwerks um einen klaren Bezug zur Jahreszeit: Im Frühjahr steht neben der Fachwerkarchitektur auch die blühende Umgebung im Mittelpunkt.
Zur Kirche gehören zudem benannte Details ihrer Ausstattung. Die Glocke wurde wieder an ihrem ursprünglichen Platz über dem Haupteingang angebracht. Auf dem neugotischen Altar befindet sich das Ölgemälde „Christus am Kreuz mit Maria und Johannes“. Bauform und Lage, die Glocke am Eingang und das Altargemälde bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für alle, die sich für die Kirche interessieren.
Feste und Brauchtum im Jahreslauf
Zu den jährlich vom Verein „Wir für Lüblow e.V.“ organisierten Veranstaltungen gehören Fasching, ein Kinderfest und ein Weihnachtsmarkt. Hinzu kommt das jährliche Erntefest. Dazu zählen das traditionelle Binden der Erntekrone und das Aufstellen von Strohpuppen. Außerdem umfasst es ein Sportfest, einen traditionellen Erntetanz und einen Umzug mit geschmückten Traktoren, Anhängern und Fahrrädern. Das Erntefest verbindet damit mehrere Brauchtumselemente mit Sport und Umzug und unterscheidet sich in seiner Zusammensetzung von den weiteren genannten Vereinsveranstaltungen. Wenn Sie Ihre Reise an einem bestimmten Fest ausrichten möchten, prüfen Sie den Termin vorab vor Ort.
Tour und Anreise planen
Die 53 Kilometer lange Raseneisenstein-Städte-Tour führt durch Lüblow. Im Ort steht eine Informationstafel zur Tour; zu ihren Sehenswürdigkeiten gehören außerdem die Büdnereien in der Bäckerstraße. Die angegebene Länge bezieht sich auf die Tour insgesamt.
Vom Bahnhof Lüblow fahren stündlich Züge in Richtung Schwerin oder Ludwigslust ab. Prüfen Sie den aktuellen Fahrplan, wenn Sie die Bahn für Ihre An- oder Abreise einplanen. Die genannten Richtungen geben einen konkreten Ausgangspunkt für die Fahrplanauswahl; stimmen Sie Ihre gewünschte Abfahrt vor der Reise ab.
Ergänzende Kultur im Reiseziel Ludwigslust-Parchim
Im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim setzt Schloss Ludwigslust einen eigenen kulturellen Akzent. Es war die ehemalige Residenz der mecklenburgischen Herzöge und bildet mit Park und Stadt ein Ensemble, das als „kleines Versailles des Nordens“ bezeichnet wird. Außerdem bildet das Schloss den Mittelpunkt einer nahezu vollständig erhaltenen spätbarocken Stadtanlage mit ehemaliger Hofkirche und einem Landschaftspark im englischen Stil. Diese regionalen Aspekte ergänzen den Blick auf Lüblow, sind jedoch eigene Themen des übergeordneten Reiseziels.
Weitere Reiseziele entdecken: Rastow, Lübesse, Bresegard Bei Eldena, Alt Krenzlin, Wöbbelin, Leussow, Uelitz, Sülstorf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Ludwigslust-Land.