Lindetal verbindet eine hügelige, von glazialer Grundmoräne geprägte Landschaft mit Dorfkirchen und Gutshäusern aus verschiedenen Bauzeiten. Hinzu kommen Baden am See nahe Plath, Reitunterricht sowie Kremser- und Kutschfahrten. So können Sie zwischen einem kulturhistorischen Schwerpunkt und Freizeitangeboten im Gemeindegebiet wählen. Friedrich Wilhelm Buttel verbindet als Baumeister auch die Kirchtürme von Plath und Leppin.
Landschaft und Aktivitäten
Die Gemeinde liegt in einer hügeligen Landschaft, die von glazialer Grundmoräne geprägt ist. Nahe Plath nutzen Einwohner und Gäste den See zum Baden. Prüfen Sie vor dem Baden die aktuellen Bedingungen am See.
In Lindetal sind Reitunterricht sowie Kremser- und Kutschfahrten möglich. Wenn eines dieser Angebote für Ihren Aufenthalt wichtig ist, klären Sie seine Verfügbarkeit vor der Reise.
Der Vier-Winde-Hof in Plath veranstaltet Konzerte für Einwohner und Gäste. Programm und Zugang können variieren; informieren Sie sich vorab über Termine und Besuchsmöglichkeiten.
Kirchen aus unterschiedlichen Bauzeiten
Die Dorfkirchen in Plath und Leppin lassen sich gut nach Bauphase vergleichen. In Leppin entstand um 1300 ein ursprünglich turmloser Feldsteinquaderbau; der Feldsteinbau in Plath datiert um 1500. Die Turmgeschichten unterscheiden sich: In Plath ersetzte 1854 der heutige Backsteinturm einen früheren Turm. In Leppin kam der heutige Turmkomplex 1843 hinzu, errichtet durch den Strelitzer Baurat Buttel. Die Leppiner Wandmalereien wurden 2008 nach historischen Vorbildern neu gestaltet. Die Zugänglichkeit der Kirchen kann variieren; informieren Sie sich vor einem Besuch.
Auch die Dorfkirche in Alt Käbelich ist ein Feldsteinquaderbau, dort aus dem späten 13. Jahrhundert. In Dewitz steht eine frühmittelalterliche Feldsteinkirche. Ein weiteres mittelalterliches Zeugnis ist der erhaltene Turmhügel mit Wassergraben im Garten des alten Pfarrhauses in Dewitz.
Auf Gut Alt Käbelich wurde in Räumen einer ehemaligen Elektromühle und eines Wirtschaftsgebäudes eine Ausstellung eingerichtet. Sie umfasste Themen wie Imkerei, Haus- und Landwirtschaft, Backen sowie Hausschlachtung. Prüfen Sie vor dem Besuch, ob die Ausstellung aktuell zugänglich ist.
Gutshäuser und ihre Geschichte
Am Gutshaus Leppin wurden nach dem Brand von 1755 Veränderungen und Ergänzungen im Tudorstil nach Plänen von Friedrich Wilhelm Buttel gestaltet. Das Gutshaus Ballin entstand 1837 als eingeschossiger Putzbau mit Krüppelwalmdach. Die beiden Baugeschichten setzen unterschiedliche Akzente: In Leppin prägte ein Brand die späteren Umbauten, während für Ballin Baujahr und äußere Form überliefert sind.
Anreise nach Lindetal
Für die Straßenanreise bieten die B 96 westlich der Gemeinde, die B 104 im Norden und die B 198 im Osten Orientierung. Beziehen Sie bei der Routenplanung den konkreten Zielort im Gemeindegebiet ein.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Stargarder Land.