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Bobitz verbindet eine glazial geprägte, hügelige und wellige Landschaft mit Wegen für verschiedene Aktivitäten und markanter Backsteinarchitektur. Für die Planung können Sie Natur und Vogelbeobachtung ebenso in den Blick nehmen wie Kirchen, Gutshausgeschichte und die vorhandenen Übernachtungsmöglichkeiten.

Landschaft und Vogelwelt

Das Landschaftsbild von Bobitz ist von Gletschern geformt; Hügel und wellige Formen prägen seinen Charakter. Einen besonderen Schwerpunkt für Naturinteressierte bilden die Dambecker Seen. Das Naturschutzgebiet Dambecker Seen umfasst 195 Hektar. Die Seen sind Rastplatz für ziehende nord­europäische Gänse; der Bereich des Kleinen und Großen Dambecker Sees ist außerdem Rast- und Brutgebiet für Vögel und ein Ziel für Ornithologen.

Auch die Landschaft rund um die Seen ist Teil des Naturraums: Uferzonen, Wiesen, Weiden, Wälder und Moore gehören zu einem 1.354 Hektar großen FFH-Gebiet. Die Flächenangaben beziehen sich auf unterschiedliche Gebietsabgrenzungen: 195 Hektar auf das Naturschutzgebiet, 1.354 Hektar auf das FFH-Gebiet. Wer sich für Vogelbeobachtung interessiert, findet hier damit einen eigenen Schwerpunkt neben dem hügeligen Landschaftsbild.

Wege und Aktivitäten

Im Erholungsgebiet um den Tressower See verlaufen Naturwege zum Wandern, Reiten und Radfahren. Eine andere Möglichkeit, die Dambecker Seen zu erkunden, sind Feld- und Wiesenwege, auf denen Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad zwischen Drispeth, Dambeck, Wendisch Rambow und Zickhusen unterwegs sein können. Diese Angaben beschreiben verschiedene Wegeangebote; sie legen keine gemeinsame Route fest. Entscheiden Sie daher anhand der gewünschten Aktivität, welcher Bereich für Ihren Aufenthalt im Mittelpunkt stehen soll.

Auf dem Sandberg findet jährlich eine Trial-Veranstaltung statt. Wenn Sie Ihre Reise danach ausrichten möchten, prüfen Sie die Termine für den gewünschten Zeitraum. So lässt sich der Veranstaltungsbesuch in die Planung aufnehmen, ohne ein bestimmtes Datum vorauszusetzen.

Kirchen, Gutshaus und Retreat

Die Kirchen in Beidendorf und Dambeck bieten zwei unterschiedliche Beispiele norddeutscher Backsteinarchitektur. Die Beidendorfer Kirche ist ein Bauwerk der norddeutschen Backsteingotik aus dem 13. Jahrhundert. Die Dambecker Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist ein spätgotischer Backsteinbau. Der zeitliche Vergleich reicht damit vom 13. bis ins 15. Jahrhundert und macht unterschiedliche Abschnitte der Backsteingotik zum Thema.

Auch die Ortsgeschichte ist mit einem konkreten Datum verbunden: Bobitz wurde 1340 erstmals als Gut erwähnt. Schloss Tressow ist ein spätklassizistisches Gutshaus, das zwischen 1862 und 1865 südlich des Tressower Sees erbaut wurde. Kloster Gut Saunstorf öffnete 2010 als Retreat für Gäste. Dort finden Veranstaltungen unter Leitung spiritueller Lehrender statt; außerdem bietet der Ort einen ruhigen Rahmen für Seminar- und Retreatgruppen.

Übernachten und Anreise planen

Schloss Tressow bietet Ferienwohnungen im Obergeschoss mit Blick auf den Park und die umgebende Landschaft. Wenn diese Unterkunftsform für Sie infrage kommt, prüfen Sie die Verfügbarkeit für Ihre konkreten Reisedaten. Eine weitere Unterkunftsart ist nicht daraus abzuleiten: Die beschriebenen Ferienwohnungen bleiben Ferienwohnungen.

Für die Anreise nennt Bobitz eine Straßenanbindung über die B208, einen Bahnanschluss und die Anschlussstelle Bobitz an der A20. Da damit keine Fahrpläne verbunden sind, prüfen Sie für Ihre Bahnreise die aktuellen Abfahrtszeiten. Das BUDDHA Café & Deli von Saunstorf ist über einen Feldweg von Beidendorf/Luttersdorf aus oder über den Radweg neben der B208 vom Eingang Beidendorf-Bobitz erreichbar. Die genannten Routen unterscheiden sich; der Feldweg wird dabei nicht als Radweg ausgewiesen.

Weitere Reiseziele entdecken: Hohen Viecheln, Ventschow, Lübow, Barnekow, Metelsdorf, Groß Stieten, Bad Kleinen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen.

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