Termine und Natur in Lieblingshof
Lieblingshof verbindet eine konkrete Wochenzeit mit Festtradition und einer durch Schutzgebiete geprägten Umgebung. Im Kulturhaus Lieblingshof wird dienstags um 19:00 Uhr Yoga angeboten. Das Apfelhoffest wird als traditionelles Fest begangen. Für beide Termine lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Angaben vor der Anreise: Beim Yoga können sich Veranstaltungszeiten ändern; die Daten des Apfelhoffests und der öffentliche Zugang sollten ebenfalls vorab geprüft werden. So lässt sich ein Besuch um einen bestätigten Termin planen, statt den Aufenthalt an einer ungeprüften Veranstaltung auszurichten.
Das Gut Lieblingshof liegt in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebiets Kösterbeck. Im weiteren Umfeld von Lieblingshof liegen die Torfstiche Wolfsberger Seewiesen. Das 19,95 Hektar große Gebiet ist als flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen; als wesentlicher Grund für die Ausweisung werden Vorkommen wertvoller Pflanzenarten genannt. Ebenfalls im weiteren Umfeld liegt das Landschaftsschutzgebiet „Wolfsberger Seewiesen“ zwischen Teschendorf, Petschow, Lieblingshof und Groß Lüsewitz. Es ist ein zusammenhängendes Niedermoorgebiet an der Niederung der Kösterbeck und wird überwiegend als Grün- und Weideland genutzt. Zu den Schutzzwecken zählen die Erhaltung und ordnungsgemäße Bewirtschaftung weiträumiger Grünlandbereiche sowie die Sicherung der Erholungsfunktion. Beim Naturdenkmal sind Vorkommen wertvoller Pflanzenarten ein wesentlicher Ausweisungsgrund; beim Landschaftsschutzgebiet prägen das Niedermoor sowie die Erhaltung und ordnungsgemäße Bewirtschaftung weiträumiger Grünlandbereiche und die Sicherung der Erholungsfunktion den Schutzrahmen.
Gutshausgeschichte in zwei Etappen
Die Ortsgeschichte lässt sich anhand zweier unterschiedlicher Daten einordnen. 1799 begann unter Christian Ludwig Graf von Bothmer auf der Flur des Gutes Kokendorf die Anlage des neuen Hofes Lieblingshof. Das Gutshaus Lieblingshof entstand 1830/40 als Backsteinbau. Der zeitliche Abstand unterscheidet den Beginn der Hofanlage vom späteren Bau des Gutshauses; zugleich liefert die Backsteinbauweise ein greifbares Merkmal für die Architekturgeschichte. Wer sich für Gutshäuser interessiert, findet so sowohl einen konkreten historischen Anfangspunkt als auch eine spätere Bauetappe.
Kulturgeschichte im übergeordneten Reiseziel Dummerstorf
Im übergeordneten Reiseziel Dummerstorf ergänzt das Gutshaus Dummerstorf die historische Perspektive um einen anderen Stil. Es wurde zwischen 1714 und 1717 im Barockstil als Stammsitz der mecklenburgischen Adelsfamilie von Preen erbaut und steht unter Denkmalschutz. Die beiden Säle des Gutshauses werden von einem Verein auch der Öffentlichkeit für Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Vorträge zugänglich gemacht. Wenn Sie eine Veranstaltung einplanen, prüfen Sie die aktuellen Termine beim Veranstalter.
Weitere historische Anknüpfungspunkte im übergeordneten Reiseziel Dummerstorf sind die Autobahnkirche Kavelstorf und die Dorfkirche St. Godehard in Kessin. Die Autobahnkirche ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Die Dorfkirche St. Godehard besitzt eine geschnitzte Madonna mit Kind aus der Zeit um 1300 sowie eine geschnitzte Figur des Bischofs St. Godehard aus dem 15. Jahrhundert. Zusammen zeigen diese Orte unterschiedliche kulturelle Themen: die barocke Gutshausgeschichte, öffentliche Veranstaltungen in historischen Sälen und mittelalterliche Schnitzkunst.
Weitere Reiseziele entdecken: Amt Rostocker Heide, Kessin, Kowalz, Rostock, Mandelshagen, Amt Güstrow-Land, Niekrenz, Warnemünde.
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