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Rankwitz verbindet einen Hafen mit Einblicken in die Geschichte des Usedomer Achterlands. Im weiteren Gebiet der Gemeinde kommen der Lieper Winkel, ufernahe Wege und Kulturorte hinzu. Wenn Sie Rankwitz als Reiseziel erwägen, können Sie zuerst abwägen, ob Bootsbesuch, Heimatgeschichte oder Rad- und Wandertage den Schwerpunkt bilden sollen.

Hafen Rankwitz: Bootsstopp und Fisch

Der Sportboothafen Rankwitz bietet Bootsbesuchern eine Möglichkeit zur Rast oder Übernachtung. Er verfügt über 27 Liegeplätze: 15 im Hafen und 12 am Schwimmsteg. Für die Törnplanung sollten Sie die aktuelle Zahl noch einmal prüfen, da sie sich ändern kann. Der Hafen ist außerdem ein Wasserwanderrastplatz mit Sanitäranlagen sowie Strom- und Wasserversorgung. Prüfen Sie die Betriebsangaben vor Ihrer Reise. Zum Rastplatz gehört auch eine Turmsauna mit Dachgarten namens „Zum Leuchtturm“; wenn Sie sie einplanen möchten, klären Sie den aktuellen Betriebsstand vorab.

Am Hafen Rankwitz wird Fisch täglich frisch und nach traditioneller Art geräuchert; viele Fische stammen von Fischern aus der Region. „Zur Alten Fischräucherei“ am Hafen serviert regionale oder saisonale Gerichte, fangfrischen Fisch und hausgemachte Spezialitäten aus der Traditionsräucherei.

Heimathof und Geschichte

Der Heimathof Lieper Winkel zeigt Funde aus einer slawischen Siedlung, die 2014 am Steilufer des Peenestroms in Rankwitz ausgegraben wurde. Im Museum geht es außerdem um traditionelle Arbeits- und Lebensbedingungen im Usedomer Achterland. Der Schwerpunkt reicht vom 18. Jahrhundert bis 1950, in die Zeit, bevor Fischerboote, Landmaschinen und Werkstätten motorisiert wurden.

Führungen sind während der Öffnungszeiten möglich. Gruppen können außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung geführt werden. Wenn Sie eine Führung einplanen, klären Sie die Öffnungszeiten beziehungsweise die Vereinbarung vorab.

Im Ort Liepe gilt die Lieper Kirche als ältester Kirchenbau auf Usedom. In den Nischen der Ostwand der St.-Johannis-Kirche in Liepe wurden Reste spätmittelalterlicher Wandmalereien freigelegt. Sie zeigen Kreuzigung und Auferstehung und entstanden vermutlich mit der Errichtung der Kirche gegen Ende des 15. Jahrhunderts. Der Lieper Winkel wurde 1187 erstmals urkundlich erwähnt.

Lieper Winkel: Uferwege und Ausblicke

Der Lieper Winkel ist eine etwa 20 km² große Halbinsel zwischen dem Peenestrom im Westen und dem Achterwasser im Norden und Osten. Wander- und Radwege verbinden die Dörfer des Lieper Winkels und umrunden die Halbinsel, häufig direkt am Ufer entlang. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann Pausen an schilfgesäumten Ufern, kleinen Häfen und Badestellen einplanen. Die Wege verbinden damit Dörfer und Uferabschnitte; die genannten Pausenorte geben dem Ausflug weitere mögliche Zwischenziele.

Der Jungfernberg ist die höchste Erhebung im Lieper Winkel. Vom Jungfernberg bei Rankwitz ist ein Rundblick über den Lieper Winkel, den Peenestrom und das Achterwasser möglich. Die Aussicht lässt sich so mit den Landschaftsräumen der Halbinsel verbinden, ohne die einzelnen Uferwege zu einer festen Route zusammenzufassen.

Weitere Orte in der Gemeinde Rankwitz

Auch abseits von Rankwitz liegen Ziele im Gemeindegebiet. Die Steilküste am Peene-Ufer in Quilitz ist ein Anziehungspunkt für Besucher. In Suckow steht die Suckower Eiche auf einem vorzeitlichen Großsteingrab. Ihr Alter wird auf 700 bis 1.000 Jahre geschätzt; sie zählt zu den ältesten Naturdenkmälern auf Usedom. Im Reestower Atelier Lieper Winkel befindet sich ein Ausstellungsraum in einem ehemaligen Stall; Skulpturen und Plastiken stehen an verschiedenen Stellen im Grünen.

Wenn eine Führung oder ein Hafenangebot für Ihren Aufenthalt wichtig ist, prüfen Sie die jeweiligen Angaben vorab.

Weitere Reiseziele entdecken: Usedom, Ückeritz, Mellenthin, Loddin, Koserow, Dargen, Stolpe auf Usedom, Zirchow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Usedom-Süd.

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