Zum Inhalt

Zirchow liegt direkt am Nordufer des Stettiner Haffs und innerhalb des Naturparks Insel Usedom. Die lokalen Themen reichen von der spätgotischen St.-Jacobus-Kirche über die Airport Miniaturwelt im Flughafengebäude bis zum westlich gelegenen Thurbruch. Baugeschichte, flughafenbezogene Miniaturmodelle und Niederungsmoor geben dem Ort drei klar unterscheidbare Facetten.

Hafflage und Thurbruch

Das Thurbruch liegt westlich von Zirchow; Teile davon sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Das Moor gilt als eines der größten Niederungsmoore Norddeutschlands und ist innerhalb des Naturparks ein Rückzugsraum für Moorflora und -fauna. Damit stehen die Lage am Haff und der Bezug zur Moorlandschaft für unterschiedliche geografische Seiten Zirchows: Der Ort liegt am Nordufer des Stettiner Haffs, das Thurbruch westlich davon.

St. Jacobus und ihre Baugeschichte

St. Jacobus ist eine spätgotische Backstein- und Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert. Sie gilt als ältestes erhaltenes Kirchengebäude auf Usedom. Der quadratische Westturm kam im 15. Jahrhundert hinzu und erhielt später eine barocke Haube. An der Kirche lassen sich so ein mittelalterlicher Ursprung und spätere Ergänzungen unterscheiden. Im Altarbereich sind mittelalterliche Wandmalereien teilweise freigelegt.

Auch die Portaltüren hatten eine Schutzfunktion: Sie ließen sich bei Überfällen mit Holzbalken verbarrikadieren und als Zuflucht nutzen. Lyonel Feininger verwendete die Kirche häufig als Motiv für seine Gemälde. Im Oktober 2022 benannte die Kiba-Stiftung St. Jacobus zur „Kirche des Monats“.

Flughafen und Miniaturwelt

Der Regionalflughafen Heringsdorf liegt auf dem Gebiet von Zirchow und Garz. Seine Start- und Landebahn ist 2.305 Meter lang; außerdem verfügt der Flughafen über einen Instrumentenanflug. Im Flughafengebäude befindet sich die Airport Miniaturwelt. Auf mehr als 200 Quadratmetern zeigt sie flughafenbezogene Miniaturmodelle.

Flugpläne und Flugbetrieb können sich ändern. Wenn Sie Ihre Anreise danach ausrichten, prüfen Sie die Verbindungen für Ihre Reisedaten.

Tour 18 und Radwege

Tour 18 beginnt an der Kirche in Zirchow. Nach etwa 1,1 Kilometern führt die Route unter einer alten Eisenbahnbrücke hindurch; nach ungefähr 1,6 Kilometern erreicht sie ein größeres Waldgebiet. Eine Sitzgelegenheit dient als erster Rastpunkt. Prüfen Sie vor dem Start Wegzustand und Zugang; auch die Ausstattung am Weg kann sich verändern. Zwischen der Eisenbahnbrücke bei etwa 1,1 Kilometern und dem größeren Waldgebiet bei ungefähr 1,6 Kilometern liegt auf Tour 18 ein rund 500 Meter langer Abschnitt.

Fürs Radfahren verbinden asphaltierte Radwege Zirchow mit Bansin, Ahlbeck, Heringsdorf, Kamminke, Garz, Świnoujście und Usedom. Oberflächen und Streckenbedingungen können sich ändern, daher lohnt sich vor einer Tour ein Blick auf die aktuelle Route.

Weitere Reiseziele entdecken: Dargen, Loddin, Ückeritz, Mellenthin, Usedom, Korswandt, Rankwitz, Stolpe auf Usedom.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Usedom-Süd.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.