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Im Ort Niepars liegen die Dorfkirche und ein kleiner Teich mit Sitzgelegenheiten nahe beieinander; der Teich lädt zu einer Pause ein. Weitere Kultur- und Landschaftsziele befinden sich an anderen Orten der Gemeinde Niepars. Für die Planung ist diese Ortslage wichtig: Mehrere Ziele liegen außerhalb des Ortes Niepars, aber weiterhin innerhalb der Gemeinde.

Dorfkirche und Pause am Teich

Die Dorfkirche Niepars ist eine zweischiffige Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert. Sie ist von einem Friedhof umgeben; am südlichen Eingang steht eine kleine Begräbniskapelle. So gehören neben dem Kirchenbau auch Friedhof und Kapelle zu den konkreten Merkmalen des Kirchenumfelds. Der nahe Teich mit seinen Sitzgelegenheiten bietet einen anderen Anlaufpunkt für eine ruhige Pause.

Die Dorfkirche gilt als jederzeit frei zugänglich; prüfen Sie den Zugang vorab, wenn Sie einen Besuch fest einplanen. Im Kirchenraum befindet sich eine kelchförmige Granittaufe aus dem 14. Jahrhundert. Die Kirche erhielt 1867 eine Orgel aus der Stralsunder Werkstatt von Friedrich Albert Mehmel. Ihr baufälliger Turm wurde bereits im 18. Jahrhundert abgetragen. Bauform, Ausstattung und diese Veränderung verweisen auf mehrere historische Phasen.

Gutshof und ländliche Geschichte in der Gemeinde

Obermützkow gehört zur Gemeinde Niepars, liegt aber außerhalb des gleichnamigen Ortes. Auf dem Gutshof befindet sich das Heimat- und Landtechnikmuseum. Seine Sammlung umfasst Geräte und Maschinen, die vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts verwendet wurden. Die Ausstellung behandelt im Erdgeschoss und im Außenbereich Transport, Traktoren sowie Sä-, Pflanz- und Erntetechnik. Im ersten Stock geht es um Bodenbearbeitung, Ernteaufbereitung, ländliches Handwerk und Hauswirtschaft. Inhaltlich reicht der Bogen damit von landwirtschaftlicher Technik bis zu Tätigkeiten des ländlichen Alltags. Wenn Sie einen Museumsbesuch einplanen, informieren Sie sich vorab über die Besuchsmöglichkeiten.

Auch die Gutsanlage in Obermützkow steht unter Denkmalschutz und stammt aus der Zeit um 1750. Als Beispiele für Kulturveranstaltungen auf der Anlage zählen Oldtimer-Treffen, Hoffeste, Reitervorführungen und ein Weihnachtsmarkt. Prüfen Sie die Termine, wenn Sie eines dieser Ereignisse in Ihre Reise einbeziehen möchten. In Neu Bartelshagen, ebenfalls innerhalb der Gemeinde und außerhalb des Ortes Niepars, steht ein Gutshaus, das 1750 von einem schwedischen Offizier erbaut wurde. Dort sind Deckenmalereien erhalten.

Boddenorte, Natur und Übernachtung

Zühlendorf und Neu Bartelshagen grenzen an das Boddengewässer Grabow; das Gebiet ist ein bedeutender Rastplatz für skandinavische Zugvögel. In Zansebuhr ist die unter Naturschutz stehende Lindenallee bekannt. In Zühlendorf gehen Besucher am ehemaligen Hafen dem Kitesurfen nach; vom früheren Hafenbereich aus können sie entlang des Boddens spazieren. In der Umgebung von Niepars gibt es außerdem Möglichkeiten für Fahrradtouren an den Boddengewässern. Prüfen Sie vor einer konkreten Radtour die Streckenbedingungen.

Für eine Übernachtung innerhalb der Gemeinde gibt es in Duvendiek das Naturcamp „Zu den zwei Birken“. Dort befinden sich ein Wohnmobilstellplatz, ein Gelände für Zeltplätze und Ferienwohnungen. Duvendiek liegt außerhalb des Ortes Niepars. Prüfen Sie vor der Anreise den Zustand der Anlagen und die Verfügbarkeit der Ferienwohnungen. Touristisch liegt die Gemeinde Niepars auf der Verkehrsachse zwischen Rügen und dem Darß, die über Stralsund und Barth führt.

Weitere Reiseziele entdecken: Kummerow, Jakobsdorf, Lüssow, Pantelitz, Steinhagen, Groß Kordshagen, Zarrendorf, Wendorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Niepars.

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