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Salzgeschichte, Moor und historische Bauwerke prägen die Entdeckungen in Bad Sülze. Die Stadt gehört zur Tourismusregion „Vogelpark-Recknitztal“. Im Salzmuseum führt die Dauerausstellung von den Anfängen der Salzgewinnung im Jahr 1243 bis ins 20. Jahrhundert. Stadtkirche, Kurpark und weitere Orte ergänzen diesen Blick um Baugeschichte und Landschaft. So können Sie bei der Auswahl Ihrer Unterkunft überlegen, ob für Ihren Aufenthalt eher Museum und historische Architektur oder Moor und Wege im Grünen im Mittelpunkt stehen sollen.

Salzgeschichte und Bauwerke

Das Salzmuseum Mecklenburg befindet sich im früheren Amtshaus der Großherzoglichen Saline, dem Alten Salzamt. Der Fachwerkbau stammt aus dem Jahr 1759. Neben der Dauerausstellung gehört ein Freiluftbereich zum Museum: Dort stehen ein aktives Siedehaus und ein Steinbackofen. Die lange Zeitspanne der Ausstellung und diese baulichen Zeugnisse bieten verschiedene Zugänge zur Salzgeschichte Bad Sülzes – von ihren Anfängen bis zu konkreten Gebäuden und Anlagen.

Auch die Stadtkirche ist ein bedeutender Teil der Ortsgeschichte. Sie gilt als nachweisbar ältestes Bauwerk der Stadt; ihre ersten Bauteile wurden um 1180 errichtet. Im Inneren befinden sich ein gotischer Taufstein und die Kerstenorgel aus dem 18. Jahrhundert. Eine weitere historische Station ist die Turmholländerwindmühle auf dem Krähenberg. Sie stammt aus dem Jahr 1758 und war bis 1937 in Betrieb. Kirche und Mühle geben damit unterschiedliche Einblicke in die Baugeschichte des Ortes.

Moor und Kurpark

Das Grenztalmoor zwischen Bad Sülze und Tribsees prägt die Stadt und reicht bis nach Bad Sülze hinein. Unmittelbar am Kurpark wird Moor zu Heilzwecken abgebaut, aufbereitet und für Moorbäder verwendet. Landschaft und Nutzung sind hier also eng miteinander verbunden. Der 13 Hektar große Kurpark bietet einen alten Baumbestand, Ziergehölze, weitläufige Rhododendronhaine und Blumenrabatten. Seine Wege bieten Möglichkeiten zur Ruhe und Erholung; der Park wurde 2022 restauriert.

Am Salzmuseum steht ein funktionstüchtiges Gradierwerk, das vermutlich das kleinste Deutschlands ist. Es wird zur Solezerstäubung für die Atemwege und zum Genießen der frischen Salzluft genutzt. Besucher können am Gradierwerk Solenebel inhalieren und durch den Timm’schen Garten spazieren. Damit lässt sich der Besuch der Salzgeschichte um eine weitere Facette ergänzen: Im Mittelpunkt stehen hier Sole und Moor, nicht nur die historische Gewinnung des Salzes.

Rundgänge und Wege in der Umgebung

Die Parkbahn „Moorblitz“ fährt auf einem 675 Meter langen Rundkurs nördlich des alten Kurhauses beziehungsweise westlich des Salzmuseums. Ihre Station liegt gegenüber dem Salzmuseum. Eine Wandertour um Bad Sülze ist als Rundkurs angelegt: Sie führt vom Kurpark über den Sportplatz und die Schulenberger Burg zurück zum Kurpark. Bahn und Wandertour sind damit zwei unterschiedliche Möglichkeiten, den Aufenthalt zu gestalten; die genannte Route lässt sich anhand ihrer Stationen nachvollziehen.

In Bad Sülze und der unmittelbaren Umgebung gibt es außerdem viele Wanderwege durch die Natur, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Kanu genutzt werden können. Nahe Bad Sülze liegen das Naturschutzgebiet Grenztalmoor und das Landschaftsschutzgebiet Recknitzniederung; beide bieten Möglichkeiten zum Wandern und Erholen. Wer mit dem Kanu unterwegs ist, findet in Bad Sülze am Wasserwanderrastplatz Gästehaus Mühlenstein einen Rastplatz. Dort gibt es für Kanutouristen gegen Entgelt auch eine Übernachtungsmöglichkeit. Diese Option ist ausdrücklich auf die Rast und Übernachtung beim Wasserwandern bezogen.

Weitere Reiseziele entdecken: Lindholz, Deyelsdorf, Gransebieth, Tribsees, Hugoldsdorf, Grammendorf, Eixen, Dettmannsdorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Recknitz-Trebeltal.

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