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Rambin vereint historische Bauwerke, Einblicke in die Landwirtschaft und die Landschaft am Kubitzer Bodden. Die unterschiedlichen Themen lassen sich bei der Planung getrennt gewichten: Kirchen und Kapellen prägen den Kulturblick, das Heimatmuseum zeigt landwirtschaftliche Geschichte, und Spaziergänge oder Radtouren führen in die Boddenlandschaft. Auch das Essen vor Ort und die Anfahrt aus Richtung Stralsund können für die Tagesplanung eine Rolle spielen.

Kirchen, Kapellen und Klosterkunst

Die St.-Johannes-Kirche in Rambin wurde erstmals 1300 urkundlich erwähnt und gehört zu den ältesten Kirchen der Insel Rügen. Zu ihrer Ausstattung zählt ein Taufstein aus dem 13. Jahrhundert, das älteste Ausstattungsstück der Kirche. Hinzu kommen ein spätmittelalterliches Triumphkreuz und eine spätmittelalterliche Schnitzfigur Marias mit dem Kind. Die unterschiedlichen Entstehungszeiten geben der Ausstattung eine eigene historische Spannweite.

Auch die Kapelle zum Heiligen Kreuz in Bessin ist ein markantes Bauwerk: Sie ist ein gotischer, achtseitiger Backsteinbau. Am Kloster St. Jürgen Rambin verbindet sich Architektur mit einem heutigen Kunstangebot. Die Kapelle des Klosters beherbergt eine Galerie mit wechselnden Ausstellungen. Das zweigeschossige Backsteingebäude am Kloster wird als Klassizismus in reinster Form beschrieben. Wer sich für Kunst und Baugeschichte interessiert, findet hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte; die Ausstellungen wechseln.

Heimatmuseum und Rambiner Gespräche

Das Heimatmuseum Rambin hat keine festen Öffnungszeiten und öffnet zu Vereinsveranstaltungen. Führungen oder Besichtigungen können Sie individuell mit der Museumsleitung oder dem Vorstand vereinbaren. Planen Sie einen Besuch deshalb am besten nach vorheriger Absprache.

Im Museum ist eine nahezu vollständige Sammlung landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen erhalten. Zusammengetragen wurde sie auf dem ehemaligen Hof des Landwirts Friedrich Herud aus Götemitz. Die Sammlung veranschaulicht die deutsche Landwirtschaft der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und gibt dem Museumsbesuch einen klaren historischen Schwerpunkt.

Von April bis September finden am letzten Freitag jedes Monats um 17 Uhr die „Rambiner Gespräche am Backofen“ statt. Dabei wird frisches Brot gebacken; außerdem gibt es Vorträge und gemeinsame Diskussionen. Prüfen Sie vor der Reise den Jahreskalender, damit Sie den Termin für Ihr Reisejahr einordnen können.

Regionale Küche und Boddenlandschaft

Der Rügener Bauernmarkt Alte Pommernkate in Rambin bietet Frühstück, regionale Mittagsgerichte, selbst gebackenen Kuchen, einen Hof-Grill und einen Fischstand. Damit reicht das Angebot von Frühstück und Mittagessen bis zu Kuchen und Speisen vom Grill oder Fischstand. Es ergänzt die kulturellen Anlaufpunkte um eine eigene kulinarische Option in Rambin.

Die Boddenlandschaft bei Rambin lässt sich bei Spaziergängen und Radtouren erkunden; dabei können Wildgänse und Kraniche beobachtet werden. Radwege von Rambin führen zum Karower See. Von dort bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf den Kubitzer Bodden und über die Salzwiesen. Am an Rambin angrenzenden Kubitzer Bodden ist außerdem Angeln möglich. So stehen unterschiedliche Arten im Mittelpunkt, die Landschaft zu erleben: zu Fuß, mit dem Rad oder beim Angeln.

Anfahrt und Ausgangspunkt

Von Stralsund aus erreichen Sie Rambin über die B96n-Ausfahrt „Altefähr/Rambin“ und anschließend über die alte Bundesstraße durch Rambin. Der Ort eignet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge über die Insel Rügen oder auf das Festland. Für die Reiseplanung können Sie daher zwischen einem Aufenthalt mit Schwerpunkt auf Rambins Bauwerken, Museum und Landschaft und weiteren Ausflügen wählen, ohne alle Themen in denselben Tag legen zu müssen.

Weitere Reiseziele entdecken: Gingst, Samtens, Neuenkirchen, Ummanz, Insel Hiddensee, Altefähr, Schaprode, Kluis

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt West-Rügen.

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