Zum Inhalt

Die St.-Johannes-Kirche, das Heimatmuseum und eine Wegemarke am bronzezeitlichen Hügelgrab setzen in Wiefelstede unterschiedliche Akzente: sakrale Geschichte, regionaler Alltag und archäologische Spuren.

Kirche und Heimatmuseum in Wiefelstede

Die St.-Johannes-Kirche in Wiefelstede wurde 1057 von Erzbischof Adalbert von Bremen geweiht und gilt als älteste Kirche des Ammerlandes. Als offene Kirche ist sie mit täglichen Besuchszeiten von 8.30 bis 16.30 Uhr ausgewiesen; prüfen Sie vor der Anreise, ob diese Öffnung für Ihren Besuch gilt. Im Zentrum von Wiefelstede zeigt das Heimatmuseum wechselnde Ausstellungen zur Kulturgeschichte, Alltagsgeschichte und zum regionalen künstlerischen Schaffen. Sein Garten ist zu einem Freilichtmuseum mit einer Dauerausstellung über Handel und Handwerk auf technischem Stand der 1920er und 1930er Jahre geworden. Die Dauerausstellung umfasst eine Schusterei, einen Friseurladen, eine Stellmacherei, eine alte Schmiede, einen Bäckerladen und einen Kolonialwarenladen. So stehen wechselnde Museumsausstellungen einer dauerhaften Präsentation verschiedener Gewerbe gegenüber.

Die Wegemarke am Wemkendorfer Hügelgrab

Eine andere Verbindung von Geschichte und Gestaltung findet sich am Wemkendorfer Hügelgrab. Die von Barbara Jaros gestaltete Wegemarke markiert eine bronzezeitliche Hügelgräberkette. Sie ist eine zwei Meter hohe Betonstele mit einer aus Bronze gegossenen Schmucknadel und gehört zum Projekt „Vergessene Orte“ des Kunstpfads Ammerland. Die bronzezeitliche Gräberkette und die Stele gehören zu verschiedenen Zeitebenen; ihre Verbindung entsteht durch die künstlerisch gestaltete Wegemarke.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Ziele in Bokel

In der zugehörigen Gemeinde liegt in Bokel das Postmuseum. Seine Sammlungen umfassen Fotografien, Uniformen und weitere außergewöhnliche Exponate. Besuche sind auf Anfrage möglich; Termine werden telefonisch vereinbart. Stimmen Sie Ihren Besuch daher vorab mit dem Betreiber ab. Ebenfalls in Bokel ist die Bokeler Burg ein Ausflugsziel für Radfahrer und Wanderer.

Im übergeordneten Ammerland: Landschaft und Gartenkultur

In Apen befindet sich das einzige Süßwasserwatt im Nordwesten. Es wurde 2005 durch die Rückverlegung eines Deiches als Retentionsfläche für mögliche Überschwemmungen aus dem Aper Tief geschaffen. Im als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Bereich werden einige Geländeteile regelmäßig durch Ebbe und Flut überschwemmt; dadurch entsteht eine eigene Flora und Fauna. Dieses Beispiel aus dem übergeordneten Reiseziel Ammerland setzt einen anderen Schwerpunkt als die Kulturorte Wiefelstedes.

In Hengstforde im Ammerland steht der Galerieholländer der Hengstforder Mühle direkt am Aper Tief. Die Mühle kann kostenlos besichtigt werden; Führungen sind nach vorheriger Anmeldung möglich. Prüfen Sie die Besichtigungs- und Anmeldemöglichkeiten vor Ihrem Besuch. Die 165 Kilometer lange Ammerlandroute führt als Rundkurs durch die Parklandschaft des Ammerlandes und einzigartige Fehnlandschaften. Entlang der Route gibt es elf Schutzhütten zum Rasten.

Ein weiterer regionaler Schwerpunkt ist der Park der Gärten. Er umfasst 14 Hektar und liegt auf dem Gelände der ersten niedersächsischen Landesgartenschau von 2002. Der Park verfügt über mehr als 90 eigenständige Bereiche, darunter Themengärten, Pflanzensortimente und Lehrpfade. Außerdem umfasst er mehr als 40 verschiedene Mustergärten. Damit stehen im übergeordneten Ammerland neben Landschaft und Mühlen auch Gartenanlagen als eigenes Thema zur Auswahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Mollberg, Metjendorf, Dingsfelde, Gristede, Hollen, Nuttel, Spohle, Neuenkruge

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ammerland.