Weyhausens Jagdgeschichte hat einen besonderen Erinnerungsbezug: Das Werk „Synthetischer Hirsch“ soll an ein herzogliches Jagdschloss erinnern, das im 17. und 18. Jahrhundert in Weyhausen stand. Für Reisende mit Interesse an Kulturgeschichte verbindet sich so ein Werk mit einem konkreten Kapitel der Ortsgeschichte.
Die Geschichte hinter dem „Synthetischen Hirsch“
Das Werk „Synthetischer Hirsch“ wurde am Tag des offenen Denkmals von Eugen Egner an der Kreuzung in Weyhausen enthüllt. Herzog Christian Ludwig von Lüneburg ließ 1654 an der Kreuzung ein Jagdschloss errichten. Das Schloss stand im 17. und 18. Jahrhundert in Weyhausen; an diese herzogliche Geschichte soll das Werk erinnern. Die beiden Zeitangaben haben unterschiedliche Funktionen: 1654 datiert den Bauauftrag, die Jahrhunderte benennen den Zeitraum, in dem das Jagdschloss in Weyhausen stand.
Die Lutter: Radroute und Naturschutz
Ein weiterer Themenzugang führt über die Lutter. Der Lutter-Radwanderweg führt in zwei Touren durch das Naturschutzgebiet Lutter im Naturpark Südheide. Wählen Sie für die Planung eine der beiden Touren und prüfen Sie vor dem Radeln die aktuellen Streckenangaben.
An der Lutter ist auch die Entwicklung des Naturschutzes von Bedeutung. Der Bestand der vom Aussterben bedrohten Flussperlmuschel hat sich nach Naturschutzmaßnahmen sehr positiv entwickelt. Durch die Renaturierung des Fließgewässersystems konnten sich seltene Tier- und Pflanzenarten wie der Moorfrosch wieder ansiedeln; Schwarzstorch, Eisvogel und Elritze kommen an der Lutter ebenfalls wieder vor. So stehen eine konkrete Radroute und Veränderungen am Gewässer und bei den Artenvorkommen im Blick.
Im übergeordneten Reiseziel Eschede
Im übergeordneten Reiseziel Eschede kommen eigene Kultur- und Naturthemen hinzu, die von Weyhausens Jagdgeschichte zu unterscheiden sind. Die Reittour 04 Eschede ist etwa 35 Kilometer lang. Sie führt von Eschede über Rebberlah, Burghorn und Habighorst zurück nach Eschede. Prüfen Sie vor dem Ritt die aktuellen Streckenangaben.
Ein Weg führt durch die Gedenkstätte von Eschede. Im Kirschgarten verläuft er an den Bäumen entlang und parallel zu den Gleisen; nach Norden führt er weiter zum Bahnhof Eschede. Im Bahnhof befindet sich das Naturpark-Informationszentrum. Der Bahnhof ist damit zugleich Ziel des Weges und Standort des Informationszentrums. Bei den Escheder Möglichkeiten steht eine Runde zu Pferd einem Weg durch die Gedenkstätte gegenüber: Die Reittour ist etwa 35 Kilometer lang und führt über mehrere Orte; der Weg durch die Gedenkstätte verläuft im Kirschgarten parallel zu den Gleisen bis zum Bahnhof.
Markmanns Spielzeugstuben in Eschede umfasst rund 700 Puppen, von Puppenstubenpüppchen bis zu Kleinkindnachbildungen. Öffentliche Besuche sind derzeit nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.
Weitere Reiseziele entdecken: Hambühren, Celle, Nordburg, Lohheide, Ahnsbeck, Unterlüß, Müden, Bröckel
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Celle.