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Das Gebiet der Gemeinde Rüdershausen gehört zum Naturschutzgebiet „Rhumeaue, Ellerniederung, Schmalau und Thiershäuser Teiche“. Landschaftsbezug auf Gemeindeebene und Baugeschichte im Ort setzen unterschiedliche Akzente. Das Wasserschlösschen in Rüdershausen steht im Wasser; daneben befindet sich ein ansprechend gestalteter Rastplatz in einer schattigen Senke. Die katholische Pfarrkirche St. Andreas bietet einen weiteren Zugang zur Ortsgeschichte.

Landschaft und Wege im Umfeld

Die ausgeschilderte Radtour T 19 führt durch Rüdershausen. Prüfen Sie vor der Fahrt, ob die Beschilderung noch aktuell ist. Im näheren Umfeld führt eine Wanderung an Angelteichen vorbei und anschließend über den Carl-und-Veronika-Carstens-Wanderweg bis zu dessen Ende. Bei einem Spaziergang in Richtung Rüdershausen begegnet man außerdem einem 14-Nothelfer-Stein. Die Wegbeschreibungen unterscheiden sich in ihrem Schwerpunkt: Die Wanderung nennt einen Verlauf über Teiche und einen benannten Weg, der Spaziergang einen einzelnen markanten Punkt.

St. Andreas und die Baugeschichte

Die heutige katholische Pfarrkirche St. Andreas befindet sich in der Georg-Schreiber-Straße 8 und ist mindestens die dritte Kirche in Rüdershausen. Eine massive Vorgängerkirche könnte Ende des 15. Jahrhunderts errichtet worden sein; diese Datierung ist nicht gesichert. Für den Entwurf einer neuen Kirche in Rüdershausen erhielt der Architekt Tochtermann aus Hildesheim den Auftrag. Dechant Theodor Vollmer war für die Einweihung der neuen Kirche am 3. Mai 1874 verantwortlich. So gehören zu St. Andreas sowohl ein unsicher datiertes früheres Bauwerk als auch ein genau datiertes Ereignis aus dem 19. Jahrhundert.

Weitere Möglichkeiten im übergeordneten Reiseziel Göttingen

Im übergeordneten Reiseziel Göttingen finden sich eigene Schwerpunkte in Wissenschaft, Stadtgeschichte und Grünanlagen. Im Forum Wissen erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in laufende Forschung und Lehre. Die Basisausstellung „Räume des Wissens“ erstreckt sich über 1.400 Quadratmeter. Ihre zwölf Räume enthalten mehr als 1.400 Objekte aus den Sammlungen der Universität Göttingen und ermöglichen es, Prozesse der Wissensentstehung nachzuvollziehen. Das ist ein eigener thematischer Akzent für Reisende, die neben Ortsgeschichte auch Forschung und Lehre interessieren.

Das Städtische Museum Göttingen befindet sich seit 1897 im Hardenberger Hof, dem letzten erhaltenen Adelspalais in Göttingen. Bis auf Weiteres wird dort die Präsentation „Stadt. Macht. Glaube. Göttingen im 16. Jahrhundert“ gezeigt; prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Ausstellungsinformationen. Führungen durch die Dauerausstellungen und die jeweiligen Sonderausstellungen bietet das Museum Gruppen und Schulklassen an. Damit verbindet das Haus einen konkreten historischen Ausstellungsschwerpunkt mit eigens benannten Führungsangeboten.

Der Alte Botanische Garten Göttingen wurde 1736 als „hortus medicus“, also als medizinischer Garten, gegründet. Zu den dortigen Besuchsmöglichkeiten zählen historische Gewächshäuser, tropische Vegetation im Regenwaldhaus und das Alpinum. Für Bewegung im Grünen bietet der Stadtwald auf dem Hainberg Möglichkeiten zum Spazierengehen, Wandern und Radfahren. Um das Wildgehege am Kehr führt ein drei Kilometer langer Rundweg; im Gehege leben Wildschweine und Damwild. Weitere Reiseziele entdecken:

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gieboldehausen.

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