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Die Gemeinde Bispingen liegt in der zentralen Lüneburger Heide, rund 15 Kilometer nordöstlich von Soltau, nahe der Anschlussstelle 43 der A7 und im Heidekreis in Niedersachsen. Große Teile des Naturschutzgebiets Lüneburger Heide liegen innerhalb der Gemeinde; dazu gehören der Wilseder Berg und der Totengrund. Landschaft, Ortskern und historische Stätten bieten unterschiedliche Ansatzpunkte für die Planung Ihres Aufenthalts.

Landschaft und Wege

Rund um Bispingen prägen weite Heideflächen, dichte Wälder, sanfte Hügel und klare Bäche das Landschaftsbild. Der Heidschnuckenweg führt direkt durch Bispingen. Die Heideflächen werden mit Heidschnucken nachhaltig gepflegt; in der Spätsommerblüte färbt das Heidekraut die Lüneburger Heide violett.

Der Wilseder Berg und der Totengrund liegen innerhalb der Gemeinde. Zum Totengrund gelangen Sie ausschließlich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Kutsche. Ausgeschilderte Radwege führen durch die Lüneburger Heide; Fahrradverleihstationen und Ladestationen gibt es in und um Bispingen. So können Sie bei der Planung zwischen einer Wanderung, einer Radtour und dem besonderen Zugang zum Totengrund unterscheiden.

Ortskern und Gemeinde

Im historischen Ortskern von Bispingen gibt es Geschäfte, Banken, Restaurants und Freizeitangebote. Die Gemeinde umfasst neben dem Kernort auch Behringen, Borstel in der Kuhle, Nieder- und Oberhaverbeck, Hörpel, Hützel, Steinbeck/Luhe, Volkwardingen und Wilsede. Damit bezeichnet Bispingen nicht nur den Kernort, sondern auch die umliegenden Ortsteile.

Kirche, Ausstellungen und Abenteuer

Die Ole Kerk wurde 1353 erbaut und ist die älteste Kirche im ehemaligen Landkreis Soltau. Mit dem alten Fachwerk-Pfarrhaus, dem Gemeindehaus, dem neuen Pfarrhaus und ausgewachsenen Bäumen bildet sie ein architektonisches Ensemble. Im Sommer finden in den Kirchen Bispingens Konzerte statt. Der Emhoff-Schafstall zeigt wechselnde Ausstellungen zur Lüneburger Heide.

Das Abenteuerlabyrinth in Bispingen erstreckt sich über 2.800 Quadratmeter und ist barrierefrei zugänglich. Die meisten Abenteuerpfade lassen sich umgehen. Damit unterscheidet sich das Labyrinth von den Wegen durch die Landschaft: Hier stehen die Anlage selbst und ihre verzweigten Pfade im Mittelpunkt, während die Umgebung zum Wandern und Radfahren einlädt.

Saisonale Fahrten und regionale Geschichte

Der Heide-Express bietet von Juli bis September eine historische Bahnfahrt von Bispingen nach Lüneburg. Der saisonale Heide-Shuttle bedient von Juli bis Oktober Ausflugsziele. Die Zeiträume unterscheiden sich; wenn Sie eine Fahrt einplanen, prüfen Sie den Fahrplan.

Über Bispingen hinaus bietet auch der Heidekreis historische Ziele. Der Hof der Heidmark in Bad Fallingbostel wurde 1642 erbaut, 1936 abgetragen und im Liethwald wieder aufgebaut. Er ist denkmalgeschützt und zählt zu den ältesten Gebäuden im Landkreis Heidekreis. Das Kloster Walsrode ist das älteste der berühmten Heideklöster. Diese Beispiele ergänzen Bispingens eigene Ortsgeschichte um weitere historische Themen im Heidekreis.

Weitere Reiseziele entdecken: Steinbeck, Frankenfeld, Volkwardingen, Lindwedel, Essel, Böhme, Buchholz, Häuslingen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Heidekreis.

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