Der Bissendorfer Burgenweg ist etwa 75 Kilometer lang, die Rundtour Nord durchquert vier Ortsteile, und in Jeggen liegt ein Großsteingrab aus der Jungsteinzeit. Wer Bissendorf auswählt, kann Wandern, Radfahren und Kulturgeschichte in den Blick nehmen; die Wege und Orte setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.
Wandern und Radfahren in Bissendorf
Der Bissendorfer Burgenweg ist der große Rundwanderweg der Gemeinde und etwa 75 Kilometer lang. Er führt an Burganlagen innerhalb des Gemeindegebiets vorbei. Wer die Strecke nicht als Ganzes plant, kann sie in fünf Touren von jeweils etwa 15 Kilometern aufteilen. So stehen kürzere Etappen und die Gesamtlänge als unterschiedliche Wanderoptionen gegenüber.
Die Bissendorfer Rundtour Nord beginnt und endet im Luftkurort Schledehausen im Feriengebiet Bissendorf. Sie führt durch die Ortsteile Wulften, Jeggen, Wissingen und Linne. Start und Ziel liegen damit in Schledehausen, während die Route weitere Teile Bissendorfs einbezieht.
Im weiteren regionalen Umfeld verläuft die 105 Kilometer lange Hufeisen-Route durch Belm, Bissendorf, Georgsmarienhütte, Hagen a.T.W., Hasbergen und Wallenhorst. Als Rundkurs im Osnabrücker Umland kann sie in beide Richtungen befahren werden; ein Einstieg ist überall möglich. Im Vergleich zur Rundtour Nord hat sie einen deutlich regionaleren Maßstab.
Großsteingrab und Kulturgeschichte
Das Großsteingrab in Jeggen stammt aus der Jungsteinzeit, ist 5.000 bis 5.500 Jahre alt und zählt zu den ältesten Kulturdenkmalen Europas. Die Straße der Megalithkultur von Osnabrück nach Oldenburg führt am Hünengrab Jeggen vorbei. Auch auf der Bissendorfer Rundtour Nord lohnt sich in Jeggen ein Halt am Großsteingrab.
Im Bissendorfer Ortsteil Natbergen befindet sich das Museum für Landwirtschaft und Handwerk (Hof Eickhoff). Die Tourist-Information im Rathaus am Kirchplatz in Bissendorf gibt Gästen Tipps zu Ausflugszielen, Wanderrouten und aktuellen Veranstaltungen. Für Fragen zu den Bissendorfer Routen oder einem Veranstaltungstermin ist sie eine praktische Anlaufstelle.
Waldbad und Minigolf in Schledehausen
Das 1927 errichtete und 1990 grundlegend renovierte Waldbad liegt zwischen Bächen in einer reizvollen Landschaft; großzügige Liegeflächen laden zum Verweilen ein. Das Wasser im 400-Kubikmeter-Becken wird durch eine Solaranlage auch bei bedecktem Himmel erwärmt. Zum Waldbad gehört außerdem eine kurvige gelbe Wasserrutsche.
Im Kurgarten in Schledehausen gibt es eine Minigolfanlage mit 18 Bahnen, Kiosk und Terrasse. Prüfen Sie vor dem Besuch die Saison- und Öffnungszeiten. Das Waldbad und die Minigolfanlage setzen unterschiedliche Akzente für einen Aufenthalt im Freien; die konkreten Angebote lassen sich so getrennt in die Planung aufnehmen.
Weitere Ziele im übergeordneten Reiseziel Osnabrück
Im übergeordneten Reiseziel Osnabrück bietet der Baumwipfelpfad Bad Iburg auf fast 600 Metern Lauflänge ein intensives Walderlebnis. Sein barrierefreier Einstiegsturm ist über 30 Meter hoch und bietet einen Rundblick auf das Iburger Schloss und den Teutoburger Wald. In Bramsche werden im Tuchmacher Museum auf laufenden Maschinen, die über 100 Jahre alt sind, flauschige Wolldecken hergestellt.
Weitere Reiseziele entdecken: Schledehausen, Fürstenau, Merzen, Bad Iburg, Ankum, Alfhausen, Bersenbrück, Bad Essen.
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