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Rund 400 Kirschbäume am Jägerberg, eine spätgotisch neu errichtete Kirche und orchideenreiche Kalktrockenrasen geben Hagen am Teutoburger Wald mehrere klar unterscheidbare Themen. Sie können Ihren Aufenthalt nach Kirschen und Wegen, Baugeschichte, geschützter Landschaft oder Reitsport ausrichten. Der Kirschlehrpfad liefert dabei eine konkrete Weglänge; Kirche, Naturschutzgebiet und Reitsportevents setzen jeweils andere Akzente.

Kirschen: Lehrpfad, Wanderweg und Radroute

Der Kirschlehrpfad am Jägerberg ist 2,5 Kilometer lang und beherbergt rund 400 Kirschbäume. Dazu gehören die Sorten „Kronprinz von Hannover“, „Schöne aus der Marienhöhe“ und „Jakobs Schnapskirsche“. Die Gemeinde ist Erhaltungsort für alte Süßkirschensorten und bietet Führungen durch den Lehrpfad an. Wenn Sie eine Führung in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, erkundigen Sie sich vor Ort nach den aktuellen Arrangements.

Daneben ist der Kirschwanderweg ein Wanderangebot in Hagen; die Kirsch-Radroute ist ein Radfahrangebot. Damit lassen sich die kirschbezogenen Möglichkeiten zunächst nach der gewünschten Aktivität unterscheiden: Führung am Lehrpfad, Wandern oder Radfahren. Die drei Angebote stehen für unterschiedliche Arten, das Kirschthema in die Reiseplanung einzubeziehen.

St.-Martinus-Kirche und weitere Sehenswürdigkeiten

Die St.-Martinus-Kirche wurde von 1492 bis 1523 im spätgotischen Stil neu errichtet. Ihr mächtiger Turm aus Sandsteinquadern ist Hagens ältestes Gebäude und Wahrzeichen. Für einen kulturbezogenen Aufenthalt setzt die Kirche damit einen eigenen Schwerpunkt: den spätgotischen Neubau und den Turm aus Sandstein.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen die Gellenbecker Mühle, die Gellenbecker Kirche und die Ehemalige Kirche. Zusammen mit St.-Martinus bieten sie mehrere Anknüpfungspunkte für eine Auswahl mit Bauwerken und Ortsgeschichte. Wer unterschiedliche Sehenswürdigkeiten in die Planung aufnehmen möchte, kann diese Namen neben der zentralen Kirche berücksichtigen.

Silberberg und Reitsport

Das Naturschutzgebiet Silberberg in Hagen am Teutoburger Wald umfasst orchideenreiche Kalktrockenrasen. Damit steht neben den Bauwerken und dem Kirschen-Thema ein konkreter Natur- und Lebensraumschwerpunkt zur Auswahl. Wenn Sie bei Ihren Ausflügen auch Naturschutz und Landschaft berücksichtigen möchten, können Sie den Silberberg als eigenes Thema einplanen.

Hof Kasselmann veranstaltet Spitzensportevents im Reitsport, darunter „Horses and Dreams“. Das ergänzt die örtlichen Natur- und Kulturthemen um einen Veranstaltungsschwerpunkt. Wenn ein bestimmtes Event der Anlass für Ihre Reise sein soll, prüfen Sie vorab, ob ein passender Termin in Ihren Reisezeitraum fällt.

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Weitere Ziele im übergeordneten Reiseziel Osnabrück

Im übergeordneten Reiseziel Osnabrück bieten weitere Orte eigene Ausflugsthemen. In Bad Iburg hat der Baumwipfelpfad fast 600 Meter Lauflänge. Sein barrierefreier Einstiegsturm ist über 30 Meter hoch und bietet einen Rundblick auf das Iburger Schloss und den Teutoburger Wald. Der Pfad und der dazugehörige Ausstellungspavillon geben Einblicke in die Erdgeschichte des Teutoburger Waldes und sind Teil des UNESCO Global Geopark TERRA.vita. So steht in Bad Iburg ein Wald- und Erdgeschichtsthema neben den Kirschen und Sehenswürdigkeiten in Hagen.

Auch Bad Essen-Barkhausen gehört zum übergeordneten Reiseziel Osnabrück: Dort sind versteinerte Saurierfährten an einer Steilwand zu sehen. Der Erlebnisbereich umfasst außerdem zwei Sauriernachbildungen, Informationstafeln und einen Rundweg. Der ausgeschilderte Saurierpfad ist ein 16 Kilometer langer Rundwanderweg. Im Vergleich zum 2,5 Kilometer langen Kirschlehrpfad in Hagen ist das eine deutlich längere Wanderoption; die beiden Wege setzen also unterschiedliche Zeitrahmen.

Weitere Reiseziele entdecken: Gehrde, Merzen, Georgsmarienhütte, Bersenbrück, Bad Iburg, Bippen, Osnabrück, Wallenhorst.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Osnabrück.