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Ostfriesland lässt sich über eine Tasse Tee erschließen: Bei einer Ostfriesischen Teezeremonie im Ostfriesischen Teemuseum können Sie Tee kosten und erfahren, wie Tee in Ostfriesland traditionell zubereitet und getrunken wird. Dazu gehören die richtige Mischung und Kandis. Prüfen Sie vorab die Buchungsbedingungen für die Zeremonie, da sie sich ändern können.

Teekultur und Museumserlebnisse

Führungen durch die Ausstellungsräume erschließen weitere Facetten: Sie können dort besondere Objekte zur ostfriesischen Teekultur, zum Tee weltweit, zur Geschichte des Tees und zur ostfriesischen Kulturgeschichte kennenlernen. Die Zeremonie setzt auf Kostprobe und Zubereitung, die Führung auf Ausstellungsräume und Objekte – zwei verschiedene Zugänge zu regionaler Kultur und zur Geschichte des Tees.

Im übergeordneten Reiseziel Niedersachsen lässt sich diese Tradition historisch einordnen: In Ostfriesland entwickelte sich ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts eine eigenständige Teekultur zu einer Zeremonie mit bestimmten Teemischungen, Porzellanen und unterschiedlichen Ritualen. Auf Ebene des übergeordneten Reiseziels Niedersachsen schlug das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur die Ostfriesische Teekultur als typisch niedersächsische Tradition für die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes vor.

Das Ostfriesische Teemuseum steht in einem größeren regionalen Zusammenhang: Der Museumsverbund Ostfriesland ist der Zusammenschluss von derzeit 16 Museen der gesamten Region.

Wahrzeichen, Burgen und Mühlen

Auch außerhalb der Museen prägen besondere Bauwerke und Wahrzeichen das Bild Ostfrieslands. Der Pilsumer Leuchtturm ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Region. Das Steinhaus Bunderhee gehört zu den ältesten erhaltenen Burgen Ostfrieslands. Rund 90 Mühlen prägen noch heute die Weite Ostfrieslands. So begegnen Ihnen in der Region unterschiedliche Formen des Kulturerbes: ein bekanntes Wahrzeichen, eine alte erhaltene Burg und zahlreiche Mühlen im Landschaftsbild.

Watt im größeren Naturraum Niedersachsen

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer umfasst das Wattenmeer einschließlich der Ostfriesischen Inseln außerhalb der besiedelten Bereiche. Im übergeordneten Reiseziel Niedersachsen wurden im Niedersächsischen Wattenmeer bisher mehr als 10.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten gefunden. Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ist zugleich UNESCO-Biosphärenreservat und Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer.

Im größeren Reiseziel Niedersachsen stehen entlang der Küste und auf den Inseln drei Wattenmeer-Besucherzentren, 14 Nationalpark-Häuser und eine Nationalpark-Erlebnisstation bereit. In vielen Wattenmeer-Nationalparkhäusern und -zentren entlang der niedersächsischen Nordseeküste und auf den Ostfriesischen Inseln können Sie den Lebensraum Watt kennenlernen.

Radfahren und Paddeln

Ostfriesland bietet ein rund 3.500 Kilometer langes ausgeschildertes Radwegenetz, auf dem Sie persönliche Radtouren zusammenstellen können. Bei Paddel und Pedal können Sie an 15 Stationen Fahrräder und Kanus für Tagesausflüge oder ausgedehnte Rundtouren mieten, allein oder in der Gruppe. Im Paddel-und-Pedal-Tourennetz sind alle Wasser- und Radwege ausgeschildert. Blaue Schilder an den Wasserwegen zeigen Abfahrtsort, Zielort und den nächsten Pausenanleger mit Zeitangaben.

Weitere Reiseziele entdecken: Cloppenburg, Verden, Oldenburg, Goslar, Delmenhorst, Emsland, Ostfriesische Inseln, Holzminden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Niedersachsen.

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