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Bad Eilsen bietet verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt mit Natur und Ortsgeschichte: Parkanlagen, die Tuffsteinquelle und der Aue-Rundweg setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Brunnenpromenade und die Harrlallee geben Einblick in die Parkgestaltung; an der Aue und am Tuffsteinhügel zeigen sich weitere Facetten der Ortsgeschichte.

Promenade und Parkanlagen

Die Brunnenpromenade wurde zwischen 1802 und 1805 als Allee angelegt. Heute gehören eine rotblühende Kastanienreihe und moderne Wasserspiele zu ihrem Bild. Im Kurpark umfasst das Rosarium derzeit 56 Rosensorten und 1.500 Einzelpflanzen. Da es fortlaufend weiterentwickelt wird, können sich diese Zahlen ändern. Die Harrlallee kreuzt die Brunnenpromenade und verbindet zentrale Bereiche des Parks. Die Kreuzung der beiden Anlagen bietet damit einen Orientierungspunkt, wenn Sie sich mit den Parkbereichen beschäftigen.

Tuffsteinquelle und Geschichte der Aue

Die Bückeburger Aue fließt durch Bad Eilsen. Für die Badeanlage wurde ihr Flussbett mehrfach verlegt; dabei entstand ein Tunnel durch den Tuffsteinhügel. Auf diesem Hügel liegt die Tuffsteinquelle. Sie ist die Quelle mit der größten Schüttung, ihr Schwefelgehalt ist jedoch gering. An der Quelle ließ Fürst Adolf 1914 den Säulenhalbkreis errichten, der zum Wahrzeichen von Bad Eilsen wurde. So treffen an diesem Ort ein Naturmerkmal und ein prägendes Stück Ortsgeschichte aufeinander.

Die Heimatstube in der Touristinfo zeigt Exponate zur Geschichte von Bad Eilsen. Wenn Sie sie in Ihr Programm aufnehmen möchten, klären Sie die aktuellen Besuchsmöglichkeiten vorab.

Natur und Ortsgeschichte auf dem Aue-Rundweg

Der Aue-Rundweg verbindet Naturerlebnis mit Geschichte und führt zu Orten und Geschichten aus Bad Eilsens Vergangenheit. Am Rundweg gibt es Informationstafeln und QR-Codes. Damit richtet sich der Weg an Besucher, die Natur und lokale Geschichte als gemeinsame Themen betrachten möchten. Im Unterschied zu einem einzelnen historischen Akzent wie dem Säulenhalbkreis erschließt die Route mehrere Orte und Geschichten; Brunnenpromenade und Heimatstube bieten wiederum eigene Zugänge zur Ortsgeschichte.

Schaumburg im größeren Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Schaumburg eröffnet der Landkreis einen weiteren Orientierungsrahmen. Er ist mit dem Auto, der Bahn und sogar mit dem Schiff über den Mittellandkanal erreichbar. Eine wichtige Ost-West-Bahnstrecke führt durch das Kreisgebiet: Bahnhöfe gibt es in Stadthagen und Bückeburg, kleinere Stationen in Lindhorst und Kirchhorsten. Für Kunst- und Geschichtsinteressierte ist die Straße der Weserrenaissance ein Wegweiser.

Auch Natur- und Landschaftsthemen sind im Landkreis vertreten. Im Alten Steinbruch Liekwegen können Besucher auf zwei Rundwegen von 1,7 km und 2,3 km Länge an derzeit fünf Stationen die Bedeutung des Lebensraums Steinbruch und seine Artenvielfalt kennenlernen. Im Nordosten grenzt das Kreisgebiet bei Hagenburg an das Steinhuder Meer; im Süden prägen Weser und Weserbergland das Landschaftsbild. Die höchste Bodenerhebung im Landkreis Schaumburg liegt mit 378 m über dem Meeresspiegel im Ortsteil Goldbeck der Stadt Rinteln.

Weitere Reiseziele entdecken: Luhden, Ahnsen, Hagenburg, Auetal, Suthfeld, Stadthagen, Lauenau, Apelern.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schaumburg.

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