Zum Inhalt

Stadthagen erschließt seine Geschichte über mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte: das Renaissance-Schloss, historische Stadterkundungen, ein Museum und zwei verschieden geprägte Gartenanlagen. Für einen Aufenthalt lässt sich so zwischen Baugeschichte, Stadtgeschichte und gestalteten Grünräumen wählen. Wenn Sie eine Unterkunft in Stadthagen suchen, können diese Themen eine Orientierung für die Planung Ihres Aufenthalts bieten.

Renaissance-Schloss und ältere Baugeschichte

Das Renaissance-Schloss in Stadthagen stammt aus dem Jahr 1534. Errichtet wurde es von 1534 bis 1544 an der Stelle einer früheren Wasserburg. Es ist das älteste und bedeutendste Baudenkmal dieser Epoche in Niedersachsen. Damit begegnen an einem Standort zwei Bauphasen: die frühere Wasserburg und das später errichtete Renaissance-Schloss.

Zwei Gartenanlagen, unterschiedliche Akzente

Der von einer Mauer umgebene alte Schlosspark ist Besuchern zugänglich. Verschlungene Wege und Baumgruppen prägen seine Gestaltung; von dort bietet sich ein Ausblick auf das Schloss. Der Stadtgarten setzt einen anderen Akzent: Die barocke Gartenanlage umfasst Freiflächen, gestaltete Pflanzbeete, Wasserspiele und alten Baumbestand.

Die Merkmale der beiden Anlagen lassen sich gut gegenüberstellen: Beim Schlosspark stehen Wege, Baumgruppen und der Blick auf das Schloss im Vordergrund, beim Stadtgarten die barocke Gestaltung mit offenen Flächen, Beeten und Wasserspielen. So können Sie bei der Planung unterscheiden, ob für Sie der Schlossbezug oder die Gestaltung des Stadtgartens stärker im Mittelpunkt steht.

Altstadt auf eigene Faust oder mit Führung

Auf eigene Faust können Besucher Stadthagen auf dem historischen Stadtrundgang erkunden. Daneben werden klassische Altstadtführungen durch Gassen mit restaurierten Fachwerkbauten angeboten. Verschiedene Themenführungen widmen sich der Stadtgeschichte. Damit gibt es unterschiedliche Zugänge: selbstständiges Erkunden und geführte Einblicke in die Gassen und die Geschichte der Stadt.

Der Flyer „Stadthagen sehenswert“ bietet zwei Routenvorschläge für eine Entdeckungstour durch die Altstadt. Einen anderen Zuschnitt hat der Pilgerweg Loccum-Volkenroda, der direkt durch Stadthagen führt. Der Flyer richtet den Blick auf zwei vorgeschlagene Altstadtwege, während der Pilgerweg als benannte Route durch die Stadt verläuft.

Museum und Kunstgeschichte

Das Museum Amtspforte zeigt Exponate zum früheren Stadt- und Wirtschaftsleben Stadthagens sowie zur Schaumburger Kulturgeschichte. Sein Gebäude war ein Gerichts- und Verwaltungsgebäude aus dem Jahr 1553. Wer Stadtgeschichte nicht nur über Schlossarchitektur betrachten möchte, findet hier einen anderen thematischen Zugang: Die Exponate verbinden die frühere Stadt- und Wirtschaftsgeschichte mit der Kulturgeschichte Schaumburgs.

Neben der St.-Martini-Kirche befindet sich das Mausoleum des Fürsten Ernst zu Holstein-Schaumburg. Darin steht das Marmor- und Bronzegrabmal „Die Auferstehung Christi“, das Adriaen de Vries von 1617 bis 1622 schuf. Die Entstehungszeiten erlauben einen knappen Vergleich: Das Schloss wurde von 1534 bis 1544 errichtet, das Grabmal entstand später, zwischen 1617 und 1622.

Regionale Orientierung im Reiseziel Schaumburg

Für die übergeordnete Orientierung im Reiseziel Schaumburg gilt: Der Landkreis Schaumburg ist mit dem Auto, der Bahn und über den Mittellandkanal auch mit dem Schiff erreichbar. Durch den Landkreis führt eine wichtige Ost-West-Bahnstrecke. Bahnhöfe liegen in Stadthagen und Bückeburg, kleinere Stationen in Lindhorst und Kirchhorsten. Diese Angaben ordnen Stadthagen in den regionalen Bahnverkehr ein, ohne eine bestimmte Verbindung oder Fahrzeit vorzugeben.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Rinteln, Apelern, Meerbeck, Obernkirchen, Wölpinghausen, Rehren, Hülsede, Suthfeld.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schaumburg.