Hausen bietet mit seinen Fachwerkhäusern und St. Nikolaus einen architektonischen Schwerpunkt. Die nach Hausen benannte Wanderung Hausen 3 [68] startet und endet jedoch am Parkplatz Über Rur in Heimbach. Für die Planung lohnt es sich, den Ortscharakter Hausens und den Start- und Zielpunkt der Tour auseinanderzuhalten.
Fachwerk und St. Nikolaus
In Hausen gibt es viele sorgfältig renovierte Fachwerkhäuser. St. Nikolaus stammt aus den 1830er-Jahren und wurde im neoklassizistischen Stil aus Bruchstein errichtet. So lassen sich zwei unterschiedliche architektonische Merkmale des Ortes betrachten: die Fachwerkhäuser und der neoklassizistische Kirchenbau. Wenn Sie sich für Baugeschichte interessieren, können diese Themen den kulturellen Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden.
Die Hausen 3 [68]: eine längere Rundwanderung
Die Hausen 3 [68] ist eine Rundwanderung mittlerer Schwierigkeit über 12,1 km. Die Dauer beträgt etwa 3,5 Stunden; für Aufstieg und Abstieg sind jeweils 300 m angegeben. Start und Ziel liegen am Parkplatz Über Rur in Heimbach. Die Route ist über die Rurtalbahn mit dem Halt Heimbach an den öffentlichen Verkehr angebunden. Prüfen Sie den Fahrplan separat; aktuelle Bedingungen und Zugangsinformationen können sich ändern.
Für die Zeitplanung ist die Dauer ein wichtiger Maßstab: Rund dreieinhalb Stunden machen die Hausen 3 [68] zu einem längeren Programmpunkt statt zu einem kurzen Spaziergang. Die mittlere Schwierigkeit und die 300 Höhenmeter je Richtung ergänzen die Streckenlänge um Angaben zum Anspruch. So können Sie einschätzen, ob diese Rundtour in den Umfang Ihres geplanten Wandertags passt.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Heimbach
Im übergeordneten Reiseziel Heimbach befindet sich das Nationalpark-Tor Heimbach im historischen Heimbacher Bahnhofsgebäude. Die RB21 verbindet Düren mit dem Bahnhof Heimbach. Am Nationalpark-Tor beginnt außerdem die freitags stattfindende Rangertour „Kloster-Route“. Wenn Sie die Tour einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Programmdaten und den Fahrplan der RB21.
Das Jugendstil-Wasserkraftwerk Heimbach liegt in Heimbach in der Nordeifel. Es wurde 1905 in Betrieb genommen und ist weiterhin in Betrieb. Führungen im Kraftwerk können Gruppen und Einzelpersonen beim Besucherdienst von RWE nach vorheriger Anmeldung zwei Wochen im Voraus vereinbaren.
Auch die Kirchen St. Salvator und St. Clemens liegen in Heimbach. St. Salvator stammt aus dem Jahr 1981. In einem großen Antwerpener Schnitzelaltar befindet sich die Pietà der „Schmerzhaften Mutter“, die als Pilgerziel gilt. St. Clemens wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts im Barockstil erbaut. Zu den sehenswerten Ausstattungsstücken gehören der Hochaltar mit einem doppelstöckigen Tabernakel und die prächtig verzierte Kanzel. Die beiden Kirchen setzen unterschiedliche zeitliche und gestalterische Akzente.
Der 45-minütige Rundweg „Kunst im Busch“ beginnt in Heimbach und ist 2 km lang. Im Zeitvergleich stehen etwa 3,5 Stunden für die Hausen 3 [68] den 45 Minuten für „Kunst im Busch“ gegenüber; auch die Streckenlängen unterscheiden sich mit 12,1 und 2 km deutlich. Wenn Sie nach verfügbarem Zeitrahmen wählen, ergibt sich so ein kürzerer und ein längerer Wandervorschlag.
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