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Das Nationalpark-Tor Heimbach befindet sich im historischen Bahnhofsgebäude. Der Bahnhof Heimbach ist mit der RB21 von Düren aus erreichbar. So verbindet sich die Ankunft mit einem klaren Orientierungspunkt für den Aufenthalt. Prüfen Sie den Fahrplan vor der Reise, bevor Sie Ihre Besuchstage festlegen.

Anreise und feste Besuchstage

Das Nationalpark-Tor ist Ausgangspunkt der freitags stattfindenden Rangertour „Kloster-Route“. Wenn Sie diese Tour einplanen möchten, ist der Freitag ein hilfreicher Bezugspunkt für Ihre Aufenthaltsplanung. Führungen im Jugendstil-Wasserkraftwerk Heimbach können Gruppen und Einzelpersonen nach vorheriger Anmeldung zwei Wochen im Voraus beim Besucherdienst von RWE vereinbaren. Damit gelten unterschiedliche Vorbereitungen: Die Rangertour ist an einen Wochentag gebunden, für die Führung im Kraftwerk braucht es eine frühzeitige Anmeldung.

Wasserkraftwerk und Kirchenkunst

Das Jugendstil-Wasserkraftwerk Heimbach wurde 1905 in Betrieb genommen; das Elektrizitätswerk arbeitet weiterhin. Hier begegnen sich Industriegeschichte und fortdauernde Stromgewinnung. Die Führungsmöglichkeit bietet Gruppen und Einzelpersonen einen Weg, das Kraftwerk näher kennenzulernen – vorausgesetzt, die Anmeldung erfolgt zwei Wochen im Voraus beim Besucherdienst von RWE.

Auch die Kirchen setzen unterschiedliche Akzente. St. Salvator stammt aus dem Jahr 1981 und beherbergt in einem großen Antwerpener Schnitzelaltar die Pietà der „Schmerzhaften Mutter“, die als Pilgerziel gilt. St. Clemens dagegen wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts im Barockstil erbaut. Zu ihren sehenswerten Details zählen der Hochaltar mit doppelstöckigem Tabernakel und die prächtig verzierte Kanzel. Der zeitliche Abstand und die unterschiedlichen Ausstattungsstücke geben Kulturinteressierten zwei verschiedene Schwerpunkte für einen Besuch.

Kunst im Ort und seiner Umgebung

Der Rundweg „Kunst im Busch“ beginnt in Heimbach, ist zwei Kilometer lang und dauert 45 Minuten. Damit sind für diesen Spaziergang sowohl Strecke als auch Dauer konkret benannt – eine hilfreiche Größenordnung, wenn Sie Ihre Zeit vor Ort planen. Daneben sind in der Umgebung von Heimbach sieben Skulpturen, Plastiken und Installationen des dauerhaften Kunstprojekts in der Natur zu sehen. Der Rundweg und die Kunstwerke in der Umgebung bieten zwei unterschiedliche Zugänge zu Kunst im Freien.

Düren als weiterer Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Düren kommen weitere Kultur- und Radthemen hinzu. In Jülich liegt die nahezu vollständig erhaltene und restaurierte Zitadelle mit Wällen, Bastionen und Kasematten. Die Festung mit herzoglichem Schloss ist im Stil der italienischen Hochrenaissance erbaut und gilt als die älteste Anlage ihrer Art nördlich der Alpen. Sie lässt sich auf eigene Faust oder im Rahmen einer Führung erkunden; prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Öffnungsregelungen.

Für längere Radtouren führt der RurUfer-Radweg über Monschau bis Einruhr, am Rursee entlang durch die Rureifel, vorbei an Düren und Jülich sowie durch die Region Heinsberg bis nach Roermond. Bahnhöfe entlang des Weges ermöglichen eine individuelle Routen- und Etappenplanung; einige Einzeletappen lassen sich auch als Tagesausflug erleben. Prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Bahn- und Fahrradmitnahmebedingungen sowie die Wegeverhältnisse.

Weitere Reiseziele entdecken: Hergarten, Hausen, Linnich, Vettweiß, Langerwehe, Titz, Nideggen, Merzenich.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Düren.

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