Witten verbindet Zeugnisse der Geschichte mit Wegen am Wasser und verschiedenen Radoptionen. Für die Planung hilft eine einfache Frage: Soll Ihr Aufenthalt vor allem Kultur und Burgen, Spaziergänge oder das Radfahren in den Mittelpunkt stellen?
Landschaft und Erholung am Wasser
Das Muttental ist Teil des GeoParks Ruhrgebiet und gehört zu den 77 bedeutendsten Geotopen Deutschlands. Damit ist es ein geologischer Schwerpunkt unter den Wittener Zielen. Am denkmalgeschützten Hammerteich verbinden sich Erholung und ein ungewöhnliches lokales Thema: Der Teich ist auch ein Fahrgewässer für örtliche Schiffsmodellbauer. Besucher können dort spazieren gehen, zum Hohenstein wandern oder den Kinderspielplatz nutzen. So stehen am selben Ort verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, von einem Spaziergang bis zu einer Wanderung.
Haus Herbede und Wittener Burganlagen
Die Geschichte des Hauses Herbede lässt sich bis zum Jahr 1019 zurückverfolgen. Das denkmalgeschützte Haus ist heute eine öffentliche Kultur- und Begegnungsstätte. Schloss Steinhausen wurde erstmals 1297 erwähnt und ist die einzige Höhenburg im Stadtgebiet. Neben Haus Witten gilt es als wichtigste Burganlage im Wittener Raum. Beide Orte geben der Wittener Geschichte unterschiedliche Anknüpfungspunkte.
Die Burgruine Hardenstein ist eine spätmittelalterliche Burganlage. Funde deuten darauf hin, dass dort bereits im 14. Jahrhundert eine Burg bestand. Besucher können an der Ruine die Sage mit virtuellen Figuren von Zwergenkönig Goldemar und Ritter Neveling erkunden. Der geschichtliche Ort bietet damit neben der Burganlage auch einen Zugang zur Sage.
Radwege und Orientierung unterwegs
Für Radtouren stehen mehrere Strecken mit unterschiedlichen räumlichen Maßstäben zur Wahl. Der Radwanderweg Rheinischer Esel verläuft auf einer ehemaligen Bahntrasse von Dortmund über Witten bis Bochum. Der 57 Kilometer lange Radwanderweg „Von Ruhr zur Ruhr“ bildet einen Rundkurs durch Hattingen, Sprockhövel, Gevelsberg, Wetter und Witten. Davon zu unterscheiden ist der 9 Kilometer lange Abschnitt des RuhrtalRadwegs, der in Witten verläuft: Die neun Kilometer bezeichnen den Abschnitt in der Stadt, die 57 Kilometer den gesamten Rundkurs.
Wer für eine Radtour Verleih oder Service einplanen möchte, findet die Radstation in der Wittener Innenstadt, Bahnhofstraße 61. Sie bietet Fahrradverleih sowie Reinigungs- und Reparaturservice. In Witten-Bommern können Besucher mit der RuhrtalFähre Hardenstein die Ruhr überqueren. An der Burgruine Hardenstein befinden sich außerdem Haltestellen der RuhrtalBahn und der MS Schwalbe. Wenn Ihre Planung von einer Fahrt mit der Fähre, Bahn oder MS Schwalbe abhängt, prüfen Sie vorab den aktuellen Fahrplan.
Weitere Ziele im Ennepe-Ruhr-Kreis
Im übergeordneten Reiseziel Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es weitere eigenständige Themen. An der Glörtalsperre sind Wandern und Joggen möglich; in den warmen Sommermonaten kann dort zudem in sauberem, natürlichem Wasser gebadet werden. In Hattingen führt der „Weg des Eisens“ im LWL-Industriemuseum Henrichshütte vom Erz, Koks und Kalk bis zum flüssigen Roheisen. Ein gläserner Aufzug führt dort auf den 55 Meter hohen „Riesen“; von oben eröffnet sich ein Blick auf die Geschichte und Gegenwart der Region.
Bei der Hotelwahl in Witten können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zugrunde legen: Kultur und Geschichte, Spaziergänge oder Radfahren. Entscheiden Sie zunächst, welche dieser Themen für Ihre Reise wichtig sind, und wählen Sie Ihre Unterkunft entsprechend Ihrem eigenen Plan.
Weitere Reiseziele entdecken: Herbede, Wetter, Sprockhövel, Ennepetal, Hattingen, Gevelsberg, Schwelm, Herdecke.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ennepe-Ruhr-Kreis.