Antfeld verbindet eine Schlossanlage und Kirchenbaugeschichte mit Wandermöglichkeiten. Bei der Wahl einer Unterkunft können Sie zunächst überlegen, ob Bauwerke und ihre Geschichte oder Wege durch die Landschaft den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden sollen. Die örtlichen Bauwerke und Wanderangebote liefern dafür unterschiedliche Anhaltspunkte.
Schlossanlage und Kapelle
Am nordöstlichen Ortsrand von Antfeld liegt die Schlossanlage Olsberg-Antfeld. Sie umfasst ein Herrenhaus, Nebengebäude, einen Park und einen vorgelagerten Wirtschaftshof. Die Schlosskapelle St. Johannes der Täufer ist an den Ostflügel angebaut und durch einen Gang über dem Hoftor mit dem Schloss verbunden.
Kirchenbau und Ortsgeschichte
Die St.-Marien-Kirche in Antfeld wurde zwischen 1937 und 1938 als Variante der Braunschen Saalkirche erbaut. Während die Schlosskapelle durch ihre Verbindung über dem Hoftor in die Anlage eingebunden ist, bieten bei St. Marien Bauzeit und architektonische Einordnung einen anderen Bezugspunkt. Auch der Kreuzweg im Bogengang der St.-Marien-Kirche hat eine eigene Ortsgeschichte: Früher befand er sich am Steinberg; später wurde er nach einer gründlichen Renovierung in die Kirche versetzt. Die Abfolge vom früheren Standort über die Renovierung bis zur späteren Platzierung verbindet das Werk mit zwei Orten in Antfeld.
Wanderwege und Natur in Antfeld
Die Wanderroute Antfeld Af 1 beginnt an der Wandertafel in der Ortsmitte und führt über Feld- und Waldwege mit Ausblicken auf die Bergwelt und das junge Ruhrtal. Antfeld Af 4 – Waldroute nach Olsberg ist eine 8,01 km lange Wandertour. Die Routen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Af 1 gibt Orientierung zu Startpunkt, Wegarten und Ausblicken, Af 4 zur Streckenlänge.
Direkt an der Wandertafel in der Ortsmitte stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Prüfen Sie die Parksituation vor der Anreise, da sich Parkregelungen ändern können. Ein weiterer Naturbezug liegt im westlichen Forst Antfeld: Im Hirschbruch entspringt der Bach Faule Siepen.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Olsberg
Im übergeordneten Reiseziel Olsberg bieten die Bruchhauser Steine einen eigenständigen Natur- und Kulturakzent. Das Gebiet bei Olsberg-Bruchhausen ist Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet und Vogelschutzgebiet. Im April 2017 wurden die Bruchhauser Steine als erstes Nationales Naturmonument in Nordrhein-Westfalen ausgewiesen. Ein Informationszentrum mit Führungsangeboten und mehrere Themenwege erschließen das geschützte Felsgebiet. Zwischen den Felsen befindet sich eine prähistorische Wallburg und Kultstätte, die ungefähr aus der Zeit um 500 v. Chr. stammt.
Ein weiteres Wanderangebot im übergeordneten Reiseziel ist der Kneipp WanderWeg Olsberg. Er ist 40 Kilometer lang, ein Qualitätsweg „Wanderbares Deutschland“ und mit sechs natürlichen Kneipp-Tretstellen versehen. Mit 40 Kilometern ist er deutlich länger als Antfeld Af 4; zugleich setzt er mit den Kneipp-Tretstellen einen eigenen Akzent. Im historischen Kneipp-Park Dr. Grüne gibt es eine in einen Teich integrierte Kneippanlage, einen Barfußpfad und Entspannungsinseln. Auch das Rosendorf Assinghausen ergänzt die Themen im übergeordneten Olsberg: Dort gibt es mehr als 200 Rosensorten, und vier Rosenwege führen durch den Ort.
Weitere Reiseziele entdecken: Assinghausen, Wulmeringhausen, Gierskopp, Elleringhausen, Bruchhausen, Elpe, Wiemeringhausen
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