Rees liegt unmittelbar am Rhein. Die historische Stadtumwehrung, das Städtische Koenraad Bosman Museum und Wege zu Fuß oder mit dem Rad geben einem Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte. Für die Planung lässt sich zwischen Stadtgeschichte und Kunst, Schifffahrt sowie Touren durch die niederrheinische Landschaft unterscheiden.
Stadtgeschichte und Kunst in Rees
Rees wurde am 14. Juli 1228 durch den Kölner Erzbischof zur Stadt erhoben. Zur Geschichte des 15. Jahrhunderts gehören hansischer Handel und die Bezeichnung als Hansestadt im Bündnis mit ostniederländischen Städten. Die historische Stadtumwehrung umfasst sechs aufeinanderfolgende Wehrsysteme aus dem 12. bis 18. Jahrhundert, errichtet von vier europäischen Nationen. Ihre zeitliche Spanne reicht damit über mehrere Jahrhunderte und bietet einen konkreten Zugang zur Entwicklung der Befestigungsgeschichte.
Das Städtische Koenraad Bosman Museum Rees setzt zwei Schwerpunkte: Kunst und Stadtgeschichte. Unter dem Museumsgebäude befindet sich eine um etwa 1500 erbaute Kasematte für leichtere Geschütze. Auch der Reeser Skulpturenpark gehört zum kulturellen Angebot. Zusammen zeigen diese Orte verschiedene Seiten des kulturellen Angebots, von Stadtgeschichte und militärischer Architektur bis zur Kunst.
Eine geführte Option ist die Tour „Auf den Spuren der ältesten Stadt am Unteren Niederrhein“. Sie führt durch den historischen Stadtkern und vermittelt einen allgemeinen Einblick in die Reeser Geschichte sowie Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Denkmälern. Termine und Buchungsmodalitäten können sich ändern; prüfen Sie diese vorab.
Rhein, Planetenweg und Radtouren
Von der Reeser Rheinpromenade können Besucher mit der Personenfähre auf die andere Rheinseite übersetzen oder mit den Fahrgastschiffen „Stadt Rees“ und „Germania“ eine Tour auf dem Rhein beginnen. Damit stehen eine Überfahrt und eine Fahrt auf dem Fluss als unterschiedliche Möglichkeiten zur Wahl. Wenn Sie die Fähre einplanen, prüfen Sie die Fahrzeiten vorab.
Die rund 22 km lange Planetenroute beginnt am Skulpturenpark in Rees und führt über den ersten Planetenweg am Unteren Niederrhein auf den Deich und entlang des Radwegs nach Rees-Mehr. Vor der Abfahrt sollten Sie mögliche vorübergehende Umleitungen prüfen. Der Planetenweg verbindet eine Wanderung durch die niederrheinische Landschaft mit Informationen über Sonne und Planeten. Der Planetenwanderweg in Rees stellt das Sonnensystem im Maßstab 1:1 Milliarde dar.
In Rees und seiner Umgebung gibt es außerdem 19 ausgeschilderte Radtouren mit Längen von 17 bis 140 km. Sie führen durch das Reeser Stadtgebiet, in die Umgebung und zu Nachbarstädten. Die unterschiedlichen Streckenlängen bieten eine konkrete Vergleichsgrundlage, wenn Sie eine kürzere Route oder eine längere Radstrecke in Ihre Planung aufnehmen möchten.
Radplanung im übergeordneten Reiseziel Kleve
Im übergeordneten Reiseziel Kleve reicht der Blick auf das Radfahren über die Reeser Routen hinaus. Der Kreis Kleve verfügt über mehr als 1.500 km Radwegenetz und zahlreiche Themenrouten. Ein Pocketplaner zeigt im ausgefalteten Format alle Knotenpunkte im Kreis Kleve und enthält Informationen zur Funktion des kreisweiten Knotenpunktsystems. Ebenfalls in diesem regionalen Rahmen verläuft der 128 km lange, ausgeschilderte Niers-Radwanderweg: von der Quelle der Niers in Mönchengladbach durch die Kreise Viersen und Kleve bis zur Gemeinde Gennep in den Niederlanden.
Weitere Reiseziele entdecken: Kalkar, Kevelaer, Kranenburg, Rheurdt, Straelen, Appeldorn, Uedem, Bedburg-Hau.
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