Hilden verbindet den rund 430 Hektar großen Mischwald mit historischen Spuren und kulturellen Anlaufpunkten. Das macht die Stadt interessant für Reisende, die Natur und Stadtgeschichte in ihre Planung einbeziehen möchten. Hilden liegt im neanderland zwischen Düsseldorf, Wuppertal und Köln.
Natur und Wege im Hildener Stadtwald
Der Hildener Stadtwald ist ein Mischwald. Etwa 20 Prozent seiner Fläche entfallen auf Naturschutzgebiete; der übrige Wald ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Zu seinen besonderen Landschaften gehören die trockene Heide am Sandberg und das Heidemoor bei Schönholz. Dort kommen seltene Pflanzen- und Tierarten vor; welche Arten zu beobachten sind, kann je nach Jahreszeit variieren.
Im Stadtwald gibt es 30 Kilometer Wege, die zum Spazierengehen, Gassigehen, Radfahren und Joggen genutzt werden. Die verschiedenen Nutzungen geben Ihnen Spielraum bei der Wahl Ihrer Aktivität. Die Landschaftsschutz- und Naturschutzgebiete setzen zugleich einen anderen Akzent als ein reiner Stadtspaziergang: Hier stehen Wald, Heide und Moorlandschaft im Mittelpunkt.
Stadtgeschichte und Kultur
Die Hildener Innenstadt lässt sich auf einer etwa 2,8 Kilometer langen Tour erkunden, die sich für Fußgänger und Radfahrer eignet. Unterwegs begegnen Ihnen sichtbare Spuren aus dem Mittelalter, der Reformationszeit, der Industriezeit und dem 20. Jahrhundert. Die Reformationskirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und gehört zu den wenigen Baudenkmälern der Stadt. Zusammen bieten die Tour und die Kirche unterschiedliche Zugänge zur Hildener Geschichte: einmal über historische Spuren im Stadtraum, einmal über ein einzelnes Bauwerk.
Das Wilhelm-Fabry-Museum zeigt wechselnde Ausstellungen zu Kunst und Medizin. Zum Museum gehört auch die Vogelsang-Brennerei, eine industriegeschichtliche Stätte mit einer 1887 installierten Dampfmaschine. Damit treffen im Museum wechselnde Themen auf ein dauerhaftes technikgeschichtliches Detail. Welche Ausstellung gerade zu sehen ist, kann sich ändern.
Weitere Möglichkeiten für die Planung
Für Bewegung und Freizeit bieten sich in Hilden außerdem zwei unterschiedliche Bäder an. Das Hildorado verfügt neben Sport- und Freizeitangeboten über einen Saunabereich. Das Waldbad liegt am Rand des Stadtwalds und hat Sport-, Nichtschwimmer- und Sprungbecken. Da sich Angebote ändern können, ist es sinnvoll, vor dem Besuch die aktuellen Angaben zu prüfen.
Eine weitere Wanderoption bieten die Etappen 11 und 12 des neanderland STEIGs: Sie führen an Hilden vorbei und eröffnen Ausblicke auf den Menzelsee und den Elbsee. Wenn Sie diese Etappen einplanen, prüfen Sie den aktuellen Routenverlauf und die Wegbedingungen. Für einen Spaziergang mit historischem Schwerpunkt stehen dagegen die Innenstadt-Tour und ihre sichtbaren Spuren im Vordergrund; die beiden Optionen unterscheiden sich also vor allem durch Landschaft und Thema.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Mettmann
Auch das übergeordnete Reiseziel Mettmann bietet eigenständige Kulturthemen. Im Stadtgeschichtshaus Mettmann erfahren Besucher auf drei Etagen mehr über über tausend Jahre Stadtgeschichte: von der frühgeschichtlichen Fernverkehrsstraße „strata coloniensis“ und dem Bau des Königshofes zur Zeit Karls des Großen bis in die Gegenwart. Das Kunsthaus Mettmann organisiert jährlich rund zwölf Ausstellungen und Veranstaltungen der bildenden Kunst. Das Spektrum reicht von Malerei und Bildhauerei über Fotografie bis zu Objekt- und Videokunst; einzelne Ausstellungen wechseln.
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