Zum Inhalt

Rheine verbindet unterschiedliche Entdeckungen: ein bedeutendes Ensemble technischer Denkmäler, ein Museum im früheren Adelssitz, Klostergeschichte und vielfältige Landschaften. Für Ihre Reiseplanung können Sie deshalb zuerst entscheiden, ob Kultur, Naturbeobachtung oder Spaziergänge den Schwerpunkt bilden sollen. Die Sehenswürdigkeiten und Landschaften bieten dafür jeweils eigene Themen, statt nur verschiedene Varianten desselben Ausflugs.

Saline, Museum und Klostergeschichte

Die bis heute erhaltenen und renovierten Gebäude der Saline Gottesgabe bilden ein in der weiten Region einmaliges Ensemble. Sie gehören zu den ältesten technischen Kulturdenkmälern Westfalens aus vorindustrieller Zeit. Damit steht in Rheine ein Ort im Mittelpunkt, an dem sich die Geschichte technischer Anlagen mit einem gut erhaltenen Gebäudebestand verbindet.

Eine andere Perspektive auf die Vergangenheit bietet das Museum Falkenhof. Es befindet sich in einem früheren Adelssitz und verbindet dessen Hausgeschichte mit der Stadtgeschichte Rheines. Hinzu kommen eine umfangreiche Kunstsammlung und die moderne Museumsgestaltung. Wer sich für Kunst interessiert, findet hier also einen anderen Zugang zur Stadt als bei der Beschäftigung mit der Saline oder der Klostergeschichte.

Das ehemalige Kreuzherrenkloster Bentlage liegt inmitten eines Landschaftsschutzgebietes an der Ems. Die Kulturroute am Kloster erklärt die Geschichte und Architektur der Anlage sowie deren Wandel im Laufe der Jahrhunderte. Sie macht damit gerade die Veränderung des Ortes zum Thema: Baugeschichte und historische Entwicklung gehören hier zusammen.

Landschaften zwischen Waldhügel und Dünen

Der Waldhügel ist die höchste Erhebung im Stadtgebiet Rheine. Seltene Blumen und Pflanzen, steile Hänge und blaue Seen prägen das Naturschutzgebiet; von dort reicht die Aussicht über die münsterländische Parklandschaft. Zugleich ist der Waldhügel kein einheitlicher Wald: Sein Mosaik umfasst relativ naturnahe und wenig beeinflusste Bereiche, darunter Waldmeister- und Orchideen-Buchenwälder. Hinzu kommen Kalkstandorte, die sich die Natur zurückerobert hat, und ein Abgrabungssee.

Anders geprägt sind die Dünenlandschaften Elter Sand und Wildes Weddenfeld im Süden Rheines bei Elte. Bis ins 20. Jahrhundert waren die Dünen noch Wanderdünen. Offene Flächen mit Magerrasen und Wacholderheiden gibt es dort nur noch selten; heute ist das Gebiet mit Kiefern-Mischwald bewachsen. Die Landschaft lädt zum Wandern und Spazieren ein. Der Unterschied zum Waldhügel liegt nicht nur in der Form des Geländes, sondern auch in der Landschaftsgeschichte: Hier bestimmen frühere Wanderdünen und die heutige Bewaldung das Bild.

Natur erleben und Themen verbinden

Im NaturZoo Rheine gibt es Deutschlands ersten Affenwald. Dort begegnen Besucher fast freilebenden Berberaffen. Auf dem Wald-Erlebnispfad können sie außerdem Tierspuren auf dem Waldboden untersuchen und verschiedene Baumarten erkennen. Der Zoobesuch lässt sich so mit aufmerksamer Naturbeobachtung verbinden. Da sich Besucherregeln und Zugangsbedingungen ändern können, prüfen Sie diese vor Ihrem Besuch.

Auch im Erholungsgebiet Bentlage werden Natur- und Kulturthemen zusammengeführt: Drei Routen werden zu den Themen Salz, Natur und Kloster angeboten. So können Sie einen Schwerpunkt setzen, ohne die Themen als austauschbar zu behandeln. Die Saline steht für technisches Kulturerbe, der Klosterbereich für Architektur und Geschichte; die Landschaften eröffnen einen anderen Blick auf Rheines Umgebung.

Für die Wahl eines Hotels in Rheine können diese unterschiedlichen Interessen eine praktische Orientierung sein: Überlegen Sie zunächst, ob Sie den Aufenthalt vor allem Kulturstätten, Naturbeobachtungen oder Spaziergängen widmen möchten. Danach lässt sich die Reihenfolge Ihrer Vorhaben planen, ohne eine bestimmte Route oder Aufenthaltsdauer vorauszusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Horstmar, Mettingen, Lengerich, Greven, Recke, Laer, Lotte, Altenberge.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Steinfurt.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.