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Weinbau, ein markanter Höhenpunkt und Funde aus unterschiedlichen Epochen geben Eimsheim ein klares Profil. Wenn Sie eine Ferienwohnung für einen Aufenthalt suchen, können Weinlandschaft und Geschichte Ihre Themenwahl für den Ort leiten. Die historische Zeitspanne reicht von bronzezeitlichen Siedlungsfunden bis zu einem Denkmal aus dem 19. Jahrhundert.

Weinlagen und Blick über die Landschaft

Eimsheim liegt in einer malerischen Talkehle, umgeben von drei Hügeln. Rund 100 Hektar Weinberge verteilen sich auf die Weinlagen Oppenheimer Krötenbrunnen, Hexelberg, Sonnenhang und Römerschanze. Der höchste Punkt des Ortes liegt auf 224 Metern; von dort reicht der Blick zum Taunus, Odenwald und Donnersberg. Weinbaufläche und Höhenangabe beschreiben unterschiedliche Seiten des Ortsprofils: die landwirtschaftlich geprägte Fläche und einen konkreten Höhenbezug für die Fernsicht.

Ein benannter Betrieb ergänzt den Überblick über den Weinbau: Das Weingut Krebs-Grode ist ein Familienweingut in sechster Generation in Eimsheim. Seine Rebflächen umfassen 28 Hektar; die Weine gelten als ökologisch zertifiziert und vegan. So lassen sich die Weinlagen als Teil des Ortsbilds betrachten und zugleich die Angaben zu einem konkreten Weingut einordnen, ohne beides zu einem einzigen Thema zu verkürzen.

Spuren von der Bronzezeit bis zur Römerzeit

Bronzezeitliche Siedlungsfunde in Eimsheim datieren von 1800 bis 1000 v. Chr. Hinzu kommen keltische Besiedlung und römische Funde, darunter ein Säulenkapitell von einem Jupiterdenkmal. Auch der Name der Weinlage Eimsheimer Römerschanze geht auf römische Funde zurück. Damit begegnet der römische Bezug sowohl in den archäologischen Funden als auch in einem der Weinlagennamen.

Kirchengeschichte und Napoleonstein

Eimsheim wurde erstmals in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 762 erwähnt. Eine Kirche im Ort wird erstmals 1303 genannt. Die heutige Kirche St. Pirmin stammt aus dem Jahr 1780; ihr Westturm ist wahrscheinlich in seinem Kern mittelalterlich. Diese Angaben eröffnen verschiedene historische Perspektiven: die frühe schriftliche Erwähnung des Ortes, die erste Nennung einer Kirche und die Datierung des heutigen Kirchenbaus.

Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist der Napoleonstein. Das Denkmal wurde 1852 auf dem alten Friedhof nahe dem Ortsausgang und dem Tennisplatz errichtet. Sein Datum ergänzt die älteren Siedlungs- und Kirchenangaben um einen klaren Bezug zum 19. Jahrhundert.

Markt und regionaler Rahmen

Der wiederkehrende Eimsheimer Markt bietet Feinkost, Fleisch und Wurst, Kaffee, Gemüse und Gewürze. Gelegentlich kommt Winzer-Ausschank hinzu. Da sich Angebote und Abläufe ändern können, lohnt sich ein Blick auf aktuelle Markthinweise, wenn Sie den Markt gezielt einplanen. Die Auswahl macht den Markt zu einem weiteren lokalen Thema neben Weinbau und Ortsgeschichte.

Im übergeordneten Reiseziel Mainz-Bingen ist der Süden des Landkreises von der rheinhessischen Hügellandschaft, Obst- und Gemüsesonderkulturen einschließlich Spargel sowie ausgedehnten Rebflächen des Rheinhessenweins geprägt. Dieser regionale Rahmen steht neben den konkreten Eimsheimer Angaben zu Weinlagen, Talkehle und Höhenpunkt.

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