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Wallersheim verbindet eine kalkgeprägte Landschaft mit markanten Kirchenbauten und Zeugnissen aus unterschiedlichen Epochen. So können Sie Natur, Geologie und Baugeschichte als verschiedene Schwerpunkte Ihrer Reise betrachten. Die Gemeinde liegt im Naturpark Nordeifel; große Teile des Gemeindegebiets sind geschützt. Auf den Kalkböden wachsen seltene Pflanzen wie Enzian, Küchenschelle, Seidelbast und Wald-Kratzdistel.

Landschaft und Wege rund um Wallersheim

Wander- und Radwege in der Gegend führen an Dolomitfelsformationen und Waldbächen vorbei. Für Wanderer gibt es dort fünf Rastplätze mit überdachten Sitzgelegenheiten. Prüfen Sie vor der Tour die örtlichen Bedingungen und den Zustand der Rastplätze. Wer eine längere Wanderung plant, findet mit der Prümer Land Tour Route 3 eine moderate Strecke von 25 Kilometern. Für Aufstieg und Abstieg sind jeweils 344 Höhenmeter angegeben. Die Route verläuft an devonischen Gesteinsschichten und Kalkmagerrasen vorbei und bietet Panoramablicke; Routenverlauf und Bedingungen können sich nach Wegearbeiten oder Umleitungen ändern.

Eine Verlängerung durch Loch schließt das Walbert-Felsenmeer ein, das als geologische Besonderheit gilt. So stehen bei der Routenwahl eine ausgewiesene längere Wanderung und eine Erweiterung mit einem geologischen Ziel im Blick. Fossilien sind ein weiteres Thema der Gegend: Zu den Funden im Gebiet Wallersheim/Loch zählen Seelilien, Brachiopoden, Korallen, Schnecken und Kopffüßer.

Kirche und Baugeschichte

Die Kirche St. Nikolaus und St. Barbara steht erhöht am Dorfrand, am Fuß eines Hanges. Die Kirche St. Nikolaus und St. Barbara wurde zwischen 1850 und 1860 errichtet und ist einschiffig in romanischen Formen gestaltet. Der Westturm schließt mit einem achteckigen Pyramidendach ab; der polygonale Chor hat Fenster mit Sandsteinrahmen. Zur Ausstattung gehören außerdem farbige Ornamentfenster. Die Pfarrkirche St. Nikolaus ist auch regelmäßiger Spielort der Wallersheimer Passionsspiele; einzelne Aufführungen können variieren.

Weitere Bau- und Kulturdenkmale setzen andere zeitliche Akzente. Neben der Leichenhalle steht ein barocker Kreuzigungsschrein mit einem Relief des heiligen Hubertus, datiert auf 1736. Der Langstein ist ein Menhir aus Kalkstein, der vermutlich aus der späten Jungsteinzeit stammt. In Wallersheimer Wald, südöstlich von Loch und innerhalb des Gemeindegebiets, steht ein Wegkreuz von 1726 mit einem Relief des heiligen Petrus. Das Am-Lee-Wegekreuz ist ein nachgotisches Nischenkreuz mit der Jahreszahl 1680 und späteren Ergänzungen. Auch die ehemalige Schule mit Lehrerwohnungen gehört zu den Kulturdenkmalen; sie stammt aus dem Jahr 1902.

Orientierung in der Umgebung

Die L10 und die L30 verlaufen durch Wallersheim. Die L10 verbindet Hersdorf mit Büdesheim und führt weiter bis zur B410. Die L30 verläuft von Birresborn-Kopp über Fleringen zur B410 in Richtung Prüm. Wenn Sie Wallersheim als Übernachtungsort wählen, können Sie Ihre Interessen an Natur, Wandern, Geologie und Baugeschichte gegeneinander abwägen und die passenden Themen für Ihren Aufenthalt auswählen.

Weitere Reiseziele entdecken: Wolsfeld, Mützenich, Burbach, Röhl, Ammeldingen Bei Neuerburg, Wilsecker, Weinsheim, Schlausenbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eifelkreis Bitburg-Prüm.

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