Alken verbindet Flussschifffahrt mit einer vielschichtigen Ortsgeschichte. Die Burg Thurant reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück; im Ort sind außerdem Teile einer um 1400 datierten Befestigung erhalten. Wer Alken als Reiseziel wählt, kann den Aufenthalt an konkreten Interessen ausrichten: an der Geschichte des Ortes, an einer geführten Ortsführung, an Alkener Weinen oder am Schiffsverkehr auf dem Fluss.
Schifffahrt und Anlegestellen
Der KD-Anlegesteg ist ein Orientierungspunkt für die Flussschifffahrt. Fahrkarten für den Anlegesteg in Alken werden neben der Anlegestelle verkauft. Fahrpläne sind dabei ein eigener Planungspunkt: Prüfen Sie sie vor der Reise, wenn Sie eine Fahrt einbeziehen möchten. Auch die MS Goldstück hat ihren Liegeplatz in Alken; stimmen Sie Ihre Reiseplanung für dieses Schiff mit dem Betreiber ab.
Daneben gibt es in Alken Anlegemöglichkeiten für Sportboote und Segelboote. Damit stehen unterschiedliche Wasserbezüge nebeneinander: der KD-Anlegesteg mit seinem Fahrkartenverkauf, der Liegeplatz der MS Goldstück und Möglichkeiten für Sport- und Segelboote. Für die Wahl einer Unterkunft kann es hilfreich sein, vorab zu überlegen, ob der Schwerpunkt Ihres Aufenthalts eher auf Ortsgeschichte oder auf dem Fluss liegt. Die Angaben zu den Anlegestellen ersetzen dabei keine Prüfung der jeweiligen Reiseplanung.
Burg, Befestigung und frühe Ortsgeschichte
Die Geschichte der Burg Thurant reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Teile der Burg sind auf alten Fundamenten aus der Römerzeit errichtet. Auch Alkens Ursprünge reichen bis in die Kelten- und Römerzeit. Diese Zeitbezüge lassen sich an verschiedenen historischen Themen des Ortes ablesen: an der Burg, an Resten der Befestigung und an der Alten St. Michaelskirche.
Von der um 1400 datierten Stadtbefestigung sind mehrere Teile erhalten. Zum Fallerport gehört die Geschichte einer Verbindung zum Wehrgang, die früher über zwei erhaltene Fachwerkgeschosse verlief. Am Moselufer steht der Zollturm, der heute ein Restaurant ist. Relikte eines weiteren Turms finden sich am Wiltberg-Schloss. Das Wärterhaus am Ortseingang beherbergt heute eine Galerie. Zusammen geben diese unterschiedlichen Bauwerke einen Einblick in die frühere Befestigung und ihre Spuren im heutigen Ortsbild.
Auch die Alte St. Michaelskirche ergänzt den historischen Rundgang: Sie wird erstmals in einer Urkunde von 1015 erwähnt und bewahrt Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Damit treffen in Alken mehrere historische Zeitstellungen aufeinander. Burg Thurant verweist auf das 12. Jahrhundert, während die Fresken deutlich später entstanden; die Befestigung wiederum ist auf die Zeit um 1400 datiert. Wer sich für Geschichte interessiert, findet so verschiedene Ansätze, die Ortsgeschichte zu betrachten.
Ortsführungen und Weinprobe planen
In Alken werden täglich fachkundig geführte Ortsführungen von etwa einer bis eineinhalb Stunden Dauer angeboten; Termine sind nach Vereinbarung möglich. Die ungefähre Dauer gibt Ihnen einen konkreten Zeitrahmen für diesen Programmpunkt. Klären Sie bei der Planung die aktuelle Verfügbarkeit. Eine Weinprobe zu Alkener Weinen wird nach rechtzeitiger Voranmeldung angeboten. Wenn Sie beides in Ihren Aufenthalt aufnehmen möchten, stimmen Sie die Termine vorab ab und prüfen Sie auch den Fahrplan, falls eine Schifffahrt Teil Ihrer Reise sein soll.
Ein Hotel in Alken ist dabei eine Suchoption, kein Ersatz für die vorherige Abstimmung von Führungs- und Weinprobenterminen oder die Prüfung der Schiffsverbindungen. So lässt sich die Planung an den Programmpunkten orientieren, die für Sie wirklich wichtig sind.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz
Im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz kommen weitere eigenständige Kulturthemen hinzu. Die Genovevaburg wurde 1280 durch den Trierer Erzbischof Heinrich von Finstingen erbaut. Die Sayner Hütte bietet nach Restaurierungen moderne Ausstellungen und multimediale Inszenierungen und ist ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur. Diese Beispiele erweitern den Blick auf Mayen-Koblenz, während Burg Thurant, die Kirche und die Befestigungsreste den historischen Bezug zu Alken bilden.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mayen-Koblenz.