In Kollig treffen historische Bezugspunkte auf einen markanten Landschaftsblick. Die heutige St.-Willibrorduskirche stammt aus dem Jahr 1729; erstmals urkundlich erwähnt wurde Kollig 1279. Am Alten Weg steht außerdem ein Nischenwegekreuz mit der Bezeichnung 1623. Der Sammetzkopf ergänzt diese historischen Themen um einen Blick nach Münstermaifeld und zu den Vulkanen der Osteifel.
Kirche, Ortsgeschichte und Wegekreuz
Die Jahreszahlen stehen für unterschiedliche lokale Bezugspunkte: 1279 ist die erste urkundliche Erwähnung Kolligs, 1729 das Jahr, aus dem die heutige St.-Willibrorduskirche stammt. Am Alten Weg ist das Nischenwegekreuz mit der Bezeichnung 1623 verzeichnet. Wer sich für die Geschichte eines Ortes interessiert, kann so zwischen schriftlicher Überlieferung, Kirche und Wegekreuz verschiedene Themen in den Blick nehmen.
Das Wegekreuz und die Kirche setzen dabei eigene Akzente innerhalb der Ortsgeschichte. Das Kreuz ist durch seine Lage am Alten Weg und die Bezeichnung 1623 konkret benannt; die Kirche ist mit dem Jahr 1729 verbunden. Zusammen mit der ersten urkundlichen Erwähnung ergibt sich ein geschichtlicher Zugang, der unterschiedliche Daten und Denkmaltypen nebeneinanderstellt.
Sammetzkopf und Wanderziel
Am Sammetzkopf steht der Landschaftsblick im Vordergrund. Von dort reicht er nach Münstermaifeld mit seiner Stiftskirche und zu den Vulkanen der Osteifel. Das Gipfelkreuz ist weithin sichtbar und wird auch bei Dunkelheit beleuchtet. Damit unterscheiden sich die Themen am Sammetzkopf deutlich von den historischen Bezugspunkten im Ort: Hier geht es um den Blick in die weitere Landschaft und um ein markantes Gipfelzeichen.
Als Wanderoption kommt der Pyrmonter Felsensteig hinzu. Wer ihn wandert, gelangt zum Kolliger Hochkreuz. So lässt sich neben Kirche, Wegekreuz und Aussichtspunkt auch ein konkretes Wanderziel in die Reiseplanung einbeziehen. Wenn Sie den Steig einplanen, prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen.
Für die Suche nach einer Ferienwohnung können Sie zuerst überlegen, welcher Schwerpunkt Ihren Aufenthalt prägt: Ortsgeschichte und Denkmale, der Blick vom Sammetzkopf oder die Wanderung zum Kolliger Hochkreuz. Diese Themen bieten unterschiedliche Gründe, Kollig als Reiseziel auszuwählen, ohne eine feste Reihenfolge für den Aufenthalt vorzugeben.
Weitere Kultur- und Landschaftsthemen in Mayen-Koblenz
Im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz kommen eigenständige Kulturthemen hinzu. Die Genovevaburg wurde 1280 durch den Trierer Erzbischof Heinrich von Finstingen erbaut und ist eines der Wahrzeichen von Mayen. In Bendorf steht mit der Sayner Hütte ein anderes Kapitel im Mittelpunkt: Sie ist Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur und das einzige Denkmal in Rheinland-Pfalz mit dieser Auszeichnung. Nach Restaurierungen laden dort moderne Ausstellungen und multimediale Inszenierungen zum Entdecken ein; außerdem bietet die Sayner Hütte Führungen und kreative Workshops an.
Eine weitere historische Perspektive eröffnet die Abtei Sayn. Sie wurde um 1200 gegründet, ihre Abteikirche 1202 geweiht. Die Außenmalereien aus der Zeit um 1255 gelten als die am besten erhaltenen des Hochmittelalters in Deutschland. So stehen im größeren Reiseziel Mayen-Koblenz neben den Kolliger Bezugspunkten weitere, jeweils eigenständige Stationen der Kulturgeschichte.
Auch der Schlosspark Sayn setzt einen anderen Akzent. Carl Friedrich Thelemann gestaltete ihn zwischen 1840 und 1850 im Auftrag des Fürsten Ludwig Adolf Friedrich zu Sayn-Wittgenstein-Sayn als englischen Landschaftsgarten. Zum Park gehören ein Schlossweiher mit Wasserfontäne, geschwungene Wege, zahlreiche Ruhebänke und versteckt liegende stille Plätze. Für den thematischen Vergleich mit Kolligs Landschaftsblick stehen hier die Gestaltung eines Gartens und seine Ruheplätze im Mittelpunkt.
Wer sich im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz für Vulkanismus interessiert, findet in Mendig den Lava-Dome, das Deutsche Vulkanmuseum. Im Geysir-Museum erklären fünf Ausstellungsbereiche, wie der höchste Kaltwassergeysir der Welt funktioniert. Das ergänzt die Perspektive auf die Vulkane der Osteifel, die vom Sammetzkopf aus zu sehen sind, um ein eigenständiges Museumsthema im größeren Reiseziel.
Weitere Reiseziele entdecken: Monreal, Kirchwald, Bassenheim, Mayen, Kürrenberg, Waldesch, Ettringen, Mendig.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mayen-Koblenz.