In Rieden stehen Wege am Waldsee und die Geschichte rund um St. Hubertus nebeneinander. Das Traumpfädchen Riedener Seeblick führt um den See; die Geo-Route R beginnt und endet ebenfalls am Waldsee. In der Pfarrkirche und entlang der Riedener Fußfälle kommen weitere geschichtliche Aspekte hinzu. So können Sie Ihre Reise nach Natur, Wanderwegen oder Ortsgeschichte ausrichten.
Waldsee Rieden: zwei unterschiedliche Wege
Das Traumpfädchen Riedener Seeblick ist ein fünf Kilometer langer Spazierwanderweg rund um den Waldsee Rieden. Wenn Sie eine Runde mit dem See als Bezugspunkt planen, bietet diese Wegbeschreibung eine klare Orientierung. Prüfen Sie vor dem Aufbruch den offiziellen Routenstatus.
Die Geo-Route R ist ein ausgeschilderter Themenwanderweg in und um Rieden. Sie ist mit Informationstafeln ausgestattet und beginnt und endet am Waldsee Rieden in der Waldseestraße in Rieden. Anders als beim Traumpfädchen stehen hier Beschilderung und Informationstafeln im Vordergrund; beim Traumpfädchen sind die Länge von fünf Kilometern und der Verlauf rund um den See benannt. Damit lassen sich die beiden Wege nach ihren unterschiedlichen Schwerpunkten auswählen.
Auch der Waldsee selbst lädt zu einem Spaziergang rund um den See und zum Genießen der Natur ein. Sie können den See also als eigenes Ziel für einen Spaziergang betrachten oder ihn als Bezugspunkt für die beschriebenen Wege in Ihre Planung aufnehmen.
St. Hubertus und die Riedener Fußfälle
Die Pfarrkirche St. Hubertus in Rieden stammt mindestens aus romanischer Zeit. An die romanische Kirche wurde ein spätgotischer Chor angebaut, der heute als Taufkapelle genutzt wird. Damit stehen zwei Bauphasen und die heutige Nutzung des Chors im Mittelpunkt der kirchlichen Geschichte.
Mit der Pfarrkirche verbunden ist auch das Riedener Passionsspiel: Es wird alle zehn Jahre in der Kirche aufgeführt. Bei den Vorbereitungen richtet sich das Dorf darauf ein, mehr als 10.000 Besucher zu empfangen. Wenn Ihre Reise auf eine Aufführung ausgerichtet ist, prüfen Sie den nächsten Termin gesondert.
Die Riedener Fußfälle führen von der Pfarrkirche St. Hubertus im Ortszentrum fast bis zum Standort des heutigen Waldsees. Der in Tuffstein gehauene Kreuzweg umfasst sieben Stationen. Die Bilddarstellungen sind im Barockstil gehalten, und jede Station zeigt eine andere Szene. So lässt sich die Baugeschichte der Kirche um einen Weg mit eigenständiger Bildgestaltung ergänzen, ohne die Stationen mit dem Passionsspiel gleichzusetzen.
Kulturthemen im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz
Im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz stehen weitere, eigenständige Kulturthemen zur Auswahl. Die Genovevaburg in Mayen wurde 1280 durch den Trierer Erzbischof Heinrich von Finstingen erbaut und ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Sayner Hütte ist ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur und das einzige Denkmal in Rheinland-Pfalz mit dieser Auszeichnung. Nach Restaurierungen lädt sie mit modernen Ausstellungen und multimedialen Inszenierungen zum Entdecken ein. In Mendig ist der Lava-Dome das Deutsche Vulkanmuseum; in fünf Ausstellungsbereichen erklärt er, wie der höchste Kaltwassergeysir der Welt funktioniert. Damit stehen im übergeordneten Reiseziel Burgengeschichte, Industriekultur und Vulkanismus als unterschiedliche Themen nebeneinander.
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