In Nitztal können Sie zwischen Rundwegen mit unterschiedlichen Längen, einem Aufstieg durch den Wald und einer zeitlich erfassten Radstrecke wählen. Die Wege setzen verschiedene Schwerpunkte: Manche führen auf den Steinbüchel oder entlang des Nitzbaches, andere verbinden Wald mit offenen Feld- und Wiesenflächen. So lässt sich die Auswahl an der gewünschten Aktivität und den jeweils beschriebenen Landschaftsmerkmalen ausrichten.
Wandern: kurze Runde oder Panoramaweg
Der Almenackerweg ist ein etwa 2,5 Kilometer langer Rundweg mit Start und Ziel am Parkplatz Schützenstraße in Nitztal. Am selben Parkplatz beginnt und endet der 7,9 Kilometer lange Panoramaweg Nitztal. Beim Umfang unterscheiden sich die beiden Runden deutlich: Der Panoramaweg ist gut dreimal so lang wie der Almenackerweg.
Der Panoramaweg führt von Nitztal durch einen ruhigen Wald hinauf zum Bleiberg. Vom Schälkopf aus bietet sich ein Blick von oben auf Nitztal. Auch die Bleiberghütte liegt an diesem Weg; sie kann im Sommer zum Grillen gemietet werden. Wer die längere Runde wählt, findet damit sowohl Wald und Anstieg als auch einen benannten Aussichtspunkt am Weg.
Steinbüchel, Bachlauf und wechselnde Landschaft
Die Nitzblickrunde führt vom Ortskern hinauf auf den Steinbüchel, der 524 Meter über Normalhöhennull liegt, und bietet Einblicke in das Nitztal. Sie eignet sich für Familien mit Kindern. Ebenfalls auf den Steinbüchel führt die Bürresheimrunde; bei ihrem Aufstieg bietet sich ein Ausblick über das Nitztal. Beide Wege beziehen den gleichen Höhenpunkt ein, doch die Beschreibungen setzen unterschiedliche Akzente: Bei der Nitzblickrunde stehen der Start im Ortskern und ihre Eignung für Familien im Vordergrund, bei der Bürresheimrunde der Aufstieg und der Ausblick.
Der Schlossweg verläuft auf dem Rückweg nach Nitztal entlang des kleinen Nitzbaches. An einem anderen Weg, dem Steinbachweg, liegt die Finnenhütte mit einer Grillstelle. Auch die Grube Bendisberg, ein Besucherbergwerk, ist ein eigener Anlaufpunkt in der Umgebung: Sie liegt etwa 700 Meter vom St.-Joster-Weg entfernt.
Der Wanderweg Eifeltraum zwischen Kürrenberg und Nitztal verbindet Hangwald mit offenen Feld- und Wiesenflächen. Dieser Wechsel der Landschaft unterscheidet seinen beschriebenen Charakter von den Wegen, bei denen ein Aussichtspunkt, eine Erhebung oder der Bachlauf im Mittelpunkt steht.
Mit dem Rad auf der Bergzeitfahrstrecke
Die Bergzeitfahrstrecke Nitztal ist eine permanente, zeitlich erfasste Radstrecke. Sie beginnt in Mayen-Nitztal und endet in Kirchwald. Auf etwa 2,5 Kilometern kommen rund 240 Höhenmeter zusammen; die durchschnittliche Steigung beträgt etwa 5 Prozent. Damit sind Streckenlänge, Höhenmeter und Steigung konkrete Vergleichspunkte für die Tourenwahl.
Die Startstation befindet sich in Nitztal an der Kreuzung St.-Johanner-Straße und Kirchwalder Straße. Wer eine Radtour statt einer Wanderung plant, kann sich an der beschriebenen Strecke und ihren Höhenmetern orientieren; die Wanderwege bieten dagegen unterschiedliche Eindrücke von Wald, Tal und Aussicht.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Mayen
Im übergeordneten Reiseziel Mayen steht die Genovevaburg auf einer Felskuppe oberhalb des Marktplatzes und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Die spätgotische Burg besteht aus einer Oberburg mit dem 34 Meter hohen Goloturm und einer etwas tiefer gelegenen Vorburg. In der Genovevaburg befinden sich die Ausstellungen EifelTotal und Deutsches Schieferbergwerk des Eifelmuseums. Damit kommt zu den Weg- und Landschaftsthemen in Nitztal ein eigenständiger kultureller Schwerpunkt in Mayen hinzu.
In Mayen sind große Teile der Stadtmauer erhalten; ein restaurierter Wehrgang ist bis zur Genovevaburg begehbar. Jeden Sommer wird die Burg für die Burgfestspiele Mayen zur Bühne für Theater, Musik und Begegnung. Auch Stadtrundgänge sind in Mayen auf Anfrage möglich. Die historische Stadtführung führt durch die Innenstadt und dauert rund 90 Minuten; mit der Hearonymus-App können Gäste eine digitale Stadttour individuell beginnen und an Sehenswürdigkeiten Informationen abspielen.
Weitere Reiseziele entdecken: Ettringen, Gering, Hatzenport, Kottenheim, Bassenheim, Vordereifel, Kürrenberg, Kobern-Gondorf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mayen-Koblenz.