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In Höhn stehen mehrere klar unterscheidbare Ortsmotive nebeneinander: die katholische Pfarrkirche Maria Heimsuchung, das Naturdenkmal Hochstein, ein Förderturm am Marktplatz und das saisonale Skiangebot in Höhn-Schönberg. Wer ein Hotel in Höhn sucht, kann zunächst abwägen, ob Geschichte, Wandern oder Wintersport den Aufenthalt prägen soll.

Kirche, Naturdenkmal und Bergbaugeschichte

Die katholische Pfarrkirche Maria Heimsuchung ist in Höhn ein fotografischer Blickfang. Sie wurde erstmals 1100 erwähnt; Kapelle und Chor stammen aus dem Jahr 1462. Die Jahreszahlen beziehen sich auf unterschiedliche Punkte ihrer Geschichte: die erste Erwähnung der Kirche und die Datierung von Kapelle und Chor.

Das Naturdenkmal Hochstein ergänzt diesen Blick um Landschaft und Wandern. Es ist ein Basalt-Blockfeld auf etwa 525 Metern, dient als Wanderwegmarke und ist die höchste Erhebung des Westerburger Lands.

Am Marktplatz erinnert ein alter Förderturm an die fast 300-jährige Geschichte der Alexandria-Grube. Ihr Betrieb begann 1651 und endete 1961. Diese Angaben geben der örtlichen Bergbaugeschichte einen klaren zeitlichen Rahmen.

Wintersport in Höhn-Schönberg

Höhn-Schönberg bietet eine 700 Meter lange Skipiste und zwei Lifte für Ski- und Snowboardfahren. Zum Angebot zählen außerdem Flutlicht-Skifahren, ein Schlittenverleih und eine Skischule. Da der Saisonbetrieb variieren kann, prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Betriebsangaben.

Im Westerwald: Geologie, Museen und Fernwanderwege

Der Stöffel-Park ist ein rund 140 Hektar großes ehemaliges Basaltsteinbruchgelände im Westerwald, das Industriekultur, Erdgeschichte und Natur verbindet. Das TERTIÄRUM im Stöffel-Park zeigt Fossilien, darunter die berühmte „Stöffelmaus“. Die ausgestellten Fossilien dokumentieren rund 25 Millionen Jahre Erdgeschichte.

Das Keramikmuseum Westerwald widmet sich der Geschichte der Arbeit mit Ton. Die Anfänge der meisten ausgestellten Objekte liegen in einer Westerwälder Tongrube. In der gut ausgestatteten Museumswerkstatt können Besucherinnen und Besucher unter fachkundiger Anleitung selbst kreativ werden. Prüfen Sie vor der Reise das aktuelle Werkstattprogramm und die Buchungsbedingungen.

Auch für die Wanderplanung bietet der Westerwald unterschiedliche Maßstäbe. Der WesterwaldSteig ist ein 235 Kilometer langer Fernwanderweg durch den Westerwald mit 16 Etappen. Gleichen Sie diese Angaben vor der Abfahrt mit dem aktuellen Routenplaner ab. Der Druidensteig verläuft auf 94 Kilometern in sieben Tagesetappen durch sieben Flusstäler und bietet mehr als 30 Geo-Informationspunkte. Seine interpretative Ausstattung kann sich im Lauf der Zeit ändern. Länge und Etappenzahl ermöglichen einen Vergleich des Umfangs beider Routen.

Zu den Landschaftsformen im Westerwald zählen außerdem die Holzbachschlucht, ein etwa einen Kilometer langes Durchbruchstal mit bis zu 30 Meter hohen Basaltwänden, und die Westerwälder Seenplatte, ein Naturgebiet mit sieben Weihern. Die Angaben beschreiben unterschiedliche Naturmotive: ein Tal mit markanten Basaltwänden und ein Gebiet, dessen sieben Weiher den Charakter prägen.

Weitere Reiseziele entdecken: Stahlhofen Am Wiesensee, Helferskirchen, Goddert, Meudt, Brandscheid, Bilkheim, Steinebach An Der Wied, Dernbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westerwald.

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