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Der Wald reicht in Rennerod bis an den Ort heran, während Hochflächen die Umgebung prägen. Wer Natur und Baugeschichte verbinden möchte, findet verschiedene Ansatzpunkte: Wanderungen zu Naturschutzgebieten, historische Kirchen und Fachwerkhäuser. Auch der Blick auf das übergeordnete Reiseziel Westerwald eröffnet weitere Natur- und Kulturthemen.

Wald, Hochflächen und Wasser

Rennerod liegt in einer Mittelgebirgslandschaft. Die Hochflächen Fuchskaute, Salzburger Kopf und Knoten prägen das Umland. Zu den Wanderzielen zählen die Naturschutzgebiete Holzbachschlucht und Wacholderheide. Wenn Sie eine Wanderung planen, berücksichtigen Sie, dass sich die Bedingungen einzelner Wege ändern können, und prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Wegsituation.

Auch wasserbezogene Erholung gehört zu den Möglichkeiten im Renneroder Gebiet: Krombachtalsperre, Secker Weiher und Breitenbachtalsperre. Einrichtungen, Zugang und Betriebsbedingungen können an den einzelnen Orten variieren. Wenn Sie eine bestimmte Aktivität planen, prüfen Sie deshalb vorab die Bedingungen vor Ort.

Kirchen und Fachwerk

In Emmerichenhain steht eine evangelische Barockkirche aus dem Jahr 1744. Rennerods katholische Pfarrkirche St. Hubertus wurde ursprünglich im neugotischen Stil erbaut. An der Holzbachstraße sind historische Fachwerkhäuser zu sehen. Die Beispiele setzen unterschiedliche Akzente: Barock, neugotische Kirchenarchitektur und Fachwerk prägen den Blick auf die Baugeschichte.

Für die Orientierung zu Aktivitäten, Sehenswürdigkeiten und Ausflügen ist die Tourist-Information Rennerod eine Anlaufstelle. Sie informiert außerdem über Unterkunft und Gastronomie, Veranstaltungen und Tickets, Anreise und öffentlichen Verkehr. Souvenirs und Veröffentlichungen zur Ortsgeschichte gehören ebenfalls zu ihrem Angebot. So finden Sie dort Hinweise zu mehreren Themen, die bei der Planung eines Aufenthalts eine Rolle spielen können.

Der Westerwald als weiterer Entdeckungsraum

Im übergeordneten Reiseziel Westerwald bietet sich die Fuchskaute auch als regionaler Orientierungspunkt an: Mit 657 Metern ist sie die höchste Erhebung des Westerwaldes. Die Holzbachschlucht ist ein etwa einen Kilometer langes Durchbruchstal mit bis zu 30 Meter hohen Basaltwänden. Damit erhält das Naturthema, das auch bei Wanderungen zu den Naturschutzgebieten eine Rolle spielt, eine markante regionale Ausprägung.

Für längere Wanderungen gibt es im Westerwald unterschiedliche Etappenformate. Der WesterwaldSteig ist 235 Kilometer lang und hat 16 Etappen. Der Druidensteig führt über 94 Kilometer in sieben Tagesetappen durch sieben Flusstäler und bietet mehr als 30 Geo-Informationspunkte. Die Streckenangaben helfen, die Größenordnung einer Mehr-Etappen-Wanderung einzuschätzen. Prüfen Sie die Planung des WesterwaldSteigs vor der Tour im aktuellen Routenplaner; die interpretierenden Stationen des Druidensteigs können sich verändern.

Eine weitere regionale Perspektive eröffnet der Stöffel-Park im Westerwald. Das rund 140 Hektar große ehemalige Basaltsteinbruchgelände verbindet Industriekultur, Erdgeschichte und Natur. Im TERTIÄRUM sind Fossilien zu sehen, darunter die berühmte „Stöffelmaus“; die Fossilien dokumentieren rund 25 Millionen Jahre Erdgeschichte. So stehen im Westerwald neben Landschaft und Wandern auch geologische und industriekulturelle Themen zur Auswahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Mudenbach, Hillscheid, Berod Bei Wallmerod, Krümmel, Caan, Molsberg, Atzelgift, Girod

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westerwald.

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