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Am Dreiweiberner See treffen Bade- und Bootsthemen auf eine asphaltierte Rundstrecke und markante Details der Lohsaer Kirche. So können Sie Lohsa nach unterschiedlichen Interessen auswählen, statt die Reise allein auf einen Strandtag auszurichten.

Seen, Strände und Aufenthalt am Wasser

Lohsa ist von Silbersee, Dreiweiberner See, Fischteichen, Scheibesee und Knappensee umgeben. Mehrere dieser Gewässer gehören zur entstehenden Seenkette im Lausitzer Seenland. Der Dreiweiberner See umfasst 286 Hektar. Er gilt als beliebter Badesee; diese Einordnung geht auf 2005 zurück. Auch Bootfahren zählt zu den Aktivitäten auf dem See.

Besucher können Strände bei Weißkollm und Lohsa nutzen. Speziell am Lohsaer Strand gibt es Strandgastronomie und ein hölzernes Piratenschiff. Am See befindet sich außerdem ein moderner Caravanplatz. Diese Kombination macht den Dreiweiberner See zu einem naheliegenden Schwerpunkt, wenn Sie Bade- und Bootsaktivitäten in Ihre Reiseüberlegungen aufnehmen möchten.

Die Wasserqualität des Sees wird als ausgezeichnet beschrieben und mit seiner Flutung aus der benachbarten Kleinen Spree in Verbindung gebracht. Angaben dazu können von der Destination aktualisiert werden; prüfen Sie daher vor dem Baden aktuelle Hinweise.

Rundstrecke und Freizeitoptionen

Eine asphaltierte, acht Kilometer lange Rundstrecke in Lohsa eignet sich für Familien zum Radfahren, Spazierengehen und Skatenlernen. Ihre Länge bietet einen konkreten Vergleichspunkt zum Aufenthalt am See: Sie können eine Runde mit fest umrissener Distanz einplanen, statt die Ortswahl allein an den Strandmöglichkeiten auszurichten. Die drei genannten Nutzungen geben der Strecke dabei einen anderen Schwerpunkt als Boots- und Badeaktivitäten.

Im Kernort Lohsa gibt es außerdem eine Kartbahn. Damit steht neben Wasser und Rundstrecke eine weitere Freizeitoption im Ort. Je nachdem, ob Sie Bewegung im Freien, einen Badetag oder eine Aktivität an Land suchen, unterscheiden sich die örtlichen Anknüpfungspunkte deutlich.

Kirche, Ausstellung und historische Spuren

Die beiden Emporen der Lohsaer Kirche wurden 1892 mit biblischen Versen in deutscher und sorbischer Sprache bemalt. Zwei farbige Fenster an der Ostseite wurden 1900 gestiftet. Die Jahreszahlen gehören zu unterschiedlichen Details der Kirche und sollten daher nicht miteinander verwechselt werden.

Die Ladegast-Rühlmann-Orgel in der Lohsaer Kirche gilt als bedeutendes historisches Zeugnis des hochromantischen Orgelbaus. Sie hat 18 Register, zwei Manuale, ein Pedal und 1.100 Pfeifen. Zusammen mit den Versen und Fenstern bietet die Orgel einen weiteren, eigenständigen Zugang zu den historischen Details der Kirche.

Im Zejler-Smoler-Haus widmet sich eine Ausstellung Orten und Ortschaften rund um Lohsa, die durch den Braunkohleabbau verschwunden sind. Ihr Thema ergänzt die baulichen Details der Kirche um die Geschichte verlorener Siedlungsorte. In der Nähe sind außerdem Reste von Weißkollms ehemaligem Schloss- und Parkensemble besuchbar, darunter Schloss- und Fasanerieteiche. So stehen in der Umgebung unterschiedliche historische Themen nebeneinander: Kirchenbau, verschwundene Orte und die Spuren eines früheren Ensembles.

Weitere Reiseziele entdecken: Schirgiswalde-Kirschau, Haselbachtal, Ralbitz-Rosenthal, Oßling, Großnaundorf, Hoyerswerda, Lauta, Bretnig-Hauswalde.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kreis Bautzen.

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