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Lensahn verbindet Naturwege, ländliche Geschichte und markante Bauwerke. Wälder, Wiesen, Felder und ein klarer See prägen die Landschaft; historische Alleen und naturnahe Radwege führen in die Umgebung und in Richtung Ostseeküste. Im Museumshof lassen sich historische Exponate ansehen, berühren und ausprobieren. Dazu kommen ein Naturlehrpfad, ein Waldschwimmbad und die St. Katharinenkirche. So reicht die Auswahl von Landschaft und Bewegung bis zu Technik- und Ortsgeschichte.

Natur und Bewegung

Für einen Spaziergang bewirbt das OstseeFerienLand Rundwege um den Großen Mühlenteich in Lensahn. Das ergänzt die Radwege, die in die umliegende Landschaft und Richtung Ostseeküste führen, um eine am See orientierte Option. Auch Lensahn und seine Umgebung lassen sich zu Pferd erkunden. Prüfen Sie dafür vorab aktuelle Reitangebote, da sich deren Verfügbarkeit ändern kann.

Ländliche Geschichte im Museumshof

Im Museumshof erschließen historische Exponate die ländliche Geschichte auf praktische Weise: Sie können angesehen, berührt und ausprobiert werden. Die Maschinenhalle und die Feldscheune zeigen landwirtschaftliche Maschinen aus dem Zeitraum von 1850 bis 1960. Ein 2,4 Kilometer langer Naturlehrpfad führt zu Teichbiotopen und zum Hildegard-von-Bingen-Garten. So stehen im Museumshof Technikgeschichte und Naturthemen nebeneinander.

Waldschwimmbad

Zwischen Waldkurpark und Mühlenteich liegt das beheizte Waldschwimmbad. Zur Ausstattung gehören eine 50-Meter-Bahn, ein Nichtschwimmerbecken, ein Sprungbecken, ein Kinderplanschbecken, eine Liegewiese und ein Spielplatz. Die Öffnungszeiten sind saisonal und können sich ändern; auch Ausstattungsdetails können wechseln. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Angaben.

Kirche, Pastorat und Kunst

Die um 1250 erbaute St. Katharinenkirche ist Lensahns ältestes erhaltenes Gebäude. Zu ihren Besonderheiten zählen ein gotischer Taufstein, die Petrusglocke von 1622, das Pestfenster, die Levetzow-Kapelle von 1740 und eine zeitgenössische Eule-Orgel. Die unterschiedlichen Datierungen geben Einblick in mehrere Zeitschichten der Kirche. Das Pastorat aus dem 18. Jahrhundert war das Zuhause in der Kindheit des Schriftstellers Dr. Julius Stinde – eine literarische Ergänzung zur Bau- und Ausstattungsgeschichte. Im übergeordneten Reiseziel Lübeck wurde der mittelalterliche Stadtkern 1987 von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Das Holstentor entstand zwischen 1464 und 1478 nach niederländischen Vorbildern; von Beginn an diente es der Verteidigung und Repräsentation. Anders als Lensahns ländliche Ortsgeschichte erzählt Lübeck damit auch von städtischem Welterbe.

Ein weiterer Kunstort ist Gut Petersdor in Lensahn: Dort befindet sich das Landkunststück „AL fresco“. Wenn Sie gezielt das Werk aufsuchen möchten, prüfen Sie vorab die aktuelle Platzierung, da sie sich ändern kann.

Anreise

Lensahn ist direkt über die A1 an der Abfahrt Lensahn erreichbar. Diese Abfahrt ist ein konkreter Orientierungspunkt für die Anreise mit dem Auto.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lübeck.

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