Am Eiderästuar zur Nordsee verbindet Tönning einen historischen Hafen mit Baugeschichte und Naturerlebnissen. Sie können die Stadt über verschiedene Schwerpunkte kennenlernen: den Blick auf den Hafen, die Geschichte von Kirche und Packhaus oder Wege und Beobachtungen im Katinger Watt. Auch Baden und regionale Küche gehören zu den Möglichkeiten, die Ihren Aufenthalt prägen können.
Hafenblick und regionale Küche
An der Hafenpromenade finden Sie Häuser und Restaurants; beim Essen lässt sich der historische Hafen überblicken. Cafés und Restaurants entlang der Promenade und an der Eider bieten saisonale und regionale Spezialitäten. KFT – Krabben und Fisch Tönning beliefert örtliche Restaurants mit frisch gefangenem Fisch und Krabben. Damit erhält die regionale Küche einen konkreten Bezug zu den Erzeugnissen, die in Tönning weitergegeben werden.
Wenn Sie den Hafen mit der Kamera erkunden möchten, gibt es dort mehrere benannte Motive: das Skipperhuset, das weiße Wasser- und Schifffahrtsamt, eine kleine Holzschiffswerft und das Packhaus. Sie stehen für unterschiedliche Ansichten des Hafenbereichs; das Packhaus begegnet Ihnen zugleich als Ort der Stadtgeschichte.
Kirche und Stadtgeschichte
St. Laurentius ist eine mittelalterliche Hallenkirche, deren Bau um 1180 begann. Ihr 62 Meter hoher Turm zählt zu den höchsten in Schleswig-Holstein. In der Kirche befindet sich außerdem ein mehr als 450 Jahre alter Taufstein aus schwarzem Marmor. Bauzeit, Turm und Taufstein geben Ihnen verschiedene Anhaltspunkte, um die lange Geschichte des Gebäudes zu entdecken.
Das Packhaus von 1783 beherbergt Tönnings stadtgeschichtliche Ausstellung mit Exponaten aus der Vergangenheit der Stadt. Im Gebäude befindet sich auch ein kleines Museum, das mit der Gesellschaft für Tönninger Stadtgeschichte verbunden ist; außerdem wird das Packhaus ganzjährig für Veranstaltungen genutzt. So bietet es neben seiner Rolle als Hafenmotiv einen eigenen Zugang zur Stadtgeschichte.
Katinger Watt, Spaziergänge und Baden
Das Katinger Watt ist ein Vogelschutzgebiet an der Eider-Mündung mit Wiesen und Gehölzen sowie Wegen zum Wandern und für Naturerlebnisse. Am NABU-Zentrum können Sie ein Fernglas oder ein Spektiv ausleihen. Für Wege durch das Gebiet stehen fünf vorbereitete Wanderungen zur Verfügung. Das bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten, die Landschaft zu Fuß und mit Blick auf die Vogelwelt zu erkunden.
Eine andere Form der Naturbeobachtung bietet ein Ausflug mit der MS Adler II: Dabei können Sie Tiere des Wattenmeers in einem Fang sehen und fachkundige Erläuterungen zur Region und zum Fang hören. Der Ausflug verbindet die Beobachtung also mit einer Erklärung des Gezeigten, während die Wege im Katinger Watt das Wandern in den Vordergrund stellen.
Am Eiderdeich liegt ein Badestrand mit Sand- und Grasabschnitten; direkt daneben befindet sich ein beheiztes Meerwasser-Freibad. Damit kommt zum Wandern und zur Tierbeobachtung eine weitere Aktivität am Wasser hinzu.
Mit dem Rad weiter durch Eiderstedt
Für eine weiter gefasste Radplanung bietet Eiderstedt sechs thematische Fahrradrouten, die markante Sehenswürdigkeiten mit typischen Landschaftselementen verbinden. Eine davon ist die Wasserwege-Tour: Sie folgt der Eider von Tönning bis Friedrichstadt. Der Verlauf benennt eine konkrete regionale Verbindung, wenn Sie neben den Wegen im Katinger Watt auch eine Radtour zwischen Orten in Ihre Planung einbeziehen möchten.
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