Hamweddel verbindet ein klares Kulturthema mit einem ländlichen Naturbild: Im Masurenhof Kollmoor in Hamweddel befindet sich eine Galerie mit mehr als 300 Gemälden, während Luhnau, Dorfteich und angrenzende Wälder den Ort prägen. Für die Reiseplanung ergibt sich ein Kontrast: Sie können die Galerie als kulturellen Programmpunkt einordnen und Spaziergänge im Dorf als eine andere Art der Beschäftigung betrachten. Hamweddel liegt am Rand des Naturparks Aukrug; der Nord-Ostsee-Kanal ist einige Kilometer entfernt.
Gemäldegalerie im Masurenhof
Die Galerie im Masurenhof umfasst Werke des Künstlers und Porträtmalers Günter Lingner. Die mehr als 300 Gemälde behandeln preußische Geschichte, Landschaften, Stadtansichten, Tiere, Akte und Porträts. Wer sich für Geschichte interessiert, findet hier ein anderes Thema als jemand, der Landschaften, Tierbilder oder Porträts in den Mittelpunkt stellt. Der Name Masurenhof spiegelt Lingners dauerhafte Verbundenheit mit seiner früheren Heimat in Ostpreußen. Erkundigen Sie sich vorab nach den Besuchsmöglichkeiten, bevor Sie die Galerie als festen Programmpunkt einplanen.
Luhnau, Dorfteich und Natur
Die Luhnau fließt durch Hamweddel; die Luhnaubrücke ist ein lokaler Orientierungspunkt. Am Dorfteich und in den angrenzenden Wäldern bieten sich Spaziergänge und Zeit in der Natur an. Damit unterscheidet sich die örtliche Landschaftserfahrung von einem Besuch der Galerie, ohne dass Sie dafür einen umfangreichen Ausflugsplan benötigen. Der Naturpark Aukrug bildet den größeren Naturraum am Rand Hamweddels. Auch der Nord-Ostsee-Kanal gehört zur örtlichen Orientierung, liegt jedoch einige Kilometer entfernt. Für einen Aufenthalt, der Kultur und Bewegung verbinden soll, ergeben sich so zwei unterschiedliche Schwerpunkte: die Sammlung im Masurenhof und die Spaziergänge bei Dorfteich und Wald.
Verkehrsverbindungen planen
Hamweddels zentrale Busstation ist ein Knotenpunkt für viele Buslinien und bietet gute Verkehrsverbindungen. Wenn Sie eine Busfahrt einplanen, prüfen Sie für Ihren Reisetag die aktuellen Linien und Fahrpläne.
Der größere Rahmen: Rendsburg-Eckernförde
Im übergeordneten Reiseziel Rendsburg-Eckernförde erweitert sich der Blick auf die Angebote des Kreises. Das ausgeschilderte Radwegenetz im Kreis Rendsburg-Eckernförde umfasst 1.000 Kilometer. Der 180 Kilometer lange Naturparkwanderweg führt durch die vier Naturparke des Kreises. Außerdem verläuft der durchgehend mit einem weißen Andreaskreuz markierte Europäische Fernwanderweg E1 durch die Hüttener Berge, den Brekendorfer Wald und über den Aschberg. Diese regionalen Tourenmaßstäbe unterscheiden sich von den Spaziergängen in Hamweddel und können eine eigene Rolle in der Reiseplanung spielen. Die Naturparke im Kreis bestehen zu einem wesentlichen Teil aus Natur- und Landschaftsschutzgebieten und bieten Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.
Auch für Kulturinteressierte gibt es im Kreis weitere Perspektiven. Die Altstadt von Rendsburg entstand im 13. Jahrhundert und ist bis heute von mittelalterlichen Bauten geprägt. Das Jüdische Museum in Rendsburg befindet sich in der ältesten erhaltenen Synagoge Schleswig-Holsteins; das Gebäude ist zugleich ein historisches Baudenkmal und eine Gedenkstätte. So stehen neben Hamweddels eigenem Galerie- und Naturbezug weitere, klar unterscheidbare Themen im übergeordneten Reiseziel.
Weitere Reiseziele entdecken: Langwedel, Barkelsby, Noer, Emkendorf, Beldorf, Dätgen, Altenhof, Haby.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rendsburg-Eckernförde.