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Der Hohner See gibt Hohn ein markantes Naturthema: Er gilt als letzter verbliebener flacher Geestsee und gehört zu einem Naturschutzgebiet, das an Königsmoor und Hartshooper Moor grenzt. Zahlreiche Vogelarten nutzen das Gebiet als Brut- und Rastplatz; im Herbst sammeln sich dort Tausende Zugvögel. Damit gehört der saisonale Vogelzug zu den besonderen Naturaspekten eines Aufenthalts in Hohn.

Tiere am See und im Ottergehege

Am Hohner Ottergehege ermöglicht eine Beobachtungsplattform die Beobachtung von zwei jungen Ottern. Daneben können wildlebende Otter in örtlichen Wasserläufen und am Hohner See zu sehen sein. So stehen zwei unterschiedliche Naturerlebnisse nebeneinander: die Beobachtung am Gehege und die mögliche Sichtung freilebender Tiere in ihrer Umgebung.

Zu Fuß und mit dem Rad unterwegs

Die Hohner Fähre überquert die Eider für Fußgänger und Radfahrer. Sie greift eine historische Verbindung auf, die erstmals 1634 erwähnt und 1999 wieder aufgenommen wurde. Wer die Querung in einen Ausflug einplant, sollte vorab den aktuellen Fahrplan prüfen.

Auch die ehemalige Bahntrasse wird in Hohn als Rad- und Spazierweg genutzt. Fähre und Bahndamm bieten damit zwei verschiedene Anknüpfungspunkte für Unternehmungen zu Fuß oder mit dem Rad. Die Fähre steht für den Übergang über die Eider, während der frühere Bahndamm selbst als Weg genutzt wird.

Dorfmuseum, Transall und Marienkirche

Das Hohner Dorfmuseum zeigt anhand von Räumen, wie die Menschen hier vor etwa hundert Jahren lebten. Zu den Beständen zählen gespendete Werkzeuge, Haushaltsgegenstände, Handarbeiten, Porzellan und Dokumente. Das Archiv unterstützt außerdem genealogische Forschung. Der Besuch verbindet so den Blick auf den früheren Alltag mit Objekten aus unterschiedlichen Bereichen des Dorflebens; für Familiengeschichtsforschung bietet das Archiv einen eigenen Anknüpfungspunkt.

Am alten Bahnhof in Hohn steht ein Transall-Flugzeug. Eine militärhistorische Ausstellung widmet sich dem Lufttransportgeschwader 63 und der Verbindung des Flugzeugs mit der Gemeinde. Der Standort am früheren Bahnhof und das Thema der Ausstellung bringen einen weiteren Aspekt der Ortsgeschichte ins Spiel.

Die Marienkirche wurde 1694 eingeweiht und ist über 300 Jahre alt. Zu ihrer Ausstattung gehören ein mittelalterlicher Taufstein und ein spätmittelalterliches Kruzifix. Geschnitzte Details an Kanzel und Westempore ergänzen diese historischen Stücke. Wer sich für Baugeschichte interessiert, findet hier neben dem Einweihungsjahr auch verschiedene Epochen an Ausstattungsmerkmalen wieder.

Hohn im Reiseziel Rendsburg-Eckernförde

Hohn liegt im übergeordneten Reiseziel Rendsburg-Eckernförde. Auf Ebene des Kreises umfasst das ausgeschilderte Radwegenetz 1.000 Kilometer. Außerdem liegen dort vier Naturparke; der 180 Kilometer lange Naturparkwanderweg führt durch alle vier. Diese Angaben beschreiben den größeren regionalen Rahmen: Die Hohner Fähre und der frühere Bahndamm sind konkrete Möglichkeiten in Hohn, während Radwegenetz und Wanderweg das Reiseziel Rendsburg-Eckernförde als Ganzes betreffen. So lässt sich der Aufenthalt nach Interesse auf die Natur- und Ortsgeschichte Hohns ausrichten oder um Rad- und Wanderthemen auf Kreisebene ergänzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Sophienhamm, Prinzenmoor.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hohner Harde.

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