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Schinkel verbindet eine sechs Kilometer lange Natur-Tour mit Ortsgeschichte und landwirtschaftlichen Themen. Auf dem Weg stehen Feldwege, Ausblicke und Rastbänke im Vordergrund; an der Schinkler Möhl erzählen Mühlengeschichte und frühe Funde von der Vergangenheit des Ortes. Dazu kommen saisonales Blumen-Selbstpflücken und Beispiele regionaler Erzeugung. So können Sie Ihren Aufenthalt nach Landschaft, Geschichte oder Hofkultur ausrichten.

Natur-Tour und Ortsgeschichte

Schinkels „Natur“-Tour ist 6 km lang und verläuft überwiegend über Feldwege, mit wenigen Straßen. Sie bietet Ausblicke über Felder, den Kanal, Wald und Wiesen. Bänke entlang der Route laden zum Ausruhen ein – auch nach einer Radtour, beim Picknick oder beim Beobachten von Insekten. Die Landschaft und die Rastmöglichkeiten prägen den Charakter dieser Tour.

Eine weitere Möglichkeit ist die historische Dorftour, die ausschließlich auf Rad- und Fußwegen verläuft. Die Tour „Wie sah Schinkel früher aus?“ setzt einen anderen Akzent: Alte Fotografien und Informationen geben Einblicke in die Vergangenheit des Dorfes. Wer sich für die Entwicklung des Ortsbildes interessiert, findet darin einen eigenen Zugang zur Schinkeler Geschichte.

Mühle und Kirche

De Schinkler Möhl ist Schinkels Wahrzeichen und ein regionales Ausflugsziel. Ursprünglich war sie eine Getreidemühle. Nach umfangreicher Renovierung und Neugestaltung wurde sie am 8. August 2004 als Zentrum eingeweiht. Als lokaler Treffpunkt finden dort regelmäßig Aktivitäten und Veranstaltungen statt.

Auch frühere Siedlungsgeschichte ist in der Möhl präsent: Dort sind Funde aus der Zeit um 4000 v. Chr. ausgestellt, darunter ein durchbohrtes Steinbeil und weitere Gegenstände. Sie weisen auf eine frühe Besiedlung hin. Ein anderes Bild der Ortsgeschichte vermittelt die Evangelische Kirche Zum Guten Hirten. Sie wurde 1960 als schlichte Holzkirche mit Satteldach und markantem Glockenturm eingeweiht. Die Kirche ist für Menschen geöffnet, die einen Ort der Besinnung suchen.

Höfe, Blumen und regionale Erzeugung

Schinkel präsentiert sich als „Öko-Region“. Ein Beispiel dafür ist ein drei Hektar großes Flachsanbauprojekt, aus dem regionales Leinöl entsteht. Hof Mevs ist ein Pflanzen- und Ziegenhof mit Käserei und Ölmühle. Außerdem betreibt der Hof ein Selbstpflück-Blumenfeld im Dorfzentrum. Die Blütezeit liegt ungefähr zwischen Mitte Juni und Anfang Oktober. Die Bänke am Feld bieten Gelegenheit zum Ausruhen, für ein Picknick oder zum Beobachten von Insekten.

Gut Rosenkrantz hieß früher Gut Schinkel und verwaltete Pachtbetriebe in Schinkel. Heute bewirtschaftet der ökologisch wirtschaftende Betrieb auf Gut Rosenkrantz viele Felder in und um Schinkel. Auch die Solidarische Landwirtschaft gehört zur örtlichen Agrargeschichte: Die Idee entstand 2000. Mitglieder zahlen einen festen Betrag, damit die teilnehmenden Höfe planen können.

Radfahren im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Über Schinkel hinaus bietet der Kreis Rendsburg-Eckernförde einen größeren Rahmen für Radtouren. Dort gibt es ein 1.000 Kilometer langes ausgeschildertes Radwegenetz sowie fünf Fernradrouten, fünf E-Bike-Touren und zwölf Themenrouten. Markierte Routen führen durch Naturparks, folgen dem Nord-Ostsee-Kanal, greifen die Steinzeitgeschichte auf oder verbinden Badeorte. Einige lassen sich für Familien verkürzen.

Die lokale „Natur“-Tour und die kreisweiten Angebote unterscheiden sich im Maßstab: Die 6 km beziehen sich auf Schinkels Tour; die größere Routenvielfalt beschreibt den Kreis Rendsburg-Eckernförde. Das hilft bei der Wahl zwischen einem örtlichen Schwerpunkt und weiteren Radoptionen im übergeordneten Reiseziel.

Weitere Reiseziele entdecken: Hanerau-Hademarschen, Gammelby, Osterby, Brodersby, Lindau, Westensee, Hohenwestedt, Schülp Bei Rendsburg.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rendsburg-Eckernförde.

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