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Die Kilianskirche und das Heimatmuseum geben Kaltennordheim konkrete kulturhistorische Themen. Im übergeordneten Reiseziel Kaltennordheim kommen die Nikolaikirche, die Museumsscheune, der Pfingstmarkt und Wanderwege hinzu. Damit stehen Baugeschichte und ländlicher Alltag neben einem jährlich wiederkehrenden Festtermin und Routen mit unterschiedlichen Planungsmerkmalen.

Kirchen und Baugeschichte

Die Kilianskirche in Kaltennordheim wurde im 14. Jahrhundert als Nachfolgerin einer Holzkirche errichtet. Im übergeordneten Reiseziel Kaltennordheim ergänzt die Nikolaikirche den zeitlichen Vergleich: Sie entstand 1597 als zweite und größere Kirche innerhalb der Stadt. So stehen ein Nachfolgebau auf eine Holzkirche und eine später errichtete, größere Kirche nebeneinander; die beiden Zeitpunkte reichen vom 14. Jahrhundert bis 1597.

Amtshaus und Heimatmuseum

Im übergeordneten Reiseziel Kaltennordheim wurde auf dem Gelände der ehemaligen Merlinsburg von 1752 bis 1754 das Amtshaus errichtet. Im Amtshaus der Schlossanlage Merlinsburg in Kaltennordheim befinden sich heute ein Café, die Stadtbibliothek und das Heimatmuseum. Für einen Museumsbesuch sollten Sie den aktuellen Zugang prüfen; der im Schlossbereich untergebrachte Teil des Heimatmuseums wird derzeit renoviert und kann nicht besichtigt werden.

In der Tenne des Heimatmuseums Kaltennordheim sind historische landwirtschaftliche Geräte ausgestellt, darunter ein hölzerner Ackerpflug, eine Dreschmaschine und ein Mähbinder. Zum rekonstruierten Schulzimmer gehört die Möglichkeit, mit Griffeln auf Schiefertafeln zu schreiben. Im übergeordneten Reiseziel Kaltennordheim zeigt die Museumsscheune außerdem bäuerlichen Alltag, etwa Backen, Milchverarbeitung und Vorratshaltung. Geräte und Alltagsszenen lenken den Blick so sowohl auf landwirtschaftliche Arbeit als auch auf Verarbeitung und Aufbewahrung.

Pfingstmarkt und Stadtgeschichte

Im übergeordneten Reiseziel Kaltennordheim findet der „Heiratsmarkt“ zu Pfingsten statt und wird noch heute jährlich veranstaltet; erstmals wurde er 1563 durchgeführt. Im 19. Jahrhundert entwickelte er sich zum Volksfest in der Thüringer Rhön. Damit verbindet der Markt eine historische Entwicklung mit einem wiederkehrenden Reisezeitpunkt. Da das Pfingstdatum von Jahr zu Jahr variiert, prüfen Sie vor der Planung den Termin für das gewünschte Jahr.

Rhön-Rundwege und Führung

Im übergeordneten Reiseziel Kaltennordheim ist der Rhön-Rundweg Kaltennordheim 1 11,0 km lang, dauert etwa vier Stunden und ist leicht bis mittelschwer. Er beginnt unter anderem am Rathaus Kaltennordheim. Der Rhön-Rundweg Kaltennordheim 2 startet am Rathaus und führt zunächst entlang der Felda durch die Stadt; teilweise verläuft er durch das etwa 50 Hektar große Naturschutzgebiet Große Hardt. Das Rathaus ist damit bei beiden Routen ein benannter Ausgangspunkt.

Rundweg 1 lässt sich anhand von Strecke, ungefährem Zeitbedarf und Schwierigkeitsgrad einordnen. Beim zweiten Weg prägen der Verlauf entlang der Felda und der Abschnitt durch die Große Hardt den Unterschied. Für die Tourenwahl können Sie daher überlegen, ob die Größenordnung von 11,0 km und etwa vier Stunden oder der beschriebene Verlauf zwischen Stadt und Naturschutzgebiet für Ihre Planung ausschlaggebend ist.

Im übergeordneten Reiseziel Kaltennordheim wird die Stadtführung „Auf alten Spuren“ auf Anfrage angeboten. Sie führt unter anderem zur Kilianskirche, durch die historische Altstadt und zur erhaltenen Stadtmauer. So gibt es neben den Wanderwegen eine weitere Möglichkeit, mehrere historische Themen in einer geführten Runde zu verbinden.

Weitere Reiseziele entdecken: Schwallungen, Zella-Mehlis, Jüchsen, Altersbach, Fambach, Rotterode, Meiningen, Kurort Brotterode

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schmalkalden-Meiningen.

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