Trusetal-Laudenbach verbindet eine greifbare Bergbaugeschichte mit mehreren Wanderwegen, die den Ort auf unterschiedliche Weise einbeziehen. An der Klinge trat Eisenstein zutage; der Erzreichtum dort bildete die Grundlage für die Bergarbeitersiedlung Laudenbach. Zu den konkret beschriebenen Wegen gehören die Rennsteig-Leiter Trusetal, der Rundwanderweg „Panoramablicke“ und der Triniusweg. Ihre Wegverläufe setzen unterschiedliche Schwerpunkte – von benannten Stationen über einen Ausblick ins Werratal bis zu Waldwegen durch die Bairodaer Aue.
Erz und Entstehung des Ortes
Die Verbindung von Bodenschatz und Siedlungsentwicklung ist ein prägnanter Teil der Ortsgeschichte: An der Klinge kam Eisenstein zutage, und der Erzreichtum bildete die Grundlage für die Bergarbeitersiedlung Laudenbach. Der Bergbau-Lehrpfad ist zugleich eine benannte Station der Rennsteig-Leiter Trusetal. So begegnet Ihnen das Bergbauthema sowohl in der Entstehungsgeschichte des Ortes als auch im Verlauf eines Wanderwegs. Die Klinge und der Lehrpfad sind dabei unterschiedliche Bezugspunkte: Der Erzreichtum an der Klinge wird mit der Siedlungsentwicklung verbunden, der Lehrpfad erscheint als Station auf der Route.
Wanderwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Die Rennsteig-Leiter Trusetal führt vom Wasserfall über Fünf Gärten und Laudenbach. In Laudenbach nennt die Wegfolge den Dorfplatz und den Bergbau-Lehrpfad; anschließend geht es zur Hohen Klinge, zum Judenkopf und zum Dreiherrnstein beziehungsweise Rennsteig. Damit erhalten Sie eine Abfolge mehrerer benannter Orte und Ziele, anhand derer sich der Verlauf der Wanderung nachvollziehen lässt. Laudenbach liegt in dieser Wegfolge zwischen Fünf Gärten und den anschließend genannten Zielen.
Der Rundwanderweg „Panoramablicke“ bietet einen anderen Blick auf die Umgebung. Er führt zu einem Grillplatz mit Ausblick über das Werratal und am „Grünen Klassenzimmer“ vorbei. Dort finden sich Hinweise zu Flora und Fauna; die Informationen vor Ort können sich ändern. Auch die Bedingungen für den Ausblick am Grillplatz können variieren. Die Route verbindet damit einen benannten Rastpunkt mit einem Naturthema und einem Blick über das Tal.
Beim Triniusweg prägen Waldwege den beschriebenen Verlauf: Er führt durch die Bairodaer Aue hinauf nach Laudenbach und weiter zum Trusetaler Wasserfall. Die Wegführung kann sich ändern; prüfen Sie sie daher vor der Tour. Im Vergleich lassen sich die Wege nach ihren beschriebenen Schwerpunkten unterscheiden: Die Rennsteig-Leiter folgt einer Folge benannter Stationen, „Panoramablicke“ verbindet Naturhinweise mit einem Aussichtspunkt, und der Triniusweg führt durch die Bairodaer Aue nach Laudenbach.
Weitere Ziele im übergeordneten Reiseziel Brotterode-Trusetal
Im übergeordneten Reiseziel Brotterode-Trusetal stürzt der Trusetaler Wasserfall in drei Kaskaden über eine Granitformation 60 Meter in die Tiefe; im Winter ist er abgeschaltet. Neben dem Wasserfall können Besucher eine Treppe mit 228 Stufen erklimmen. Am Ortsrand von Trusetal steht außerdem der Wallenburger Turm, ein Denkmal romanischer Baukunst aus dem 13. Jahrhundert. Die Heimatstube in Trusetal wurde vom Bergbau- und Heimatverein Trusetal eingerichtet und wird von ihm betrieben.
Auch weitere Aktivitäten sind dort mit konkreten Orten verbunden: Nach einer Führung im Besucherbergwerk „Hühn“ können Besucher beim „Klonike am Hühn“ nach Mineralsteinen schürfen. Am Naturpark-Weg bei der Pfingstweide lädt eine Hütte zur Rast ein. Der Inselsberg Radweg ist etwa 17 Kilometer lang und beginnt am Busbahnhof in Brotterode. Diese Angaben ergänzen die Orientierung im übergeordneten Reiseziel Brotterode-Trusetal mit unterschiedlichen Themen: Wasserfall und Treppe, romanische Baukunst, Heimatstube, Mineralsteinsuche, Rastplatz und Radweg.
Weitere Reiseziele entdecken: Frankenheim/Rhön, Kühndorf, Sülzfeld, Rosa, Fambach, Kleinschmalkalden, Erbenhausen, Brotterode-Trusetal
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schmalkalden-Meiningen.