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Pabu lässt sich über Wegstrecke, Baugeschichte und lokales Handwerk kennenlernen. Ein 2,7 km langer Wanderweg führt vom Ortszentrum bis an den Trieux; dazu kommen Kirchen, das Töpferhaus in Kerez und ein kleines Fotomuseum. Wer die Reise nach Themen ausrichten möchte, kann so Natur und Kultur nebeneinanderstellen.

Zu Fuß bis an den Trieux

Der 2,7 km lange Wanderweg beginnt im Ortszentrum, führt an einem künstlichen Teich und einem Wehr vorbei und erreicht über den Chemin de Munehorre die Ufer des Trieux. Am Fluss zeigt sich zudem eine zweite Naturperspektive. Entlang des Circuit du Trieux sind die Ufer des Trieux ein Rückzugsgebiet für Europäische Fischotter. So wird der Trieux sowohl als Ziel der Wanderung als auch als Lebensraum sichtbar.

Kirchen und Besuchsmöglichkeiten

Die Kirche Saint-Tugdual stammt aus dem 18. Jahrhundert und kann in der Saison selbstständig besichtigt werden. Da sich die saisonale Besuchsmöglichkeit ändern kann, empfiehlt sich eine lokale Prüfung vor der Reise.

Die Kapelle Saint-Loup wurde 1870 errichtet und dem Schutz des heiligen Loup anvertraut, der als Schutzpatron der Hirten gilt. Ihr Gewölbe ist mit Gemälden des lokalen Künstlers Bernard Le Quellec bedeckt. Besuche sind nach Anfrage beim Sekretariat des Lycée möglich; klären Sie den Besuch vorab.

Töpfergeschichte in Kerez

Kerhré (La Poterie) und Kerez sind zwei Orte, an denen Töpfer seit dem 15. Jahrhundert erwähnt werden. Das auf 1727 datierte Töpferhaus in Kerez wurde restauriert, um Leben und Arbeit der Töpfer von Pabu zu veranschaulichen und die Atmosphäre der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wiederzugeben. Die Datierung und die dargestellte Epoche markieren unterschiedliche Zeitebenen: Das Haus ist deutlich älter als die Atmosphäre, die seine Restaurierung aufgreift.

Bei der Besichtigung der Maison des Potiers wird ein kurzer Film gezeigt, der die Geschichte der Töpfer von Pabu von der gallorömischen Zeit bis heute nachzeichnet. Prüfen Sie vorab die Öffnung des Hauses und die Verfügbarkeit der Besichtigung; die Besuchsmöglichkeiten können sich ändern.

Aquädukt und Fotomuseum

Ein weiteres bauliches Zeugnis ist das Aquädukt von Guingamp auf dem Gebiet von Pabu. Seine vier Bögen wurden zwischen 1735 und 1743 errichtet. Mit seiner Bauzeit fällt das Aquädukt ebenso ins 18. Jahrhundert wie die Kirche Saint-Tugdual; die Kapelle Saint-Loup von 1870 steht für eine spätere Bauzeit.

Das kleine Fotomuseum von Pabu befindet sich im Eingangsbereich des Rathauses und ist während der Öffnungszeiten des Rathauses geöffnet. Prüfen Sie die aktuellen Zeiten vor dem Besuch, da sich kommunale Zugangszeiten ändern können. Zur Sammlung gehören unter anderem eine mit einer Kerze betriebene Projektionslaterne und eine Leica-Kamera aus dem Jahr 1930. Einzelne Bestände können sich mit der Weiterentwicklung der Sammlung ändern.

Weitere Reiseziele entdecken: Corlay, La Harmoye, Saint-Gildas, Ploubazlanec, Pleguien, Saint-Carreuc, Kerfot, Plougrescant.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Côtes-D’armor.

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