Is-Sur-Tille verbindet den Bief des Courtines, einen markierten Wald-Rundweg und Baugeschichte mit konkreten Details. Die Promenade in der Rue Gambetta folgt dem Bief; seine Geschichte lässt sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Zwischen Stadtzentrum und Parc des Capucins säumen Waschhäuser den Wasserlauf. Der Rundweg Les Mauritaines ergänzt den städtischen Uferweg um Wald und das Kalksteinplateau oberhalb der Stadt.
Am Wasser und auf Les Mauritaines
Les Mauritaines führt durch die Wälder von Is-Sur-Tille und über das Kalksteinplateau oberhalb der Stadt. Der Rundweg beginnt am Parkplatz der Capucins, ist 10,9 Kilometer lang und gelb markiert. Für die Wanderung sind etwa 2 Stunden und 45 Minuten angegeben. So lässt sich der Weg mit einer ungefähren Zeitspanne in die Tagesplanung einordnen. Vor dem Aufbruch lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Routeninformation.
Kirche, Schloss und Kapelle
Die Église Saint-Léger wurde im 12. Jahrhundert an der Stelle eines älteren Gotteshauses errichtet. In den 1960er-Jahren wurden dort merowingische Sarkophage entdeckt. Der Glockenturm ist mit glasierten Ziegeln gedeckt, die für die burgundische Architektur typisch sind. Zu den drei Glocken gehört Louise, die 1.802 Kilogramm wiegt.
Am Château Charbonnel lassen sich zwei Bauphasen unterscheiden. Vom ersten Schloss, das 1537 an dieser Stelle errichtet wurde, sind der Olivier-de-Lénoncourt-Turm und Wasserspeier erhalten. Die Fassade des zweiten Schlosses trägt Wasserspeier aus dem Jahr 1657, als es an der Stelle des ersten Schlosses errichtet wurde. Die Jahreszahlen markieren damit unterschiedliche Bauphasen: 1537 für das erste und 1657 für das zweite Schloss.
Die gotische Chapelle Saint-Charles sollte die Grabstätte des Stifters und seiner Tochter Caroline aufnehmen. Ihr Bau begann im Juli 1848; 2022 wurde die Kapelle vollständig renoviert.
Gärten und öffentliche Kulturorte
Am Standort von Kiosque und Rosengarten gibt eine Pergola einen Hinweis auf die ursprüngliche Planung: Sie war als Rosengarten vorgesehen. Der dekorative Kiosk ist charakteristisch für Gärten des 19. Jahrhunderts. Bei der Restaurierung des Rosengartens ließ die Stadt 2022 die Rose „Belle issoise“ als Abbild der Stadt schaffen.
Der Espace Carnot ist ein Kultur- und Digitalort, der allen offensteht. Zu seinen Einrichtungen gehören eine Mediathek, ein Ausstellungsraum, ein Digitalbereich, ein Videospielraum, eine Ludothek und ein digitales Museum. Der Espace Carnot befindet sich in der früheren Carnot-Schule. Das Gebäude wurde 1884 aus Stein aus einem Steinbruch von Is-Sur-Tille errichtet.
Erinnerungsorte und Trüffelkultur
Zum erhaltenen Denkmal des amerikanischen Lagers gehören ein restaurierter Schornstein aus dem Gebäude der Offiziersmesse, Reservetanks nahe der RD 959 und eine Stele im Industriegebiet. Im Sommer wurde eine kostenlose Führung zur Geschichte des Lagers unter der Leitung von René Perrat angeboten; eine Anmeldung beim Fremdenverkehrsamt war erforderlich. Wenn Sie diese Führung einplanen möchten, fragen Sie dort nach aktuellen Terminen.
Die Burgundertrüffel (Tuber uncinatum) ist eine lokale Spezialität von Is-Sur-Tille und Gegenstand spezialisierter Forschung. Die COVATI veranstaltet jährlich eine Messe dazu; prüfen Sie vor der Reise die Termine. Ein ganzjähriger Anlaufpunkt zum Thema ist die pädagogische Trüffelplantage des Pays Seine-et-Tilles an der Route de la truffe de Bourgogne. Ihr spielerisch-pädagogischer Rundgang steht allen offen.
Weitere Reiseziele entdecken: Labergement-Lès-Seurre, Kanton Nolay, Marigny-lès-Reullée, Villers-La-Faye, Arcenant, Montagny-Lès-Beaune, Jours-En-Vaux, Maligny.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cote-Dor.