Jossigny zählt zu den alten Dorfkernen von Labergement-lès-Seurre und ist zugleich ein Weiler der Gemeinde. Die Wanderroute „Boucle Labergement les Seurre en passant par Chivres“ beginnt in Jossigny und bietet einen konkreten Bezugspunkt für eine Erkundung zu Fuß. Im Gemeindegebiet ergänzen Weiher, Wald, historische Bauwerke und die Freizeitanlage La Violette das Bild. Je nach Interesse lassen sich Wandern, Landschaft und Ortsgeschichte als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.
Zu Fuß und durch die Landschaft
Die Wanderroute führt auf dem Weg nach Chivres in der Nähe eines Waldes entlang. Auf dem Rückweg nach Jossigny kommt sie an einem Waschhaus vorbei. Damit sind verschiedene Abschnitte des Verlaufs benannt: der Start in Jossigny, der landschaftliche Bezug in Richtung Chivres und ein Bauwerk vor der Rückkehr. Diese Ortsbezüge geben Wanderinteressierten konkrete Anhaltspunkte, um die Route in ihre Planung einzuordnen.
Labergement-lès-Seurre hat sieben Weiher, die von dichtem Wald umgeben sind. Das bebaute Gebiet der Gemeinde liegt größtenteils auf der Ebene südlich der Hauptstraße RD 973 und außerhalb des Überschwemmungsgebiets der Saône. In der Gemeinde treffen damit unterschiedliche Landschaftsbezüge aufeinander: das überwiegend ebene bebaute Gebiet und die Weiher im dichten Wald. Einige Weiher sind möglicherweise nicht zugänglich, weil ihre Zufahrtswege privat sind; berücksichtigen Sie das, falls Sie einen Abstecher planen.
Baugeschichte und Ortsbilder
Die Weiler von Labergement-lès-Seurre weisen weitgehend dieselben architektonischen Merkmale wie der Dorfkern auf. Ein Beispiel für die Baugeschichte ist das Château Saint-Jacques: Das Schloss stammt aus dem 18. Jahrhundert, seine Nebengebäude wurden im 19. Jahrhundert umgestaltet. Zum Château gehören ein Hof, ein Park, Wirtschaftsgebäude und landwirtschaftlich genutzte Gebäudeteile. So lassen sich Hauptbau und spätere Veränderungen an den Nebengebäuden zeitlich unterscheiden.
Die Kirche Mariä Himmelfahrt ist ein neugotisches Bauwerk des 19. Jahrhunderts und steht auf dem Höhenrücken des Dorfes Labergement-lès-Seurre. Ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert stammt das Oratorium Saint-Roch, das an der Straße nach Beaune steht. Beide Bauwerke teilen die zeitliche Einordnung, während der neugotische Stil der Kirche und die Straßenlage des Oratoriums unterschiedliche Orientierungspunkte liefern.
Der beschriftete Grenzstein in der Forêt de Champ Jarley wurde am 28. April 1970 per Erlass unter Schutz gestellt. Seine Inschrift verweist auf einen Wegzweig von der Straße Beaune–Seurre nach Montmain. Einen anderen Zugang zur Ortsgeschichte bietet die Fontaine Bassinet, auch Fontaine des Princes genannt. Sie ist mit einer örtlichen Legende verbunden, nach der Ludwig XIV. dort im Schatten einer heute verschwundenen Eiche Rast gemacht haben soll.
Ein weiterer Freizeitschwerpunkt
Im Dorf verfügt die Freizeitanlage La Violette über eine Pumptrack-Anlage. Sie setzt einen anderen Schwerpunkt als die Wanderroute: Hier steht eine einzelne Freizeiteinrichtung im Mittelpunkt, während die Route einen Verlauf in Richtung Chivres beschreibt und nach Jossigny zurückführt. Wer verschiedene Aktivitätstypen abwägt, kann so zwischen einem Weg mit benannten Ortsbezügen und einer Freizeitanlage im Dorf unterscheiden.
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