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Meuilley verbindet einen Weg mit weitem Blick über die Gemeinde mit Einblicken in die Bau- und Ortsgeschichte. Am Sentier de Myon stehen Landschaft, traditionelle Häuser und historische Waschhäuser im Mittelpunkt. So lässt sich der Ort je nach Interesse über seine Umgebung oder seine erhaltenen Bauformen kennenlernen.

Wegbeginn und Orientierung in Meuilley

Der Sentier de Myon beginnt an einem Picknickplatz am Ortseingang und bietet einen Blick über die gesamte Gemeinde. Der Platz liegt entlang der RD 25 und des Ruisseau du Raccordon.

Auch die Straßen geben Orientierung: Die RD 25 durchquert Meuilley von Osten nach Westen. Im Norden wird die Gemeinde durch die RD 109b, im Süden durch die RD 115 erschlossen. Der Ruisseau du Raccordon prägt ebenfalls die Ortslage: Das Dorf liegt an seinem Ufer, dort, wo der Bach in den Ruisseau de Chevannes mündet.

Kirche, Häuser und Waschhäuser

Die Kirche von Meuilley wurde im 19. Jahrhundert, nach 1827, neben dem Standort der früheren Kirche errichtet. Eine andere Bauform prägt die traditionellen Häuser der Hautes-Côtes: In Meuilley sind 42 solcher Häuser erfasst. Meist befinden sich der Keller im Erdgeschoss und der Wohnbereich darüber. Ein zusätzliches Dachgeschoss erhält durch längliche oder quadratische Fenster Licht; eine Treppe an der Fassade gehört ebenfalls häufig zum Bau. An diesen Merkmalen lässt sich das typische Haus als eigene regionale Bauform beschreiben.

Zum baulichen Erbe gehören auch zwei Waschhäuser. Beide haben einen rechteckigen Grundriss, rechteckige Becken aus Haustein, eine offene Fassadenseite und ein Dach, das das ganze Bauwerk bedeckt. Das Lavoir de Vianne wird von der Fontaine de Vianne gespeist und ist frei zugänglich; prüfen Sie die örtlichen Bedingungen vor Ihrem Besuch. Das zweite Waschhaus liegt am Ortseingang nahe der Brücke und ist von der Straße aus sichtbar. Die beiden Standorte unterscheiden sich damit in ihrer Orientierung: Das eine ist nach seiner Quelle benannt, das andere durch Brücke und Straße verortet.

Spuren des früheren Château de Meuilley

Auch die Rue du Château verweist auf eine frühere Ortsgeschichte. Das Château de Meuilley wurde 1561 auf den Ruinen eines älteren Donjons errichtet und 1834 zerstört. Auf seinem früheren Standort befindet sich heute die Rue du Château. Am Ende der Straße sind noch Überreste der ehemaligen Stallungen erhalten, die aus dem späten 18. Jahrhundert stammen. Zusammen ergeben die Straßenbezeichnung, der frühere Standort und die verbliebenen Stallungen verschiedene Anhaltspunkte für die Geschichte des Château, obwohl das Gebäude selbst nicht mehr besteht.

Wald und geschützte Landschaft

Der Wald von Montlissard wird von Buchen, Eichen und Hainbuchen dominiert; an seinen Rändern wachsen zahlreiche seltene Pflanzen. Das Waldgebiet erstreckt sich über Meuilley sowie Chaux, Villers-la-Faye und Marey-lès-Fussey. Es ist damit ein Landschaftsmerkmal, das über die Gemeindegrenzen hinausreicht. Am Fuß der Montagne de Montlissard liegen entlang des Ruisseau du Lieu Dieu beweidete Wiesen und feuchte Rasenflächen. Dort kommt der seltene Gewöhnliche Natternzungenfarn vor.

Das gesamte Gemeindegebiet gehört zum Natura-2000-Gebiet „Arrière côte de Dijon et de Beaune“ (FR 2612001), das sich über 60.661 Hektar erstreckt. Meuilley gehört außerdem zur ZICO Be04 „les Hautes Cotes de Dijon et Beaune“. Für die Wahl des Reiseziels zeigt sich so eine klare Verbindung von Ortsgeschichte und Landschaft: Im Ort stehen Kirche, Häuser und Waschhäuser im Blick, während Bachläufe, Wald und Schutzgebiete den weiteren Naturraum prägen.

Weitere Reiseziele entdecken: Lusigny-sur-Ouche, Flagey-Échézeaux, Saint-Jean-de-Losne, Châtillon-Sur-Seine, Labergement-Lès-Seurre, Villers-La-Faye, Merceuil, Pouillenay.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cote-Dor.

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