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Perrigny-lès-Dijon liegt zwischen der Getreideebene und der Weinbauzone der Côte. Beide geben dem Ort unterschiedliche landschaftliche Bezugspunkte. Für die Planung eines Aufenthalts können Sie die örtlichen Themen wählen, die Sie besonders interessieren: den Circuit des Louères, die Église Saint-André, das Musée du cerf-volant oder die archäologischen Spuren des Château de Perrigny. So lässt sich der Schwerpunkt eher auf einen Spaziergang und Landschaft oder auf Architektur und Ortsgeschichte legen. Wenn Sie ein Hotel in Perrigny-Lès-Dijon suchen, können diese Interessen auch Ihren Blick auf das Reiseziel lenken.

Der Circuit des Louères

Der Circuit des Louères ist ein sehr leichter, drei Kilometer langer Spazierweg. Er verläuft durch das Dorf, vor dem Hintergrund der Weinberghänge. Streckenlänge und Schwierigkeitscharakter beantworten unterschiedliche Planungsfragen: Die drei Kilometer benennen den Umfang, „sehr leicht“ den Charakter des Weges. So können Sie die Runde als eigenen Programmpunkt neben den kulturellen Themen betrachten. Wegbedingungen können sich ändern; prüfen Sie sie vor dem Aufbruch. Die Route verbindet das Dorf als Wegkulisse mit den Weinberghängen im Hintergrund und gibt dem Aufenthalt damit einen klaren Landschaftsbezug.

Kirche und Museum

Die Église Saint-André wurde 1682 geweiht. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes: Längsschiff und Querarm bilden die Kreuzgestalt. Der Glockenturm ist quadratisch und besitzt eine Turmspitze. Die Weihe liefert eine historische Zeitmarke, während Grundriss und Turm konkrete Angaben zur Architektur geben. Für Architekturinteressierte kommen so die zeitliche Einordnung und die Form des Bauwerks zusammen.

Ein anderes kulturelles Thema ist das Musée du cerf-volant. Es befindet sich in Perrigny-lès-Dijon und wurde von Nasser Volant gegründet. Damit stehen neben der sakralen Baugeschichte auch ein Museum und seine Gründungsgeschichte als eigene Themen des Ortes.

Archäologische Spuren des Château de Perrigny

Die ehemalige Anlage des Château de Perrigny war durch einen etwa 40 × 50 Meter großen und 2,5 Meter hohen Tumulus gekennzeichnet. Auf dem Gelände wurde außerdem das Fundament eines runden Turms entdeckt: Es maß 16 Meter im Durchmesser und drei Meter in der Höhe. Der Turm wurde vermutlich im 14. Jahrhundert begonnen, aber nie fertiggestellt. Archäologische Sondierungen legten zudem Böden aus dem 15. Jahrhundert frei. Die zeitlichen Hinweise sind unterschiedlich: Der Beginn des Turmbaus wird vermutet, während die freigelegten Böden dem 15. Jahrhundert zugeordnet sind. Ein Park grenzte an das heute zerstörte Château de Perrigny.

Der Parc municipal

Zum alten Baumbestand des Parc municipal zählen Atlaszedern, Weymouth-Kiefern, Platanen, Ahornbäume und Akazien. Die Nadelbäume stehen dabei neben verschiedenen Laubbaumarten. Dieser Baumbestand setzt einen anderen Akzent als die Kirche und die archäologischen Funde: Er richtet den Blick auf die Bäume des Parks, während die übrigen Themen Bauform, Museumsgründung und die frühere Château-Anlage in den Mittelpunkt rücken.

Weitere Reiseziele entdecken: Auxey-Duresses, Corgengoux, Grésigny-Sainte-Reine, Volnay, Semezanges, Bressey-Sur-Tille, Aisey-Sur-Seine, Spoy

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cote-Dor.

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